Final Fantasy XIII
USK: 12

Test: Final Fantasy XIII

So testet 4Players
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Autor:
Jens Bischoff

Die Final Fantasy-Serie hat schon oft die Gemüter gespalten: Bei Final Fantasy VIII regten sich viele über das Magiesystem auf, bei Final Fantasy IX über den Grafikstil, bei Final Fantasy X über seine Linearität, Final Fantasy X-2 wurde von vielen erst gar nicht für voll genommen, Final Fantasy XI wegen seiner Online-Natur belächelt, Final Fantasy XII wegen erzählerischer Schwächen regelrecht verflucht. Auch Teil 13 wird die Lager spalten.
Leben in ständiger Angst

Beginnen wir mit einer völlig unverfänglichen Spaltung: Die der Spielwelt in Cocoon und Pulse. Cocoon ist quasi der Mond des Planeten Pulse. Vor vielen hundert Jahren tobte ein heftiger Krieg zwischen den beiden Himmelskörpern, der so genannte Transgressionskrieg, in dem eine Invasionsarmee aus Pulse über Cocoon her fiel und schwere Schäden verursachte.

Video: Der Trailer gibt einen kurzen Einblick in die tragische Geschichte der Heldengruppe.
Letztendlich konnte man die Invasion jedoch zerschlagen und es kehrte wieder Ruhe ein.

Zwar leben auf Cocoon Millionen von Menschen mit eigener Regierung und Armee, aber im Hintergrund ziehen so genannte Fal'Cie die Fäden: Übernatürliche Wesen, die Cocoon vor Urzeiten schufen und durch klimatische Anpassungen sowie Nahrungs- und Energiegewinnung überhaupt erst menschliches Leben auf dem Trabanten ermöglichten. Politische Belange überlassen die Fal'Cie in der Regel dem von Menschen geführten Sanktum, das Gesetzgebung, Rechtssprechung, Regierung und Verwaltung in einer Instanz vereint und darüber hinaus auch das Militär befehligt.

Von Pulse wissen die Menschen Cocoons nur wenig. Es gilt als Hort aggressiver Monster, der für Menschen unbewohnbar sei. Doch aufgrund eines strikten Kontaktverbots mit der Außenwelt, hat nicht einmal die Führung des Sanktums Pulse je mit eigenen Augen gesehen. Und so lebt die Bevölkerung Cocoons seit dem Transgressionskrieg in stetiger Angst vor erneuten Übergriffen aus Pulse.

Diese Furcht geht sogar so weit, dass nach der Entdeckung eines fremden Fal'Cie, der vermutlich während des Wiederaufbaus Cocoons durch gigantische Baumaterial-Beschaffungen aus Pulse her gelangte, eine großflächige Deportation veranlasst wird. Man befürchtet, dass der feindliche Fal'Cie die Anwohner verflucht und zu seinen Sklaven gemacht haben könnte, um diese gegen Cocoon in den Kampf zu schicken. Die verängstigte Bevölkerung steht mehrheitlich hinter der fragwürdigen Umsiedlungsaktion, die in den Medien entsprechend verharmlost wird. Ziel der Deportation ist angeblich Pulse. Doch das für den Abtransport zuständige PSIKOM, eine Spezialeinheit des Militärs, schreckt selbst vor Hinrichtungen auf offener Straße nicht zurück, wenn man sich ihren Anweisungen widersetzt.

Auftritt Lighning

Der Spieler betritt diese Bühne in der Rolle von Ex-Soldatin Lightning, deren Schwester Serah direkten Kontakt mit dem entdeckten Fal'Cie hatte und ebenfalls von den Säuberungsmaßnahmen betroffen ist.
Die filmreif inszenierte Story und die trotz vieler Stereotypen interessanten Charaktere gehören zu den größten Stärken von Final Fantasy XIII.
Um zu ihr zu gelangen, lässt sich Lightning freiwillig in einen der Deportationszüge verfrachten, wo sie während einer Meuterei zur Waffe greift und mit einem Zivilisten namens Sazh im Schlepptau dem mutmaßlichen Aufenthaltsort ihrer Schwester ansteuert: Das im Abtransport befindliche Gewölbe des Pulse Fal'Cie.

