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Landwirtschafts-Simulator 2013 (Simulation) von Astragon / Focus Home
Landwirtschafts-Simulator 2013
Landwirtschafts-Simulator 2013
Alltagssimulation
Release:
05.09.2013
05.09.2012
05.09.2013
Spielinfo Bilder Videos
Bauer sucht Konsole: Nachdem Astragon schon seit einigen Jahren versucht, den PC-Spielern das Leben eines Landwirts näher zu bringen, rattern Traktoren, Mähdrescher & Co mit einer saftigen Verspätung jetzt auch auf der Xbox 360 und PS3. Ist die Umsetzung eine Bereicherung für die Konsolenwelt oder wünscht man sich, Sony und Microsoft hätten den Machern nie die Erlaubnis für die Simulations-Invasion erteilen sollen?

Kein Online-Koop mehr möglich

Video
Ab sofort wird auch auf den Konsolen gelandwirtschaftet - Widerstand ist zwecklos, aber angebracht.
Im Prinzip bekommen Konsolen-Bauern eine 1:1-Umsetzung vom Landwirtschaftssimulator 2013, der in internationalen Gefilden auch einfach nur als Farming Simulator vertrieben wird. So geht man auch hier den alltäglichen Aufgaben wie Pflügen, Säen und Düngen nach, verdient Geld mit dem Getreideanbau sowie Viehwirtschaft (ohne Schweine) und investiert die hart erarbeiteten Einnahmen in die Vergrößerung des lizenzierten Fuhrparks, hochwertigere Maschinen oder in den Ausbau des Bauernhofs. So weit, so bekannt (siehe PC-Test). Einzige nennenswerte Unterschiede: Bei den Konsolenfassungen ist die US-Erweiterung mit einer neuen Farm und Karte bereits enthalten. Im Gegenzug wurde allerdings der kooperative Online-Modus gestrichen – aus welchen Gründen auch immer.

Die Kuh macht Muh...und ich sag Buuuuh

Ich weiß, dass die Reihe durchaus ihre Fans hat – die überirdischen Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Und ich kann auch im Ansatz eine gewisse Faszination nachvollziehen, wenn jemand Spaß daran hat, ganz entspannt auf dem Mähdrescher seine Runden zu drehen oder die Felder zu bestellen. Das ist Zen-Gaming in Höchstform – und ein krasser Gegensatz zu den meisten Konsolen-Produktionen, in denen es im Sekundentakt kracht und rummst. Aber das alles ist mir tausendmal lieber als das, was Astragon hier fabriziert hat, denn der Landwirtschaftssimulator stellt jede noch so starke Einschlaftablette in den Schatten. Das geht schon bei den Tutorials los, in denen ich immer und immer wieder das Feld auf und ab fahren muss – mal mit dem Pflug, mal mit der Saat-Maschine, mal mit der Düngerspritze. Es wartet immer der gleiche Trott. Und dann sooooo unfassbar langsam, weil man Tempovorgaben nicht überschreiten darf, da man die Anhängsel wie den Kartoffelernter sonst verlieren könnte.

Die Vehikel sind zwar schwach modelliert, aber immerhin überwiegend lizenziert.
Die Vehikel sind zwar schwach modelliert, aber immerhin überwiegend lizenziert.
Aber all das geht in Ordnung – immerhin sprechen wir hier von einer Simulation. Es gehört halt zum Leben eines Landwirten dazu, die Felder abzugrasen, Vieh auf die Weiden zu stellen und im Schneckentempo über die Straßen zu kriechen. Diesen Teil bekommt der Landwirtschaftssimulator hervorragend hin, auch wenn sich mir dabei nicht erschließen will, wie man angesichts dieser schrecklichen Monotonie Spaß empfinden soll. Bei der Physik hört es dann endgültig auf – sofern man das merkwürdige Fahrverhalten mit dieser „Super-Mittelachsenlenkung“ und der Bodenhaftung eines F1-Boliden überhaupt als solche bezeichnen kann. Es ist einfach nur ein Witz, wenn ich mit einem Anhänger eine fast hundertprozentige Steigung ohne Probleme meistern kann. Unfälle haben ebenfalls keine Auswirkungen – wer braucht bei einer Simulation schon ein Schadensmodell nach einem Überschlag oder dem fast erfolgreichen Versuch, eine Hauswand hoch zu fahren? Oder gar so einfache Dinge wie Reifenspuren im Feld?

Kommentare

  • Als nächstes lassen sie Jörg CoD testen...
  • also ich würde es gerne spielen, aber ist das echt so schlimm? Falls jemand selbst schon gepsielt hat, könnte der oder diej enige etwas darüber sagen, aber bitte objektiv bleiben
  • Ich kann sehr wohl verstehen, dass solche Simulationen eine große Faszination ausüben, besonders wenn man als Kind in einer ländlichen Gegend aufgewachsen ist, wo es ganz normal ist, dass man zur Erntezeit mit dem Vater am Traktor mitfährt - und später dann auch selbst damit fahren darf. Große  [...] Ich kann sehr wohl verstehen, dass solche Simulationen eine große Faszination ausüben, besonders wenn man als Kind in einer ländlichen Gegend aufgewachsen ist, wo es ganz normal ist, dass man zur Erntezeit mit dem Vater am Traktor mitfährt - und später dann auch selbst damit fahren darf. Große Maschinen wie Abrissbirnen, Bulldozer, Kräne, Mähdrescher usw. zu lenken ist für die meisten Menschen genau so weit entfernt wie Attentate begehen, Monster/Aliens/Zombies abmurksen oder in den Weltraum zu fliegen. Sowas kommt im Alltag einfach nicht vor. Ich finde, man müsste als seriöser Tester die Zielgruppe genauer vor Augen haben und dementsprechend mit einer gewissen Ernsthaftigkeit herangehen oder es einfach lassen. Wenn man nämlich in einer Landwirtschaftssimulation als einen der Hauptkritikpunkte angibt, das Bestellen der Felder sei langweilig, dann hat man grundsätzlich keinen geeigneten Zugang dazu. Was erwartet sich der Tester denn? Dass während des Pflügens Zombies entgegenstürmen und man diese zerhäckseln muss für Gold und Erfahrungspunkte? Ereifert man sich bei einem Puzzle auch darüber, dass das Zusammensetzen der vielen Teilchen so mühsam ist? Das mit dem fehlenden Radiohören ist auch so eine Sache. Bei einem Rennspiel kann man sich gerne über so etwas aufregen. Beim Ernten ist es aber eher unüblich, dass der Lenker während des Traktorfahrens AC/DC hört. Erstens ist das ein großes Risiko, da man sehr leicht Warnrufe überhören könnte und zweitens ist man je nach Arbeitsweise eher über Funk mit seinen Helfern verbunden. Wenn schon, dann also bitte den fehlenden Funk bzw. die damit verbundene Koordination kritisieren. Und nein, ich will die Simulation gar nicht verteidigen - ich selbst spiele so etwas auch nicht. Bloß finde ich, dass diese "von-oben-herab"-Tests hier nicht hingehören. Entweder man lässt jemanden testen, der mit dieser Art der Freizeitbeschäftigung etwas anzufangen weiß und dadurch auch eine gerechtfertigte Kritik für Interessierte abgibt, oder man überlässt solche Spezialitäten anderen Plattformen.

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