Zombies mit Waffen
"Wir haben uns ein wenig an Left 4 Dead orientiert", so Jared Gerritzen von den Zombie Studios "Aber bei uns sind es Zombies mit Knarren." Was er damit meint? In der Welt von Blacklight: Tango Down wütet ein gefährliches Virus, welches das Militär gerne als biologische Waffe nutzen würde. Doch die Experimente verschlimmern die Situation und lösen das so genannte Q-Fieber oder SIV (Sentient Insanity Virus) aus, das seine Opfer in aggressive, schmerzunempfindliche Kreaturen verwandelt, deren Persönlichkeit völlig ausgelöscht wird. Wer sich jetzt willenlose Schlurf-Zombies vorstellt, die sich ähnlich abmetzeln lassen
wie die Untoten aus dem Hause Valve, liegt falsch: Zwar ticken die Infizierten nicht mehr richtig, aber haben immerhin noch so viel Grips, Waffen zu bedienen und sich zu einer Gruppe namens "The Order" zusammenzuschließen.
Der Spieler wird als Teil einer Spezialeinheit in die trostlose, von Chaos gezeichnete Welt geworfen. Das Ziel der insgesamt vier Koop-Missionen besteht darin, ein vermisstes Blacklight-Team zu finden und aus den Händen der besagten Rebellen-Gruppe zu befreien. Bis zu vier Spieler dürfen sich an der gemeinsamen Suche beteiligen und dabei u.a. Schusswaffen und Charaktere individualisieren. Dazu stehen sechs Waffensysteme vom Maschinengewehr bis zur Shotgun zur Auswahl, die mit diversen Kolben, Fernrohren sowie weiteren Teilen bestückt werden dürfen. Das Herzstück sollen allerdings die Kämpfe zwischen den beiden Teams werden, die sich auf insgesamt zwölf Karten in Modi wie (Team-)Deathmatch, Domination, Retrieval, Detonation oder Last Man Standing gegenüberstehen. Bis zu 16 Spieler dürfen sowohl an der Konsole als auch dem PC an den Online-Matches teilnehmen - Möglichkeiten zum Ballern im lokalen Netzwerk (LAN / System Link) wird es dagegen nicht geben. Auch eine Offline-Kampagne ist nicht geplant - Tango Down wird als reiner Online-Titel konzipiert. Um die Motivation hoch zu halten, kann man mit zunehmenden Erfolgen sowohl seinen Charakter als auch die Waffensysteme hoch leveln und folglich seine Fähigkeiten bzw. Ausrüstung verbessern. Neigt sich der Bleivorrat dem Ende, findet man an Munitionskisten Nachschub oder sammelt das Equipment getöteter Feinde ein.
Ohne Durchblick
"Das ist ein sehr schneller und sehr spaßiger Shooter", fasst Gerritzen den Spielablauf zusammen. Tatsächlich wurden bei den ersten Matches am PC Erinnerungen an Unreal Tournament & Co wach, bei denen es ähnlich unkompliziert zur Sache ging. Rennen, springen, schießen, dann Frag landen oder sterben - mehr braucht man nicht! Besonders die EMP-Granaten haben es in sich: Sie stören das elektronische Visier und sorgen kurzzeitig für einen totalen Bildausfall. Weniger krass, aber trotzdem störend fällt die Reaktion auf Blendgranaten aus, die die Sicht verzerren bzw. verpixeln. Arbeitet das HRV-System (Hyper Reality Visors) ungestört, bringt es dagegen neben der Nachtsicht noch ein nützliches Extra mit sich, denn
per Knopfdruck kann man sich die letzte Position gesichteter Feinde anzeigen lassen und sich dadurch einen taktischen Überblick verschaffen. Allerdings muss man für diesen "Sonderservice" still stehen und verkommt damit nicht selten zur wehrlosen Zielscheibe.
Sterile Kulissen
Die Kulissen wirken allerdings zu steril: Zwar soll es vor allem am PC einige Physik-Spielereien geben, doch vermisst man neben interaktiven Objekten wie explosiven Fässern generell eine zerstörbare Umgebung wie sie z.B. Battlefield 1943 bietet. Scheinbar ist die verwendete Unreal Engine 3 in dieser Hinsicht nicht so weit wie das Frostbite-Gerüst von DICE... So hinterlassen die düster angehauchten Kulissen trotz schicker Lichtspielereien lediglich einen soliden Eindruck, der im Eifer der flotten Gefechte aber ohnehin in den Hintergrund rückt.
