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Mini Ninjas Adventures (Action) von Square Enix
Mini Ninjas Adventures
Wenn es Awards für die meist unbeachteten Spiele gäbe, wären die Mini Ninjas von IO Interactive definitiv ein Kandidat. Obwohl der große Erfolg ausblieb, konnte mich das sympathische Action-Adventure der Hitman-Macher vor gut drei Jahren richtig gut unterhalten. Können die kleinen Meuchelmörder auch als Arcade-Titel für Kinect Spaß entfachen?

Kinect-Ninjas

Video
Die Abenteuer finden in einer knuffigen Kulisse statt, bieten jedoch nur kurzzeitig Spaß.
Bei der Suche nach dem Spaß darf man bei Mini Ninja Adventures allerdings zwei Dinge nicht vergessen, die auf der Euphoriebremse stehen: A) Der Titel kommt nicht mehr von IO, wo man mittlerweile neben dem neuesten Hitman-Ableger auch an einem weiteren Spiel schraubt. Stattdessen stellt dies die Premiere des Teams von Sidekick dar, das sich auf Bewegungsspiele spezialisiert hat. B) Die schwarz gekleideten Knuddelhelden treiben sich auf Kinect herum. Und damit winken zu diesem Zeitpunkt einige vermutlich genauso dankend ab wie mancher Kollege in der Redaktion.

Dabei fängt alles durchaus interessant an: Umrahmt von einer typischen, aber sympathisch erzählten Geschichte (Meister und Ninja-Freunde sind in Gefahr  und müssen gerettet werden), macht man sich bereit, um den gegnerischen Schatten-Samurai die Stirn zu bieten.

Einen Rechts, einen Links, einen fallen lassen

Dazu bewegt man sich vor dem Sensor nach rechts und links und kann die Gegnerwellen wahlweise mit Schwertstreichen, dem Verschießen von Pfeilen sowie dem Einsatz von Wurfsternen dezimieren. Zusätzlich kann man die Feinde treten, um sie entweder wieder in den Bildschirm zurückzujagen (empfohlen bei Bombenträgern, die im Bestfall ein paar ihrer Kumpane mit sich reißen) oder um sie angreifbar zu machen, falls sie einen Schild bei sich haben. Später kann man auch noch Freunde durch den Ruf "Ninja" beschwören, die einen Smartbomb-ähnlichen Effekt haben oder Magie nutzen.

Tutorials bringen einem die Grundlagen der einfachen Steuerung näher.
Tutorials bringen einem die Grundlagen der einfachen Steuerung näher.
Für jeden der Gegner, die quasi aus drei Distanzen (entsprechen Schwert, Wurfstern, Bogen) und fünf Positionen angreifen können, gibt es eine besonders erfolgreiche Taktik. In späteren Wellen der über 20 Abschnitte wird versucht, etwas Spannung aufzubauen, indem man aufgefordert wird, seine Techniken (und Waffen) in schnellerem Rhythmus zu wechseln.

Kinectisierend

Das funktioniert jedoch nur eingeschränkt: Zum einen, weil es unter dem Strich nicht genug Gegner gibt, um einen überraschen (und damit fordern) zu können. Und zum anderen, weil sich Kinect in einigen Situationen hinsichtlich der Bewegungserkennung querstellt. Während das Wechseln der Waffen sowie das Hin- und Hermarschieren gut funktionieren und man so auch dem Pfeilbeschuss der Gegner oder den Katanahieben ausweichen kann, ist der Angriff mitunter hakelig. Einfache Armbewegungen (die das eigene Katana symbolisieren) reichen manchmal nicht aus, so dass man wild zu fuchteln beginnt. Das führt zwar zum gewünschten Ergebnis, ist aber deutlich weniger grazil als ein gezielter Schnitt, der allerdings nicht immer funktioniert.

Die Mini Ninja Adventures sind knallbunt und reflektieren den Grafikstil des gut drei Jahre alten Action-Adventures.
Die Mini Ninja Adventures sind knallbunt und reflektieren den Grafikstil des gut drei Jahre alten Action-Adventures.
Dank der von den fünf Grundpositionen unterstützen Zielerfassung funktionieren die Wurfsterne gut, gleiches gilt für die Erfassung der Magiebewegung sowie das akustische Auslösen der Freundesattacke. Beim Bogenschießen jedoch kommt es immer wieder zu  Problemen. In der Theorie soll man den linken Arm nach vorne strecken (quasi den Bogen haltend) und dann mit dem rechten eine Bewegung von vorn nach hinten machen, als ob man den Bogen spannt. Klingt gut und logisch. Nur in der Umsetzung spanne ich den Bogen und es passiert... nichts! Mit ein wenig Probieren habe ich dann für mich eine Methode gefunden: Ich imitiere einen Revolverhelden, der mit der rechten Hand quasi den Hammer seines Revolvers wieder und wieder betätigt. Und siehe da: Die Pfeile regnen in hohem Bogen auf meine Feinde nieder - außer ich stehe rechts oder links außen. Da passiert dann wiederum... nichts! Beziehungsweise sehr wenig...

So wird der kurzweilige Bewegungsspaß, der in kleinen Spieldosierungen aufkommt, schnell auf ein ungesundes Maß zurechtgestuft - auch die rudimentäre Entwicklung seiner Spielfigur schafft keine Abhilfe. Immerhin kann man bei den separat anwählbaren Minispielen (quasi die verschiedenen Kampfdisziplinen in Reinkultur) das Bogenschießen aussparen.

Kommentare

  • Ich sage nur , Kinect vernünftig justieren und schauen das nicht stört. Bei mir funktioniert es einwandfrei und das Spiel macht Spaß.
  • Eine Schande das sie das Mini Ninjas-Franchsie für so einen Kinect-Schung verschwenden. Entwickelt lieber einen 2. Teil...
  • Echt Microsoft sollte Kinect einstampfen! Für mich die schlechteste Peripherie die man kaufen kann verstehe den Hype nicht.

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