»A New Beginning«
Alles neu macht der Japaner? Nicht ganz, dennoch empfiehlt Producer Yoshinori Ono, der u.a. schon am Alpha-Spin-Off und Street Fighter 3 (SF3) mitgearbeitet hat, den heilsamen Schritt zurück, das Abschneiden alter Zöpfe: Viele der Neuerungen, die die Fangemeinde bisher spalteten, werden rigoros rausgeschmissen. Zu den Opfern zählen das »Parry-System«, das »Air Blocking« oder die »Custom Combos«. Auch soll sich Street Fighter 4 (SF4) aggressiver, schneller und kompromissloser spielen als die letzten Teile. Kurz gesagt: Spielerisch geht man drei Schritte zurück in Richtung Street Fighter 2, allerdings mit einigen Neuerungen, allen voran das »Saving«-System: Das sorgt dafür, dass jeder kassierte Treffer eine »Revenge«-Leiste füllt - je voller die ist, desto stärkere Konter kann man abfeuern; besonders geduldige und stabile Spieler können schlussendlich sogar mit unblockbaren Manövern reagieren.
Guter alter Kader
Technisch verfolgt man einen stilvollen Ansatz: 3D-Grafik, 2D-Perspektive. Grundsätzlich sind die Kämpfer aus der bewährten Seitenansicht zu sehen, aber alle Figuren und Objekte sind Polygonobjekte, die mit einer Art Comic-Shader versehen sind, der ihnen einen faszinierenden, handgezeichneten Look verleiht. Das Ergebnis ist meilenweit vom Realismus-Ansatz entfernt, den Konkurrenten wie Tekken 6
oder Soul Calibur IV
verfolgen - stattdessen sieht SF4 wie ein interaktiver Prügel-Anime aus. Der übrigens auch online spielbar sein soll, aber dazu gibt es noch keine genaueren Informationen. Auch bezüglich des Kaders hält man sich gegenwärtig bedeckt, bislang sind nur Ryu, Ken, Chun-Li, Dhalsin, Akuma sowie die rothaarige Neueinsteigerin »Crimson Viper« bekannt - aber da Ono versprochen hat, dass alle Figuren aus dem Klassiker Super Street Fighter II Turbo enthalten sein sollen, dürfen Fans von Guile, Zangief, M. Bison und E. Honda beruhigt aufatmen.
Ausblick
![]()

Technik, die begeistert: Spielerisch ist SF4 ganz 2D, optisch dagegen Comic-3D.
Besonderheiten:
- erscheint 2008 in Spielhallen, 2009 auf Heimkonsolen
- anvisierte Plattformen: 360 & PS3
- spielt zeitlich zwischen SF2 und SF3
- Mischung aus alten und neuen Figuren
- eigens für das Spiel entwickelte Grafikengine
- nutzt comicartige 3D-Grafik
- bewährtes 2D-Spielsystem
- nutzt weiterhin sechs Angriffstasten
- frisches Saving/Revenge-System
- dramatisch inszenierte »Ultra-Moves«
- soll Einsteiger und Profis gleichermaßen glücklich machen
- weniger Kombos als in den Vorgängern
- aggressiveres Spielprinzip
- Online-Modus angekündigt![]()

Gute alte Zeit: Bislang wurden nur Ryu und Ken im Video vorgestellt, andere Kämpfer sind aber bereits angekündigt.


