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Need for Speed: Most Wanted (Rennspiel) von Electronic Arts
Need for Speed: Most Wanted
Arcade-Racer
Entwickler:
Publisher: Electronic Arts
Release:
31.10.2012
30.10.2012
30.10.2012
30.10.2012
31.10.2012
31.10.2012
31.10.2012
21.03.2013
Spielinfo Bilder Videos
Es gibt viele Studios, die sich für Electronic Arts an Need for Speed versucht haben - einige davon mit nur mäßigem Erfolg. Mit dem letzten Arcade-Ableger der ruhmreichen Serie unter der Leitung der Burnout-Macher von Criterion kehrte man jedoch zu alter Stärke zurück. Der neueste Teil Most Wanted soll beweisen, dass dies keine Eintagsfliege war.

Früher Reboot

Video
Der chaotische Mehrspieler-Modus ist das Aushängeschild von Most Wanted.
Nachdem die so genannten "Reboots", also Neustarts bekannter Marken, vor allem in Hollywood gerade en vogue sind, haben Neuauflagen alter Titel auch die Spielewelt erreicht. Das Original von Need for Speed Most Wanted (NFSMW) wurde 2005 veröffentlicht, stammt aus der Übergangsphase der vergangenen Konsolengeneration. Es war dementsprechend das letzte Need for Speed auf den "alten" Systemen wie Xbox, PlayStation 2 und GameCube sowie das erste, das in HD auf der Xbox 360 strahlte.

Doch ist die Zeit wirklich schon reif, um diesen Teil, der seinerzeit (abhängig vom System) zwischen 81% und 85% einfahren konnte, einem Neustart zu unterziehen? Wenn es nach EA geht, offensichtlich ja! Andererseits: In Hollywood denkt man schon jetzt offen über ein Reboot der Twilight-Serie nach - obwohl der Abschluss der Saga erst demnächst in die Kinos kommt. Und nach diesen Maßstäben hat es ja eine halbe Ewigkeit gedauert, bis Most Wanted neu aufgelegt wurde. Immerhin unter der Regie des Teams, das auch schon Hot Pursuit, die letzte Wiederbelebung im NfS-Universum zum Erfolg machte: Criterion.

Wo bleibt Paradise 2?

Verfolgungen mit der Polizei sind an der Tagesordnung in Fairhaven.
Verfolgungen mit der Polizei sind an der Tagesordnung in Fairhaven.
Dass die Briten mit von der Partie sind, hatte mich nach der Ankündigung traurig gestimmt. Nicht, weil ich ihnen nichts zutraue - ganz im Gegenteil. Mit Need for Speed Hot Pursuit haben sie ihre Klasse sowie vor allem ihre Verantwortung gegenüber der ruhmreichen Marke bewiesen. Doch ein Most Wanted bedeutet, dass eine Fortsetzung zu Burnout Paradise, das neben Midnight Club 3 für mich das Aushängeschild arcadiger Open World-Raser darstellt, in weite Ferne rücken würde.

Dann jedoch tauchten die ersten Videos auf und frühe "Augenzeugenberichte" der Kollegen aus der Redaktion bestätigten meinen Eindruck. Die offene Welt, die halsbrecherische Geschwindigkeit, die waghalsigen Sprünge, die spektakulären Unfälle: Das ist doch alles wie in Burnout Paradise! Ist der PS-starke Ausflug in die Stadt Fairhaven also genau die Highspeed-Fortsetzung, auf die ich seit 2009 gewartet habe?

Burnout Fairhaven?

Die Antwort auf die Frage lautet, um es mit Fettes Brot zu sagen: "Jein!" Wenn man nur auf die pure Geschwindigkeit und die Möglichkeit schaut, sich in einer offenen Stadt PS-Duelle zu liefern, in der auch die Strecken bei Rennen nicht wie z.B. bei Forza Horizon abgegrenzt sind und man auch mal lauthals fluchend die falsche Ausfahrt nimmt, dann ist Most Wanted in der Tat ein würdiger Nachfolger zu Paradise.

Bildraten-Probleme am PC

Eigentlich sollte der Rechner problemlos mit NfS Most Wanted fertig werden, es ruckelt aber dennoch? Abhilfe kann in den meisten Fällen eine kleine Änderung in einer config-Datei schaffen:

