Jedes Jahr das gleiche
Über Jahre hinweg führte kein Weg an Konamis Pro Evolution Soccer vorbei. Doch mit dem Wechsel auf die jetzige Konsolengeneration fand auch ein Wachwechsel statt: Während Konamis Tokyo-Studio mit Produzent Shingo "Seabass" Takatsuka Probleme mit den neuen Systemen zu haben schien, schlug die große Stunde für die FIFA-Serie, die vor allem in den letzten drei Jahren aufblühte. Das Komplettpaket mit fast allen Lizenzen, Dynamik auf dem Platz sowie Online-Modi konnte unter dem Strich die besseren Noten einfahren als die auf hohem Niveau stagnierende und vor allem hinsichtlich der Präsentation rückständig wirkende Konkurrenz aus Fernost.
Intelligenter Großangriff
Dementsprechend hat man bei Konami die Hausaufgaben gemacht: Die Spieler zeigen in Großaufnahme mehr Emotion, die Kulisse wird um einige Kleinigkeiten ergänzt (Kamerateams etc.), die für mehr Atmosphäre sorgen sollen. Ob man sich auch an eine Runderneuerung der Zuschauerakustik gewagt hat und hier endlich den nächsten Schritt macht, bleibt derzeit noch offen. Eines konnten wir beim ersten Spielen auf einem Event in Hamburg jedoch feststellen: Die KI wurde vor allem offensiv gewaltig aufgebohrt. Die Spieler laufen intelligenter in offene Räume, so dass man z.B. bei der Spieleröffnung oder dem Flügelspiel mehr Möglichkeiten hat. Und falls die KI doch einen anderen Laufweg einschlagen soll, kann man dies über die jüngst angekündigte "Off-the-Ball"-Kontrolle einleiten.
In der automatischen Einstellung kann maneinen ausgewählten Spieler in den Strafraum schicken, um ihn dann anzuspielen oder um einen Verteidiger mit diesem "Dummy Run" zu beschäftigen. Die manuelle Variante hingegen könnte dem Kick eine neue Dimension hinzufügen: Hier steuert man über den rechten Stick einen zweiten Spieler komplett!
Das lässt sich doch gut an: Das Anspielen auf dem Event hat einen ansprechenden Eindruck hinterlassen. Hinsichtlich der Präsentation scheint die PES-Serie zwar trotz einiger Detailverbesserungen weiter hinterher zu laufen, doch im Bereich der Spielmechanik sind viele Fortschritte spürbar, die das Geschehen hochdynamisch gestalten. Dazu gehört z.B. die neue Nutzung des rechten Sticks zur "Schnellauswahl" des Spielers, die offensiv in den ruhenden Bällen ihren Höhepunkt findet, deren Statik endlich aufgebrochen wird. Mit der neuen Off-the-Ball-Kontrolle, die im manuellen Modus die komplette Laufwegs-Steuerung eines weiteren Kickers erlaubt, sowie der überarbeiteten KI wirkt das Angriffsspiel deutlich gestärkt. Es muss sich hinsichtlich der Ausgewogenheit allerdings noch zeigen, ob die Abwehrspieler trotz engerer Staffelung im Mittelfeld ähnlich gut Aktionen antizipieren wie ihre Sturm-Kollegen. Hinzu kommen neue Kollisionsroutinen sowie nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit pfeifende Schiedsrichter. PES 2012 ist auf einem sehr guten Weg, das Team scheint die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. Wir sind gespannt, ob dieser Eindruck auch nach intensiveren Duellen Bestand hat - die Vorschau folgt in Kürze.
Eindruck: sehr gut
Über Jahre hinweg führte kein Weg an Konamis Pro Evolution Soccer vorbei. Doch mit dem Wechsel auf die jetzige Konsolengeneration fand auch ein Wachwechsel statt: Während Konamis Tokyo-Studio mit Produzent Shingo "Seabass" Takatsuka Probleme mit den neuen Systemen zu haben schien, schlug die große Stunde für die FIFA-Serie, die vor allem in den letzten drei Jahren aufblühte. Das Komplettpaket mit fast allen Lizenzen, Dynamik auf dem Platz sowie Online-Modi konnte unter dem Strich die besseren Noten einfahren als die auf hohem Niveau stagnierende und vor allem hinsichtlich der Präsentation rückständig wirkende Konkurrenz aus Fernost.