"Wir haben uns ein wenig an Left 4 Dead orientiert", so Jared Gerritzen von den Zombie Studios "Aber bei uns sind es Zombies mit Knarren." Was er damit meint? In der Welt von Blacklight: Tango Down wütet ein gefährliches Virus, welches das Militär gerne als biologische Waffe nutzen würde. Doch die Experimente verschlimmern die Situation und lösen das so genannte Q-Fieber oder SIV (Sentient Insanity Virus) aus, das seine Opfer in aggressive, schmerzunempfindliche Kreaturen verwandelt, deren Persönlichkeit völlig ausgelöscht wird. Wer sich jetzt willenlose Schlurf-Zombies vorstellt, die sich ähnlich abmetzeln lassen
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| Auch wenn es auf dem Bild vielleicht so aussieht: Ein spezielles Deckungssystem wird es nicht geben. |
Der Spieler wird als Teil einer Spezialeinheit in die trostlose, von Chaos gezeichnete Welt geworfen. Das Ziel der insgesamt vier Koop-Missionen besteht darin, ein vermisstes Blacklight-Team zu finden und aus den Händen der besagten Rebellen-Gruppe zu befreien. Bis zu vier Spieler dürfen sich an der gemeinsamen Suche beteiligen und dabei u.a. Schusswaffen und Charaktere individualisieren. Dazu stehen sechs Waffensysteme vom Maschinengewehr bis zur Shotgun zur Auswahl, die mit diversen Kolben, Fernrohren sowie weiteren Teilen bestückt werden dürfen. Das Herzstück sollen allerdings die Kämpfe zwischen den beiden Teams werden, die sich auf insgesamt zwölf Karten in Modi wie (Team-)Deathmatch, Domination, Retrieval, Detonation oder Last Man Standing gegenüberstehen. Bis zu 16 Spieler dürfen sowohl an der Konsole als auch dem PC an den Online-Matches teilnehmen - Möglichkeiten zum Ballern im lokalen Netzwerk (LAN / System Link) wird es dagegen nicht geben. Auch eine Offline-Kampagne ist nicht geplant - Tango Down wird als reiner Online-Titel konzipiert. Um die Motivation hoch zu halten, kann man mit zunehmenden Erfolgen sowohl seinen Charakter als auch die Waffensysteme hoch leveln und folglich seine Fähigkeiten bzw. Ausrüstung verbessern. Neigt sich der Bleivorrat dem Ende, findet man an Munitionskisten Nachschub oder sammelt das Equipment getöteter Feinde ein.
Ohne Durchblick
"Das ist ein sehr schneller und sehr spaßiger Shooter", fasst Gerritzen den Spielablauf zusammen. Tatsächlich wurden bei den ersten Matches am PC Erinnerungen an Unreal Tournament & Co wach, bei denen es ähnlich unkompliziert zur Sache ging. Rennen, springen, schießen, dann Frag landen oder sterben - mehr braucht man nicht! Besonders die EMP-Granaten haben es in sich: Sie stören das elektronische Visier und sorgen kurzzeitig für einen totalen Bildausfall. Weniger krass, aber trotzdem störend fällt die Reaktion auf Blendgranaten aus, die die Sicht verzerren bzw. verpixeln. Arbeitet das HRV-System (Hyper Reality Visors) ungestört, bringt es dagegen neben der Nachtsicht noch ein nützliches Extra mit sich, denn
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| In der kooperativen Mini-Kampagne ist Teamwork angesagt. Daneben stehen aber auch Death-Matches sowie weitere Spielmodi zur Auswahl. |
Sterile Kulissen
Die Kulissen wirken allerdings zu steril: Zwar soll es vor allem am PC einige Physik-Spielereien geben, doch vermisst man neben interaktiven Objekten wie explosiven Fässern generell eine zerstörbare Umgebung wie sie z.B. Battlefield 1943 bietet. Scheinbar ist die verwendete Unreal Engine 3 in dieser Hinsicht nicht so weit wie das Frostbite-Gerüst von DICE... So hinterlassen die düster angehauchten Kulissen trotz schicker Lichtspielereien lediglich einen soliden Eindruck, der im Eifer der flotten Gefechte aber ohnehin in den Hintergrund rückt.
Ausblick
Ersteindruck: befriedigend
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