Zur gleichen Zeit machen sich drei weitere Personen auf, das unter Quarantäne stehende Pulse-Relikt zu betreten. Einer davon ist Serahs Verlobter Snow, der nebenbei einer paramilitärischen Gruppierung namens NORA angehört, die sich im Zuge der Deportation gegen die Regierungstruppen gestellt hat. NORA rief auch Zivilisten zur Gegenwehr auf, was leider zahlreiche Opfer forderte. Darunter auch die Mutter eines verunsicherten Jungens namens Hope, der Snow für ihren Tod persönlich verantwortlich macht und ihm zusammen mit Vanille, einem weiteren Opfer der Deportation, ins Innere des Fal'Cie-Gewölbes gefolgt ist.

Dort passieren Dinge, welche die fünf ungeachtet aller Konflikte und Gegensätzlichkeiten zu Schicksalsgefährten machen. Denn schon bald steht nicht nur Serahs Leben, sondern auch ihr eigenes sowie das Wohl ganz Cocoons auf dem Spiel. Es gilt eine ungewisse Bestimmung zu erfüllen, die alle schwer belastet. Es kommt zu Reibungen und Auseinandersetzungen. Es stellen sich viele Fragen und am Ende verschwimmen sogar klar geglaubte Fronten.             

Kommentare

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  • Ein erstklassiges Spiel, wenn da nicht der Name Final Fantasy wäre. Square Enix beweisst mit FF-13 voller Stolz ihre Bereitschaft Traditionen zu brechen um die Kundschaft zu maximieren. Es fehlt einfach die Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, sowie die Liebe zur Erschaffung einer Welt. Alle Fans  [...] Ein erstklassiges Spiel, wenn da nicht der Name Final Fantasy wäre. Square Enix beweisst mit FF-13 voller Stolz ihre Bereitschaft Traditionen zu brechen um die Kundschaft zu maximieren. Es fehlt einfach die Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, sowie die Liebe zur Erschaffung einer Welt. Alle Fans der Serie können das Bestätigen und ein großer Teil dieser Fans ist mit dieser Entwicklung nicht zufrieden. Einige Beispiele für das "Fehlverhalten" seitens Square Enix: -künstliche Schwierigkeit in einem "automatischen" Kampfsystem -vollständige Freischaltung über die Gruppe erst ab der Mitte (ca 20 Std.) -der Trailer für FF-13>2 ist ein starker Spoiler über das Ende von FF-13 -ich könnte lange weitermachen aber das führt nur zum selben Ergebnis -----FF-13>2---------------Trailer----------------keine Garantie------------ -Hintergrundmusik ne Art Electro Hip Hop -Entscheidungsmöglichkeiten alá Dragon Age Fazit: Die Fortsetzung hat einiges zu verbessern und jeder Spieler sollte sich Sorgfältig informieren bevor er FF13>2 erwirbt.
  • Ach ja muss ich auch noch durchspielen... mehr als eine Stunde am Tag geht aber halt nicht wegen Gehirnfrost und so...
  • an die die es durchgespielt haben: [spoiler]Ist Rosch nicht ein Final Fantasy Hitler? Wieso wird er am ende glorifiziert? Wenigstens hope könnte sagen: hey wegen dir ist meine mutter gestorben. Wieso wollen sie Orphan töten, obwohl sie es doch ganze zeit verweigern? Orphan killen=Cocoon untergang?  [...] an die die es durchgespielt haben: [spoiler]Ist Rosch nicht ein Final Fantasy Hitler? Wieso wird er am ende glorifiziert? Wenigstens hope könnte sagen: hey wegen dir ist meine mutter gestorben. Wieso wollen sie Orphan töten, obwohl sie es doch ganze zeit verweigern? Orphan killen=Cocoon untergang? Ist es nicht eigentlich das was barthalandus will. Wieso haben Vanille und Fang erst am Ende das "was sie auch immer gemacht haben"(ragnarök?) eingesetzt? wirkt so aufgesetzt. Wieso sind alle so melodramatisch? wenigstens ein charakter könnte seine füße am boden behalten. Hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.[/spoiler]

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