Intelligenter Großangriff
Dementsprechend hat man bei Konami die Hausaufgaben gemacht: Die Spieler zeigen in Großaufnahme mehr Emotion, die Kulisse wird um einige Kleinigkeiten ergänzt (Kamerateams etc.), die für mehr Atmosphäre sorgen sollen. Ob man sich auch an eine Runderneuerung der Zuschauerakustik gewagt hat und hier endlich den nächsten Schritt macht, bleibt derzeit noch offen. Eines konnten wir beim ersten Spielen auf einem Event in Hamburg jedoch feststellen: Die KI wurde vor allem offensiv gewaltig aufgebohrt. Die Spieler laufen intelligenter in offene Räume, so dass man z.B. bei der Spieleröffnung oder dem Flügelspiel mehr Möglichkeiten hat. Und falls die KI doch einen anderen Laufweg einschlagen soll, kann man dies über die jüngst angekündigte "Off-the-Ball"-Kontrolle einleiten.
In der automatischen Einstellung kann maneinen ausgewählten Spieler in den Strafraum schicken, um ihn dann anzuspielen oder um einen Verteidiger mit diesem "Dummy Run" zu beschäftigen. Die manuelle Variante hingegen könnte dem Kick eine neue Dimension hinzufügen: Hier steuert man über den rechten Stick einen zweiten Spieler komplett!
Ausblick
Eindruck: sehr gut
Infos
- verbesserte Emotionen und Mimik
- "Aktive KI": antizipiert das Spielerverhalten und nutzt offene Räume
- überarbeite Defensiv-KI: Raumdeckung optimiert, Spieler werden besser übergeben
- neue Kontrollmöglichkeiten für den rechten Stick, die sowohl offensiv als auch defensiv nutzbar sind
- ruhende Bälle bekommen dadurch eine neue Dynamik (ein aktiv steuerbarer Spieler wählbar)
- auszuwählender Defensiv-Spieler kann über rechten Stick ausgewählt werden
- Schiedsrichter pfeifen nicht mehr so penibel, lassen mehr Vorteil gelten
- überarbeitete(s) Kollsionssystem/Tacklingerkennung
- umfangreiche Optionen (Pass-Unterstützung z.B. in fünf Stufen einstellbar)
- Elfmeter wurde wieder vereinfacht
- die Matches wirken schnell und dynamisch, spiegeln damit den modernen Angriffsfußball wieder
- Lizenzen: u.a. Primera Division, Champions League, Europa League, diverse Nationalmannschaften (u.a. Spanien, Deutschland, England, Holland, Italien)
- verbesserte Emotionen und Mimik
- "Aktive KI": antizipiert das Spielerverhalten und nutzt offene Räume
- überarbeite Defensiv-KI: Raumdeckung optimiert, Spieler werden besser übergeben
- neue Kontrollmöglichkeiten für den rechten Stick, die sowohl offensiv als auch defensiv nutzbar sind
- ruhende Bälle bekommen dadurch eine neue Dynamik (ein aktiv steuerbarer Spieler wählbar)
- auszuwählender Defensiv-Spieler kann über rechten Stick ausgewählt werden
- Schiedsrichter pfeifen nicht mehr so penibel, lassen mehr Vorteil gelten
- überarbeitete(s) Kollsionssystem/Tacklingerkennung
- umfangreiche Optionen (Pass-Unterstützung z.B. in fünf Stufen einstellbar)
- Elfmeter wurde wieder vereinfacht
- die Matches wirken schnell und dynamisch, spiegeln damit den modernen Angriffsfußball wieder
- Lizenzen: u.a. Primera Division, Champions League, Europa League, diverse Nationalmannschaften (u.a. Spanien, Deutschland, England, Holland, Italien)
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| Die Spiele in PES 2012 versprechen dank der überarbeiteten KI sowie verbesserten Kollisionen viel Dynamik. |









