Schnee von gestern
Vier Rechner schnurren, vier Mäuse scharren und vier Japaner ballern, springen und klettern, was das Zeug hält - vor fantastischer Kulisse: Ein riesiger sechsbeiniger Mulch mit Schultern hoch wie Häuser zerschmettert mit seinem Schwanz gerade alles, was sich bewegt. Capcom geht gleich in die Vollen und zeigt einen Bosskampf, der grafisch beeindruckt. Auch wenn ich den Schnee vermisse, der ja bekanntlich von gestern ist, muss ich anerkennend nicken: Der Dschungel wirkt unheimlich lebendig, weil sich alles bewegt und vieles durch die Luft schwirrt, der Wind weht das Gras beim Aufprall zur Seite und Staub wirbelt feinkörnig auf.
Das Spiel dürfte in diesem Jahr zur Garde der klassischen Vorzeige-Action gehören, zumal die Technik auf der MT Framework 2.0-Engine beruht, die bereits Resident Evil 5 stemmte - und sie wurde erweitert. Momentan konzentrieren sich die Japaner voll auf die Version für Xbox 360, gespielt wurde aber auf PCs. Und obwohl sich Capcom hinsichtlich der PS3-Fassung entgegen seiner eigenen Strategie, die ja alle Plattformen bedienen will, zurückhält, dürfte die Umsetzung hoffentlich auch nicht all zu lange auf sich warten lassen - allerdings hat sie keine Priorität und Jun Takeuchi wollte sich nicht auf ein klares Ja festlegen lassen.
Explosives Vorspielquartett
Zurück zum japanische Viererteam, das während der Vorführung reichlich ins Schwitzen gerät, denn das Actionthermometer erreicht schnell Höchstwerte: Das glänzend schwarze Ungetüm peitscht wie ein Chamäleon mit seiner mehrere Meter langen Zunge nach allem, was in seine Sicht gerät. Die vier Kämpfer weichen aus, werfen Granaten und ziehen sich mit ihrem Greifhaken auf den Rücken des Monsters - dort und an den Knien leuchten die verwundbaren Stellen. Wie uns Jun Takeuchi erklärt, wird man diese Riesenviecher auf mehrere Arten besiegen können - man kann aus der Distanz attackieren, man kann die Knie befeuern und es zum Stolpern zwingen, man kann per Akrobatik hoch hinauf oder den direkten Weg durchs Maul wählen.
Es erinnert ein wenig an Shadow of the Colossus, wenn die schwer bewaffneten Söldner auf dem Monster unterwegs sind, während sich der Mulch weiter bewegt und sein Rücken wie ein Boot auf hoher See schwankt. Und es erinnert ein wenig an Gears of War II, als einer der Söldner tatsächlich die wahnwitzige Idee hat, in das Maul zu springen - okay, beim ersten Versuch wird er zermalmt, aber beim zweiten klappt es. Dort angekommen, wird er in den Rachen gespült, kann sich auf einem Speichelfluss treiben lassen und schließlich Galle und Eingeweide ins Visier nehmen; sieht eklig und faszinierend zugleich aus. Hat man das Monster besiegt, löst sich die Haut blubbernd auf und ein Skelett bleibt zurück - sehr cool.
Vier Rechner schnurren, vier Mäuse scharren und vier Japaner ballern, springen und klettern, was das Zeug hält - vor fantastischer Kulisse: Ein riesiger sechsbeiniger Mulch mit Schultern hoch wie Häuser zerschmettert mit seinem Schwanz gerade alles, was sich bewegt. Capcom geht gleich in die Vollen und zeigt einen Bosskampf, der grafisch beeindruckt. Auch wenn ich den Schnee vermisse, der ja bekanntlich von gestern ist, muss ich anerkennend nicken: Der Dschungel wirkt unheimlich lebendig, weil sich alles bewegt und vieles durch die Luft schwirrt, der Wind weht das Gras beim Aufprall zur Seite und Staub wirbelt feinkörnig auf.
Das Spiel dürfte in diesem Jahr zur Garde der klassischen Vorzeige-Action gehören, zumal die Technik auf der MT Framework 2.0-Engine beruht, die bereits Resident Evil 5 stemmte - und sie wurde erweitert. Momentan konzentrieren sich die Japaner voll auf die Version für Xbox 360, gespielt wurde aber auf PCs. Und obwohl sich Capcom hinsichtlich der PS3-Fassung entgegen seiner eigenen Strategie, die ja alle Plattformen bedienen will, zurückhält, dürfte die Umsetzung hoffentlich auch nicht all zu lange auf sich warten lassen - allerdings hat sie keine Priorität und Jun Takeuchi wollte sich nicht auf ein klares Ja festlegen lassen.
Explosives Vorspielquartett
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| Schnee war gestern, jetzt regiert üppige Vegetation und Dschungelflair. Was es sonst noch an Neuerungen gibt, erfahrt ihr im Video-Interview mit den Entwicklern. |
Es erinnert ein wenig an Shadow of the Colossus, wenn die schwer bewaffneten Söldner auf dem Monster unterwegs sind, während sich der Mulch weiter bewegt und sein Rücken wie ein Boot auf hoher See schwankt. Und es erinnert ein wenig an Gears of War II, als einer der Söldner tatsächlich die wahnwitzige Idee hat, in das Maul zu springen - okay, beim ersten Versuch wird er zermalmt, aber beim zweiten klappt es. Dort angekommen, wird er in den Rachen gespült, kann sich auf einem Speichelfluss treiben lassen und schließlich Galle und Eingeweide ins Visier nehmen; sieht eklig und faszinierend zugleich aus. Hat man das Monster besiegt, löst sich die Haut blubbernd auf und ein Skelett bleibt zurück - sehr cool.




