Der neue James Bond mit dem furchtbaren deutschen Untertitel ist noch ziemlich genau einen Monat von den Kinokassen entfernt, das dazu gehörige Spiel erscheint eine Woche vorher. Grund genug für uns, nochmal schnell nach London zu fliegen und bei Activision die aktuellste Version des Shooters sowohl im Einzel- als auch im Mehrspielermodus auf Herz und Laseruhr zu testen.
Goldene Knarre? Die gehört mir!
Die »Golden Gun« ist der Star der gleichnamigen Mehrspielervariante: Ein sehr unterhaltsames Katz- und Maus-Spiel!
In unseren First Facts, die jetzt gut drei Monate alt sind, wurde der Mehrspielermodus vom neuen Bond mit gerade mal zweieinhalb Worten erwähnt - mehr gab es zu diesem Zeitpunkt nicht zu berichten, die Entwickler hielten sich mit Infos zurück. Das ist mittlerweile nicht mehr der Fall, und wirkt im Nachhinein auch etwas albern, denn obgleich sich der Multiplayer-Bond sehr flott und kurzweilig spielt, hält er keine bahnbrechenden Überraschungen in petto. Aber eins nach dem anderen: Zwölf Spieler dürfen sich auf ebenso vielen Karten via Xbox Live und System Link austoben - andere Versionen als die 360-Fassung gab es in London nicht zu spielen. Drei Varianten luden zu heftigen Scharmützeln ein; die einfachste davon nennt sich pragmatisch »Classic« - sehr klassisches Deathmatch mit unterschiedlichen Spielerklassen. Die nächste trägt den klangvollen Namen »Territory Control« und orientiert sich an Battlefield: Zwei Teams treten gegeneinander an und müssen auf der Karte verteilte Items sichern. Das funktioniert recht einfach, man muss nur um den Gegenstand herumstehen, schon wird er nach kurzer Zeit dem eigenen Team angerechnet - sofern sich kein Feind in der Gegend befindet. Logischerweise können eroberte Gegenstände auch wieder vom Feind gestohlen werden, so dass ein ständiges Hin und Her für angenehmes Chaos sorgt.
Die interessanteste Spielvariante trägt den Namen »Golden Gun«: Ein Spieler hat die Namen gebende Klunkerknarre und sonst keine. Die beschränkte Auswahl wird mit einer verheerenden Feuerkraft wieder wett gemacht, außerdem gewinnt derjenige die Runde, der die meiste Zeit mit der Wumme verbringt.
In »Territory Control« sind Teamplayer gefragt: Bestimmt Objekte müssen gesichert und verteidigt werden.
Also balgt sich jeder um die Vorherrschaft, was dadurch stimuliert wird, dass der Goldjunge als einziger stets auf der Übersichtskarte eingeblendet wird. Als Golden Gun-Träger ist man also ständig auf der Flucht, was während der Spielzeit für herrlich viel Gekeife und unterhaltsames Gefluche gesorgt hat.
Geschürt, nicht gerüttelt
Neben dem Mehrspielermodus gab es erstmals auch die Solo-Variante zu spielen, und das gleich drei Levels lang. Der erste fing da an, wo Casino Royale aufhörte: Bond hat gerade den Kontaktmann niedergestreckt und sich höflich vorgestellt, als Bodyguards wie Bluthunde auf ihn zugestürmt kommen. Schnell die durchtrainierten Beine in die Hand genommen und in den nahe gelegenen Garten gehopst! Hier kämpfte ich mich durch allerlei verzierendes Buschwerk und Gewächshäuser, ballerte mich durch eine Landvilla und legte mich schließlich mit einem ausgewachsenen Helikopter an - bis mir ein Activision-Mitarbeiter auf die Schulter klopfte und darum bat, nicht weiterzuspielen; mehr Information sah der Level-Präsentationsplan nicht vor.
Hmmm, ich weiß nicht, die Demo fand ich eher ernüchternd - zwar nicht schlecht aber irgendwie auch nicht ga...
speedm
den golden gun modus gab es doch schon damals bei goldeneye auf dem n64 wenn ich mich recht entsinne? i...
4P|Smul
Che Guevara hat Folgendes geschrieben: Hmmm, ich weiß nicht, die Demo fand ich eher ernüchternd - zwar nicht schlecht aber irgendwie auch nicht ganz das was ich erwartet habe. Ich warte auf jeden Fall auf die Wertung und dann überleg' ichs mir mit dem Kauf nochmal.
PS: Sonst sind doch immer Bilder in den Tests und Vorschauen - Wo sind die diesmal gelandet? Oder seh die nur ich nicht?
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