Die config.NFS13Save findet sich unter "Dokumente/Criterion Games" und hat einen Eintrag namens 'LockTo30'. Setzt man diesen auf 'true' und speichert die config wieder ab, sollten die meisten Probleme behoben sein.
Doch das Need for Speed-Gen ist fest in der DNS dieses Rennspiels verankert: Wie beim ursprünglichen Most Wanted müssen sich Solisten in Fairhaven nach und nach den meistgesuchten Rasern stellen, diese schlagen und schließlich ihre Karre übernehmen. Damals waren es 15, dieses Mal sind nur noch zehn Hauptgegner ins Visier zu nehmen.
Und man sitzt (dies ist die größte Änderung zu Burnout Paradise) in lizenzierten Boliden. 41 Karossen gibt es, das Spektrum reicht von Alfa Romeo über Bentley und Bugatti, Pagani oder Lamborghini bis hin zu einem Koenigsegg Agera R. Einige dieser Prachtwagen muss man erst freischalten, die meisten kann man an über 120 mitunter gut versteckten Wechselstationen (drei für jedes Auto) finden. Nun parkt man entweder daneben und wechselt oder hat den Wagen für einen späteren Schnellzugriff zur Verfügung. Criterion hat die PS-Monster mit bekannt hoher Detailfreude nachgebildet, allerdings musste den Lizenzen die Wucht bei Crashes sowie ein ausgefeiltes Schadensmodell geopfert werden. Das ist insofern schade, da Criterion mit den wuchtigen Crashsequenzen der Burnout-Serie (häufig in Zeitlupe zelebriert) das Fundament für seinen Ruf als Meister des Arcade-Racings gelegt hat.


