Auf zu neuen Welten
Das vierte Star Ocean schickt euch auf eine Reise in die Vergangenheit, spielt es doch weit vor den Ereignissen früherer Episoden: Die Erde liegt nach einem verheerenden Atomkrieg Mitte des 21. Jahrhunderts in Trümmern, die Atmosphäre ist kontaminiert, die Überlebenden fristen ihr Dasein in unterirdischen Bunkeranlagen und Weltraumstationen. Wissenschaftler arbeiten fieberhaft an Möglichkeiten neue Lebensräume im All ausfindig zu machen. Knapp drei Jahrzehnte später ist es dann so weit: Mit neuartigem Warpantrieb starten die ersten Pionierschiffe zu einer Expedition ins Ungewisse. Auch Protagonist Edge Maverick ist an Bord eines der Schiffe, der Calnus.
Beim Austritt aus dem Warpraum kommt es allerdings zu einer Anomalie, die Flotte wird voneinander getrennt und die Calnus muss auf einem nahen Planeten notlanden - zufällig einer der Kandidaten für einen möglichen Neuanfang der Menschheit. Doch dieser Planet ist nicht die letzte Station auf der Suche nach neuen Lebensräumen, verschollenen Schiffen und vermissten Kameraden. Edge und seine Crew treffen auf verschieden weit entwickelte Lebensformen und Kulturen, geraten in Paralleldimensionen und sehen sich unbekannten Bedrohungen und Katastrophen gegenüber. Serienkenner verschlägt es sogar an vertraute Orte, die man schon zu einer anderen Zeit besucht hat. Neueinsteiger brauchen allerdings keine Angst zu haben, den Anschluss zu verlieren; Vorkenntnisse bescheren einem zwar interessante Seitenblicke, zum Verständnis der Story sind sie allerdings nicht vonnöten.
Barbie im Weltraum
Die Story-Sequenzen machen jedenfalls einen großen Teil der Spielzeit aus. Das ist an und für sich nichts Schlimmes. Aber manchmal wird man über eine halbe Stunde zum Zusehen verurteilt, ohne dass besonders viel passiert oder die teils ellenlangen Dialoge den Figuren mehr Tiefe verleihen würden.
Die Charaktere haben aber noch ein ganz anderes Problem und zwar ein stilistisches: tri-Ace konnte sich wohl nicht zwischen Anime- und realistischem Look entscheiden und hat ein Mittelding geschaffen, das keinem der beiden Einflüsse auch nur annähernd gerecht wird. Die Charaktere wirken wie lebendige Puppen oder Actionfiguren. Ein Protagonist, der aussieht wie eine Barbie-Puppe, der ein Fünfjähriger die Haare geschnitten und Männerklamotten verpasst hat, ist jedenfalls nicht sehr ansprechend.
Auch sonst war man beim Figurendesign nicht sonderlich kreativ und bediente sich einfach gängiger Klischees wie großen Kulleraugen, kunterbunten Haarfarben, spitzen Ohren und viel nackter Haut. Die laszive Rachewitwe Myuria lasse ich mir ja noch gefallen, aber um Kindern mit Reizwäsche und Katzenohren wie Meracle etwas abgewinnen zu können, muss man wohl Japaner in mindestens dritter Generation oder pädophil veranlagt sein... Nichts gegen skurrile und abgedrehte Typen, aber die Heldenriege in The Last Hope ist einfach völlig belang- und einfallslos wie Milchbubi Edge, Schablonenelf Faize und Buzz Lightyear-Verschnitt Bacchus oder endlos nervig wie Quasselstrippe Welch, Schlaftablette Lym oder Naivchen Sarah. Die meisten Schicksale lassen einen daher völlig kalt, wirken die Betroffenen doch einfach nur grotesk, albern oder dreist kopiert.
Das vierte Star Ocean schickt euch auf eine Reise in die Vergangenheit, spielt es doch weit vor den Ereignissen früherer Episoden: Die Erde liegt nach einem verheerenden Atomkrieg Mitte des 21. Jahrhunderts in Trümmern, die Atmosphäre ist kontaminiert, die Überlebenden fristen ihr Dasein in unterirdischen Bunkeranlagen und Weltraumstationen. Wissenschaftler arbeiten fieberhaft an Möglichkeiten neue Lebensräume im All ausfindig zu machen. Knapp drei Jahrzehnte später ist es dann so weit: Mit neuartigem Warpantrieb starten die ersten Pionierschiffe zu einer Expedition ins Ungewisse. Auch Protagonist Edge Maverick ist an Bord eines der Schiffe, der Calnus.
Beim Austritt aus dem Warpraum kommt es allerdings zu einer Anomalie, die Flotte wird voneinander getrennt und die Calnus muss auf einem nahen Planeten notlanden - zufällig einer der Kandidaten für einen möglichen Neuanfang der Menschheit. Doch dieser Planet ist nicht die letzte Station auf der Suche nach neuen Lebensräumen, verschollenen Schiffen und vermissten Kameraden. Edge und seine Crew treffen auf verschieden weit entwickelte Lebensformen und Kulturen, geraten in Paralleldimensionen und sehen sich unbekannten Bedrohungen und Katastrophen gegenüber. Serienkenner verschlägt es sogar an vertraute Orte, die man schon zu einer anderen Zeit besucht hat. Neueinsteiger brauchen allerdings keine Angst zu haben, den Anschluss zu verlieren; Vorkenntnisse bescheren einem zwar interessante Seitenblicke, zum Verständnis der Story sind sie allerdings nicht vonnöten.
Barbie im Weltraum
Die Story-Sequenzen machen jedenfalls einen großen Teil der Spielzeit aus. Das ist an und für sich nichts Schlimmes. Aber manchmal wird man über eine halbe Stunde zum Zusehen verurteilt, ohne dass besonders viel passiert oder die teils ellenlangen Dialoge den Figuren mehr Tiefe verleihen würden.
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| Uninteressante Helden: Die meisten Charaktere sehen aus wie lebendige Puppen, bedienen typische Nippon-Klisches und präsentieren sich völlig einfallslos. |
Auch sonst war man beim Figurendesign nicht sonderlich kreativ und bediente sich einfach gängiger Klischees wie großen Kulleraugen, kunterbunten Haarfarben, spitzen Ohren und viel nackter Haut. Die laszive Rachewitwe Myuria lasse ich mir ja noch gefallen, aber um Kindern mit Reizwäsche und Katzenohren wie Meracle etwas abgewinnen zu können, muss man wohl Japaner in mindestens dritter Generation oder pädophil veranlagt sein... Nichts gegen skurrile und abgedrehte Typen, aber die Heldenriege in The Last Hope ist einfach völlig belang- und einfallslos wie Milchbubi Edge, Schablonenelf Faize und Buzz Lightyear-Verschnitt Bacchus oder endlos nervig wie Quasselstrippe Welch, Schlaftablette Lym oder Naivchen Sarah. Die meisten Schicksale lassen einen daher völlig kalt, wirken die Betroffenen doch einfach nur grotesk, albern oder dreist kopiert.




