Kleiner Pausensnack
Neben der Karriere hat EA noch weitere Modi auf die DVD gepackt, die sich vor allem für das schnelle Spiel zwischendurch eignen. Wer es gar nicht erwarten kann, begibt sich einfach zum Punkt „Quick Race“, lässt sich per Zufall Strecke und Wagen liefern und tritt auf’s Gas. Wer etwas mehr Auswahl sucht, kann das Spiel allerdings auch an die eigenen Wünsche anpassen. Etwas mehr Zeit nimmt der Herausforderungsmodus in Anspruch, bei dem 68 Challenges auf euch warten. Dabei trefft ihr erneut auf die aus dem Karrieremodus bekannten Spielmodi und müsst dabei bestimmte Aufgaben oder Vorgaben erfüllen.
Online oder nicht online?
Wollt ihr euch zu zweit in Rundenrennen, Sprints oder Drags messen, dürft ihr bei den Konsolenfassungen im Splitscreen antreten, während PCler auf eine LAN-Partie mit bis zu vier Spielern zurückgreifen müssen. Die System Link-Funktion bei
der Xbox wird dagegen nicht unterstützt und auch mit der PS2 sind keine LAN-Rennen möglich. Und wie sieht es online aus? Gut, sofern man einen PC oder eine Xbox zu Hause stehen hat, denn für die PS2 wurde der Onlinemodus kurzerhand aus technischen Gründen gestrichen – und vom GameCube brauchen wir ja gar nicht erst reden. Auf PC und Xbox könnt ihr dagegen auch online mit bis zu vier Teilnehmern versuchen, euch auf der Blacklist in diversen Rennveranstaltungen nach oben zu arbeiten. Auf den Speed Breaker müsst ihr in sämtlichen Multiplayer-Partien allerdings verzichten und auch die Performance ist online nicht mehr ganz so flüssig wie im Solospiel.
Im Fuhrpark finden sich einige Perlen wie dieses schicke Modell aus Zuffenhausen.
Geschwindigkeitsrausch im Technik-Check?
Technisch haben die PC- und Xbox-Fassung eindeutig die Nase vorn und bieten detailverliebte Texturen mit schönen Lichteffekten und vor allem in der Stoßstangenansicht ein exzellentes Geschwindigkeitsgefühl, was durch den tollen Blur-Effekt beim Nitro sogar noch verstärkt wird. Auch die Wagenmodelle sind hervorragend gelungen, auch wenn das optische Schadensmodell nicht gerade konsequent erscheint. So passiert es zwar schnell, dass die Karosserie nach heftigen Kollisionen ein paar Kratzer davon trägt und die Scheiben zerspringen, doch gehen z.B. keine Scheinwerfer kaputt oder fliegen ganze Teile durch die Gegend. Die GameCube-Fassung schlägt sich ebenfalls wacker, obwohl die Grafik mit weniger Effekten leben muss: vor allem die komplette Streichung des Blur-Effekts stößt sauer auf, da dieser eines der optischen Highlights darstellt und sogar in der PS2-Version vorhanden ist. Allerdings wird schnell klar, dass die Engine den Sony-Grafikchip schlichtweg überfordert: Ständig wird der Fahrspaß durch z.T. heftige Ruckler gestört,
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| Tja, das war wohl nichts mit der Straßensperre! |
