Fade Vorspeise
Dazu geht es vom Balkan, über Somalia und Kowloon bis nach Burma, wo jeweils fünf bleihaltige Kurzeinsätze auf das militante Heldenquartett warten. Der aktuelle Aufenthaltsort spielt jedoch kaum eine Rolle, da die Spielabschnitte überall gleich langweilig aussehen, die Gegner überall gleich dämlich agieren und die Action überall gleich generisch daher kommt: Man ballert alles nieder, was sich bewegt, läuft ein paar Schritte, ballert wieder alles nieder und so weiter, bis der Resultatsbildschirm aufploppt und nach einem kurzen Punkteregen dasselbe Spielchen im nächsten Abschnitt von vorn beginnt.
Wie auf Schienen
In manchen Levels muss man sogar nicht mal laufen, sondern einfach nur ein Fadenkreuz dirigieren um völlig wehrlosen Gegnerhorden zu Land, zu Wasser oder aus der Luft Saures zu geben, während man per Autopilot dem nächsten Script-Ereignis entgegen rauscht. Letztere gibt es natürlich auch, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Da versperrt einem plötzlich ein dicker Panzer den Weg, es fährt ein Zug mit feindlichem Truppenachschub ein oder ein Helikopter nimmt einen aus der Luft unter Beschuss.
Manche Abschnitte sind völig spannungsfreie Fadenkreuzschiebereien.
Trainierbare Helden
So wird man mit zunehmender Spielzeit immer stärker, schneller und robuster, wobei sich die vier Protagonisten teils deutlich voneinander unterscheiden: Während Gunnar mit seinem Scharfschützengewehr gezielt aus der Distanz agiert, schlägt Caesar mit Schrotflinte und Granatwerfer eher großflächig zu. Yin-Yang bringt seine Opfer gern hinterhältig mit Rauchgranaten und Messerattacken zur Strecke, während Allrounder Barney mit Zwillingspistolen, Colt und Splittergranaten für jede Situation die passenden Argumente zu haben scheint.
