Star Ocean: The Last Hope - Test, Rollenspiel, Xbox 360 - 4Players.de

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Rollenspiel
Entwickler: tri-Ace
Publisher: Square Enix
Release:
05.06.2009
12.02.2010
Spielinfo Bilder Videos
Trotz zwei gelungener PSP-Remakes mussten Star Ocean-Fans fast fünf Jahre auf einen neuen Teil von tri-Aces Weltraumsaga warten. Mit The Last Hope kann diese endlich auch hierzulande beginnen. Gleichzeitig gibt die Serie auch ihre Premiere auf der aktuellen Konsolengeneration. Hat sich das lange Warten gelohnt?

Auf zu neuen Welten

Das vierte Star Ocean schickt euch auf eine Reise in die Vergangenheit, spielt es doch weit vor den Ereignissen früherer Episoden: Die Erde liegt nach einem verheerenden Atomkrieg Mitte des 21. Jahrhunderts in Trümmern, die Atmosphäre ist kontaminiert, die Überlebenden fristen ihr Dasein in unterirdischen Bunkeranlagen und Weltraumstationen.

Video: Der kurze Trailer zeigt das flotte Echtzeit-Kampfsystem in Aktion.
Wissenschaftler arbeiten fieberhaft an Möglichkeiten neue Lebensräume im All ausfindig zu machen. Knapp drei Jahrzehnte später ist es dann so weit: Mit neuartigem Warpantrieb starten die ersten Pionierschiffe zu einer Expedition ins Ungewisse. Auch Protagonist Edge Maverick ist an Bord eines der Schiffe, der Calnus.

Beim Austritt aus dem Warpraum kommt es allerdings zu einer Anomalie, die Flotte wird voneinander getrennt und die Calnus muss auf einem nahen Planeten notlanden - zufällig einer der Kandidaten für einen möglichen Neuanfang der Menschheit. Doch dieser Planet ist nicht die letzte Station auf der Suche nach neuen Lebensräumen, verschollenen Schiffen und vermissten Kameraden. Edge und seine Crew treffen auf verschieden weit entwickelte Lebensformen und Kulturen, geraten in Paralleldimensionen und sehen sich unbekannten Bedrohungen und Katastrophen gegenüber. Serienkenner verschlägt es sogar an vertraute Orte, die man schon zu einer anderen Zeit besucht hat. Neueinsteiger brauchen allerdings keine Angst zu haben, den Anschluss zu verlieren; Vorkenntnisse bescheren einem zwar interessante Seitenblicke, zum Verständnis der Story sind sie allerdings nicht vonnöten.

Barbie im Weltraum

Die Story-Sequenzen machen jedenfalls einen großen Teil der Spielzeit aus. Das ist an und für sich nichts Schlimmes. Aber manchmal wird man über eine halbe Stunde zum Zusehen verurteilt, ohne dass besonders viel passiert oder die teils ellenlangen Dialoge den Figuren mehr Tiefe verleihen würden.
Uninteressante Helden: Die meisten Charaktere sehen aus wie lebendige Puppen, bedienen typische Nippon-Klisches und präsentieren sich völlig einfallslos.
Die Charaktere haben aber noch ein ganz anderes Problem und zwar ein stilistisches: tri-Ace konnte sich wohl nicht zwischen Anime- und realistischem Look entscheiden und hat ein Mittelding geschaffen, das keinem der beiden Einflüsse auch nur annähernd gerecht wird. Die Charaktere wirken wie lebendige Puppen oder Actionfiguren. Ein Protagonist, der aussieht wie eine Barbie-Puppe, der ein Fünfjähriger die Haare geschnitten und Männerklamotten verpasst hat, ist jedenfalls nicht sehr ansprechend.

Auch sonst war man beim Figurendesign nicht sonderlich kreativ und bediente sich einfach gängiger Klischees wie großen Kulleraugen, kunterbunten Haarfarben, spitzen Ohren und viel nackter Haut. Die laszive Rachewitwe Myuria lasse ich mir ja noch gefallen, aber um Kindern mit Reizwäsche und Katzenohren wie Meracle etwas abgewinnen zu können, muss man wohl Japaner in mindestens dritter Generation oder pädophil veranlagt sein... Nichts gegen skurrile und abgedrehte Typen, aber die Heldenriege in The Last Hope ist einfach völlig belang- und einfallslos wie Milchbubi Edge, Schablonenelf Faize und Buzz Lightyear-Verschnitt Bacchus oder endlos nervig wie Quasselstrippe Welch, Schlaftablette Lym oder Naivchen Sarah. Die meisten Schicksale lassen einen daher völlig kalt, wirken die Betroffenen doch einfach nur grotesk, albern oder dreist kopiert.      

Kommentare

Ultimatix schrieb am
kuronokei hat geschrieben:der tutorialkampf is echt behindert gemacht. das war gefühlt die schwerste stelle im spiel^^ und ich übertreibe wirklich nich. naja aber mittlerweile müsstest du begriffen haben dass blindsides doch chillig sind oder?