Kommentare

  • für 2,49? bei origin geholt. für den preis kann es durchaus unterhalten, auch wenn man viel zu schnell und viel zu leicht an die spitze der most wanted gelangt. was mich an dme spiel gestört hat, waren vor allem zwei punkte. 1. die haltbarkeit der autos. die wagen fallen beim kleinsten windhauch  [...] für 2,49? bei origin geholt. für den preis kann es durchaus unterhalten, auch wenn man viel zu schnell und viel zu leicht an die spitze der most wanted gelangt. was mich an dme spiel gestört hat, waren vor allem zwei punkte. 1. die haltbarkeit der autos. die wagen fallen beim kleinsten windhauch auseinander. kollision mit 20 km/h -> schrott, beim driften mit der seite die wand berührt -> schrott. 5 polizeiwagen rauschen nacheinander in dich rein -> schrott am fließband. das ganze wird dann auch noch von einer nicht abzubrechenden sequenz begleitet, die man irgendwann einfach nicht mehr sehen kann. 2. die steuerung war für mich alles andere als toll. das spiel ist eher aufs driften und nicht bremsen und lenken ausgelegt. mit dem bugatti z.b. bin ich anfangs um überhaupt keine kurve gekommen, was sich erst mit den ersten upgrades etwas geändert hat. auch hatte ich bei manchen wagen permanent das gefühl, dass ich mich entweder nur etwas zur seite bewege oder es bei etwas mehr einlenken gleich auf der anderen seite knallt. jenseits der 300 km/h ist es dann nahezu ausgeschlossen, dass man bei der ersten halbwegs anspruchsvollen kurve dann noch da hinfährt, wo man hin will, was dann letztendlich wieder zum crash und verlust von plätzen führt. hier wird man, vor allem in den most wanted rennen, immer wieder von der gummi-ki geretten, die es einem oft erlaubt am ende doch noch an der ki vorbei zu fahren. als wirklich positiv muss ich die polizei hervorheben. wenn sie einen nicht gerade im sekundentakt verschrottet, dann sind sie eigentlich relativ leicht abzuhängen und stellt keine wirkliche gefahr dar. kein vergleich zum frustierenden original, bei dem man nach einem 2-minuten-rennen erst mal 15 minuten versuchen musste, die polizei wieder loszuwerden. nettes spiel für zwischendurch. edit: ach ja! wieso schickt mich dieses dämliche navi immer in den gegenverkehr?
  • Versucht euch einfach mal vorzustellen da steht "Ultimate Racing Mania GT" auf der packung (achtung jokename..^^), denkt mal nicht an NFS oder Burnout, zockt das ganze mit nem guten pc und das ding fängt echt an spass zu machen... Sich die Autos pro rennen mehr und mehr hochtunen und die  [...] Versucht euch einfach mal vorzustellen da steht "Ultimate Racing Mania GT" auf der packung (achtung jokename..^^), denkt mal nicht an NFS oder Burnout, zockt das ganze mit nem guten pc und das ding fängt echt an spass zu machen... Sich die Autos pro rennen mehr und mehr hochtunen und die MW Wagen herausfordern macht schon echt Spaß (vorallem die jagt danach) und teilweise die Bullen so richtig schön verarschen ist auch sehr unterhaltsam. Finde auch das Geschwindigkeitsgefühl recht cool, da mit 4-500 sachen rumzuheizen aber die macken lassen sich nat. auch nicht leugnen... Ich werds auf jeden fall durchspielen bzw versuchen 1. zu werden p.s: Ich habe einen Arcaderacer mit abwechslung im Strecken/Landschafts/Umgebungs wie auch immer Design gesucht und wurde mehr als zufrieden gestellt, die Rennen an sich machen mir selbst nach mehrmaligem spielen Spass da man recht viele möglichkeiten hat auch mal auszuweichen und andere Wege auszuprobieren.
  • Zu allererst muss ich irgendwie mal loswerden, das Zocker, egal auf welchem System sich teilweise wie verwöhnte Bälger verhalten. Jeder will das seine jeweilige geliebte Spieleserie weitergeht. Gibt es dort allerdings keine Veränderungen wird gemeckert (Beispiel: CoD) Beweisen die Entwickler  [...] Zu allererst muss ich irgendwie mal loswerden, das Zocker, egal auf welchem System sich teilweise wie verwöhnte Bälger verhalten. Jeder will das seine jeweilige geliebte Spieleserie weitergeht. Gibt es dort allerdings keine Veränderungen wird gemeckert (Beispiel: CoD) Beweisen die Entwickler allerdings mal Mut zu Neuem passiert das gleiche (Beispiel jetzt eben Most Wanted). Most Wanted macht eine Menge falsch, aber dafür wieder auch anderes richtig. Was ich persönlich als größten Kritikpunkt auffasse ist die Tatsache, das man genötigt wird bei geschätzten 500 km/h, während man auf den Gegenverkehr, blau-blinkende Polizeiwagen und eine Haarnadelkurve zudonnert mit einem Auge auf die Minimap schauen muss, damit man die nächste Kurve bekommt und nicht einfach weiter geradeaus in einen total falschen Streckenabschnitt ballert. Ich habe mehr als einmal in mein Pad gebissen und die Nachbarn dachten ich würde meine Freundin verprügeln weil ich so laut geflucht habe. Die Rennen sind meiner Meinung nach verflucht schwer und nachdem ich mit nem Kumpel Most Wanted 1 (!!!) in einer Nacht durchgeknüppelt habe dachte ich, ich bin gerüstet. Aber dieses Minimapschielen lenkt einen doch zu sehr vom eigentlichen Fahren ab. Selbst die recht rar gesähten grünen Pfeilbanden bringen nicht viel, den nimmt man so eine mit (wurden in früheren Teilen ja gerne als im wahrsten Sinne des Wortes "Leitplanke" genutzt damit man die Kurve bekommt) fährt man einfach durch sie hindurch und landet irgendwo in der Wallachei. Das magere Schadensmodell kann ich verkraften, gabs früher ja auch nicht, wäre sicher cool gewesen aber man kann halt nicht alles haben. Mich überzeugt die wahnsinnige Geschwindigkeit und was alles auf der Strecke los ist, auch wenn ich mir manchmal wünschte, das gerade dieser eine Laster nicht um die Kurve gekommen wäre. Teilweise musste ich teuflisch lachen, wenn ich einen Gegenspieler mal wieder von der Fahrbahn gedrückt habe und ich dafür mit einem Takedown belohnt wurde. Seltsam ist allerdings doch die Tatsache, das es keine größeren Probleme gab, mit dem Nissan GT-R EGOIST den Lamborghini Aventador abzuziehen. Auch wenn es ein Arcade-Racer ist, ist das doch ziemlich unrealistisch. Da merkt man dann eben das im Test schon angesprochene Gummibandprinzip. Der Multiplayer-Modus ist cool und macht Spaß, auch wenn ich diesen noch nicht so ganz gerafft habe. Team-Events wie gemeinsam um einen Turm driften hören sich einfach an, sind es generell auch, aber ich trifte ne viertel Stunde lang mit voller Konzentration im Kreis, bekomme aber keine Punkte. Andere Spieler die wild im Kreis fahren und sämtliche Ecken des Turmes mitnehmen kassieren dafür Punkt um Punkt. Merkwürdig. Vielleicht bin ich auch einfach zu dämlich dafür oder solle mal ins "Handbuch" schauen, das sich unverständlicherweise nur im Spiel abrufen lässt. In der Box der Discfassung gibts nix zum blättern. Und das wobei ich die Booklets meist mit aufs Klo schleife und diese beim großen Geschäft durchlese. Die Negativ-Liste wird immer länger bemerke ich gerade, aber dennoch macht mir Most Wanted unheimlich Spaß. Wer frustresistent ist und auf schnelle, krachende Arcade-Racer steht, sollte diesem Spiel vielleicht einfach mal eine Chance geben. Es wird immer Veränderungen im Gamebereich geben. Dem einen gefällt das, dem anderen eben nicht. Die Messlatte wird immer höher gelegt, und das in allen Genres und es ist mittlerweile eh noch kaum Möglich den Spieler vollkommen zufrieden zu stellen (auch wenn es Ausnahmen gibt). Generell kommt es mir nur leider so vor, als ginge hier die objektive Betrachtung des Spieles größtenteils flöten, da sich ein Kommentator an den vorherigen heftet und dessen Meinung nur in anderen Worten widergibt. Und ich bin mir sicher, das viele der Personen, die hier ihren Senft abgegen, das Spiel nicht einmal selbst gezockt haben. Dennoch emfpinde auch ich die Wertung als zu hoch gegriffen. Sie sollte sich eher im Bereich um die 75 abspielen, da einfach zu viele Fehler gemacht wurden, die man hätte vermeiden können.

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