TransFormers: Untergang von Cybertron - Test, Action, Xbox 360, PlayStation 3, PC - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.


 Einseiter 
Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.
 1   2   3   4   Fazit   Pro & Kontra   So testet 4Players 


TransFormers: Untergang von Cybertron (Action) von Activision
TransFormers: Untergang von Cybertron
Optimus Prime, Bumblebee, Megatron, Starscream: Spätestens seit den Michael Bay-Filmen kennt fast jeder die Namen der Transformers. Dabei treiben die Spielzeugroboter schon seit Mitte der 80er Jahre in Jungenzimmern ihr Unwesen. Doch gute Videospiele zu den sympathischen Robotern sucht man meist vergeblich. Der letzte passable Vertreter: Kampf um Cybertron, dessen Nachfolger jetzt den Untergang des Mechplaneten inszeniert.

Es muss nicht immer Michael Bay sein

Video
Im Vergleich zum Vorgänger "Krieg um Cybertron" gibt es mehr Abwechslung beim Kampf Autobots gegen Decepticons.
Welches ist das beste Spiel zu den Transformers? Wenn man mich fragt, ist dies zweifelsfrei das 2004 auf der PS2 erschienene Action-Adventure. Danach war lange Ruhe, bis zu den Spielen zu den Michael Bay-Filmen. Doch die ganz große Klasse war den Lizenz-Versoftungen nicht beschert - bis zum Jahr 2010. Dann nämlich kam mit Kampf um Cybertron ein Titel, der sich nicht auf Zelluloid-Streifen als Quelle stützen musste. Stattdessen hatten die High Moon Studios erzählerisch ein neues Kapitel um die Form wandelnden Mechs aufgeschlagen. Auch hinsichtlich des Figurendesigns hat man erfolgreich versucht, sich von der bekannten Filmvorlage abzusetzen und eine Mischung aus den alten Action-Figuren sowiedem Hochglanz-Techno-Aussehen geschaffen, an das mich sich durch die Filme gewöhnt hat.

Allerdings baute man spielerisch "nur"auf herkömmliche Balleraction, also quasi "Call of Cybertron". Doch das reichte angesichts der mauen Qualität der anderen bis dato veröffentlichten Filmspiele um die Roboter aus, um den Kampf von Autobots und Decepticons zum besten Transformers-Titel seit dem guten alten PS2-Spiel von Melbourne House zu machen. Einen neuen Film (samt dazugehörigen Spielen) scheint man frühestens 2014 erwarten zu können. Doch Fans der Kult-Spielzeuge brauchen nicht so lange warten: Die High Moon Studios melden sich mit der direkten Fortsetzung ihres Cybertron-Krieges zurück. Und der "Untergang von Cybertron" lässt den letzten Kinostreifen ziemlich alt aussehen.

Action, Action, Action

Die stimmungsvolle Kulisse gehört zu den Highlights, ist aber auf keinem System über alle Zweifel erhaben.
Die stimmungsvolle Kulisse gehört zu den Highlights, ist aber auf keinem System über alle Zweifel erhaben.
Es scheint, dass das Team um Lead Producer Chuck Yager (Spy Fiction, Will Rock, Darkwatch, Das Bourne Komplott) Michael Bay zeigen möchte, was die Transformers hinsichtlich der Action auf dem Kasten haben - und dabei lassen sie sogar den einen oder anderen Hochglanz-Militaryshooter hinter sich. In jedem der 13 Abschnitte kann man sich nicht nur an einer gelungenen und im Vergleich zum Vorgänger deutlich stimmungsvoller gezeichneten Kulisse basierend auf der Unreal Engine erfreuen. Vor allem kriegt man neben den mit Kriegsnarben übersäten Metalloberfächen, den sich dynamisch transformierenden Levelstrukturen oder semi-organischen Höhlenformationen viele Explosions- und Partikeleffekte sowie haufenweise geskriptete Events: Hier stützt ein Decepticon-Raumgleiter mitten auf das Schlachtfeld, dort werden Geschütztürme aus dem All auf die Planetenoberfläche geschossen. Dann wiederum flieht man mit seinem in einen Flieger transformierten Roboter aus einem Röhrensystem, während wie bei Lando Calrissians finalem Flug durch den Todesstern um einen herum Detonationen den Bildschirm erschüttern, der Subwoofer zu Höchstleistungen getrieben wubbert und ein gleißender Feuerball versucht, dem Mechdasein ein Ende zu setzen.

Doch auch abseits der gut in Szene gesetzten Skripte, die die direkte Umgebung betreffen, hat man stets das Gefühl, das um einen herum ein gewaltiger Krieg tobt. Mal begegnet man kleineren Gruppen von Autobots und Decepticons, die sich in mittlerer Distanz bekämpfen, ein anderes Mal wird fast der gesamte Himmel von sich bekriegenden Fliegern verdunkelt, während im Hintergrund düsterer Rauch aus den Metall-Ruinen aufsteigt. Was die Kriegspanoramen betrifft, kommt der Untergang Cybertrons beinahe an die Resistance- oder Gears of War-Serien heran, die für mich immer noch die Vorreiter in dieser Hinsicht darstellen.


Kommentare

Ups, da gab es wohl ein Problem.
schrieb am

Facebook

Google+