Das war definitiv die schwerste Stelle im Spiel, denn bei allen anderen Endbossen und Gegnern hatte ich garkeine Probleme gehabt, es war stellenweise schon zu einfach ^^ Bin jetzt in der Mitte von Disk 2, Blindsides machen wirklich Spaß, aber nach einer Zeit wird das Kampfsystem dadurch einfach nur monoton und es kommt mir auch ziemlich eintönig vor, so richtig begeistern kann mich das Kampfsystem immer noch nicht. Deswegen sind die Cutscenes noch das einzigste was mich beim spielen motiviert, aber die sind ja auch nicht das gelbe vom Ei und teilweise einfach zu lange 8O
Jarnus schrieb am
moin moin,
bin grad mit dem spiel angefangen, schöne abwechslung zu Lost Odyssey, welches ich vorhin durchgezockt hab...
einführung in die story ist auf jeden fall sehr geil, zocke seit NES zeiten jRPGs, aber die ganze StarOcean reihe is bisher
an mir vorbei gegangen...
leider hab ich aber ein kleines problem mit dem spiel...ich hab oben und unten einen jeweils ca 1-2cm breiten, schwarzen
streifen! meine konsole ist über VGA am 37` zoll fullHD TV angeschlossen und auf Breitbild-1920*1080 eingestellt...andere
spiele haben das problem nicht (hab mehrere dutzend im regal ;))...ingame läst sich nichts verstellen, TV menü sagt 1920*1080,
16:9, 60hz...also alles standart!
ist das nen bekannter "fehler"? hab übrigens die normale deutsche version mit englischer syncro...
_Petrus_ schrieb am
Deine Meinung kann ich so 100% unterschreiben.
Story und Charakterdesign sind wirklich unterirdisch aber das Kampfsystem und das Crafting rettet vieles allerdings gehört die Zutatensuche mit den Irre langen Laufwegen auch noch erwähnt da man ja eig erst zum Schluß so was wie ne Schnellreisefunktion bekommt.
Naja mir hats trotzdem Spaß gemacht um einiges mehr als FF13 bin allerdings ein SO2 Fan und es hatte daher nen Bonus...
P.s. Zum Crafting noch was, anscheinend wurde das in der Ps3 Fassung geändert die Tricks die man im Netz zur Microsoft Fassung findet funktionieren nicht mehr.
Xris schrieb am
Ich bin bei dem Spiel SO froh das ich kein Storyspieler bin.... die CS laden echt zum wegdrücken ein. Und mit Arumat und Myuria gibt es genau 2 Charaktere die mir nicht ständig auf die Nüsse gegangen sind. Ich habe ja nichts gegen abgefahrenes JP Design, aber die Persönlichkeit der meisten Charaktere.... pubertierende-Heulsusen.... besonders Edge ist mit nervtötend noch nett beschrieben. Auch weil vieles worüber ausreichend rumgeheult wird,g kaum nachvollziehbar ist. Emotionen wirken in 99,9% der Fälle lächerlich und übertrieben. Und dabei sind die CS so ausufernd lang und der Inhalt so unbeschreiblich nebensächlich bin uninteressant. Einzig eine Hand voll optionaler Gespräche (jene ohne CS) mit der PT sind teilweise interessant.
CS (nach Priorität) die mir in der Storyline tatsächlich gefallen haben:
[spoiler] - Faize verläst die PT
- Faize segnet das Zeitliche
- Arumat tritt der PT bei
- Myuria tritt der PT bei[/spoiler]
Ich mag das Spiel tortzdem, der Grund dafür liegt aber einzig und alleine im Gameplay begründet. Star Ocean 4 ist das einzigste JRPG in dieser gen bisher, das mich im Post Game nach herzenslust, farmen, metzeln und vor allem umfangreich craften läst. Oben drauf kommt das gelungene Kampfsystem, mehrere Schwierrigkeitsgrade, optionale Boss Monster und Dungeons.
Zudem kann ich bei einem spiel, dass ich mir für 30? oder weniger gekauft habe, über ein paar kritikpunkte hinwegsehen, wenn sie nicht zu stark sind.

Ich denke genauso. Allerdings hätte ich im nachhinein eher für SF4 die 60 Euro anstatt für Final Fantasy XIII nezahlen wollen, wo in meinen Augen kaum ein gutes Haar zu finden ist.
gargaros schrieb am
Nee, wenn ein spiel wirklich schlecht ist, dann wird auch dann gemeckert. Allerdings ist der erwartungshorizont um einiges geringer, als z.B. bei 60?. Zudem kann ich bei einem spiel, dass ich mir für 30? oder weniger gekauft habe, über ein paar kritikpunkte hinwegsehen, wenn sie nicht zu stark sind.
schrieb am

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