Auf dem Kriegspfad

Video: Wie schon IL-2 Sturmovik: Birds of Prey besticht Apache: Air Assault mit beeindruckender Grafik sowie einem anspruchsvollen Flugmodell, das aber auch Einsteigern entgegen kommt
Der Apache gehört zu den bekanntesten und vielseitigsten Kampfhubschraubern der Welt - in AAA darf man davon gleich mehrere Varianten fliegen, vom AH-1 über den AH-64D Longbow bis hin zum AH-64X. Während einer davon im Hauptmenü seine Runden dreht, wandert mein Cursor zur Kampagne: Hier warten 16 Missionen, die mich von den verschneiten Gebirgen Tarzistans über weite Steppen Afrikas bis in den dichten Amazonas-Urwald befördern. Doch bevor die Himmel entzündet werden, wartet ein Ausflug im Tutorial-Heli - die Steuerung eines Hubschraubers ist naturgemäß komplexer als die eines Flugzeugs, ein paar Proberunden können nicht schaden: Mit dem linken Stick kontrolliert man die Flugrichtung sowie das Ausweichen nach links und rechts, der andere Stick ist für die Flughöhe sowie die Drehung der Maschine zuständig. Klingt einfach, erfordert aber wie bei der Kontrolle eines Panzers etwas Konzentration, sofern man nicht dauernd als qualmender Militärschrott an einem unschuldigen Berghang enden möchte. Drei Schwierigkeitsgrade haben darüber hinaus nicht nur Einfluss auf Dinge wie Gegnerstärke, Munitionsvorrat oder Treibstoff, sondern auch auf das Flugmodell: Wer sich das Leben einigermaßen einfach machen möchte, hält sich an die Stufe »Training«, ganz Wahnsinnige an die »Veteran«-Variante. In dieser gibt es nur die Cockpit-Ansicht, die ganze Härte der Flugphysik, nur einen Versuch pro Mission sowie realistisch begrenzte Vorräte - wer wie wild herumballert, muss schon nach kurzer Zeit wieder zurück zur Basis schwirren, um nachzuschaufeln. Auf den anderen Stufen hat man zwar auch nur begrenzte Vorräte, die werden aber nach einiger Zeit automatisch wieder aufgefüllt.
Ich schieß auf was, was du nicht siehst!
Die Kampagne dreht sich um drei Helikopter-Teams, die das tun, was militärische Helikopter-Teams eben tun: Terroristen ausschalten, Piratennester zerstören, Geleitschutz geben oder abgestürzte Kameraden aus der Luft beschützen. Die 16 Missionen bieten dezent unkreative Genrestandards sowie etwas Story, deren Texte in erster Linie dazu dienen, von den in der Vorschaufassung langen Ladezeiten abzulenken. Allerdings gibt es einen frischen Kniff: den Koop-Modus.
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| Das Beschützen eines abgestürzten Helikopter-Teams gehört zu den interessanteren Missionen - der Großteil beschränkt sich darauf, Terroristen, Piraten oder Waffenlager zu zerstören. |
Hat man eine Mission gemeistert, gibt es eine Abrechnung (inkl. der verursachten Gesamtkosten) sowie die Möglichkeit, das Ganze nochmals als automatisches Replay anzusehen und zu speichern. Neben der Kampagne und den freien Missionen gibt es auch noch spezielle Mehrspieler-Modi namens »Squad Operations«, die in der Vorschauversion allerdings nicht funktionierten. Gaijin versprechen ein gutes Dutzend Spielvarianten, sowohl gegeneinander als auch im Team für bis zu acht Piloten. Ist man allein unterwegs, kümmert sich die KI um das MG (die Raketen muss man immer noch selbst verpulvern), wobei man allerdings auch jederzeit vom Pilotensessel auf den Schützenhocker wechseln darf. Der Heli wird währenddessen automatisch in der Luft gehalten, man hat die Wahl zwischen zwei Sichtmodi: »DVO« ist eine krümelige Schwarz/Weiß-Kamera, in der man noch Umgebungsstrukturen erkennt. Bei »FLIR«, der Infrarotkamera, ist das nicht mehr der Fall, dafür werden Gegner deutlich hervorgehoben, so dass man sie mit dem zoombaren Geschütz gezielt unter Beschuss nehmen kann. Allerdings sollte man die Schützenaufgaben besser nicht mitten im Krisengebiet wahrnehmen. Denn zwar wird der Helikopter automatisch auf Höhe gehalten, aber mehr auch nicht - kommt eine Rakete angeschwirrt, trifft die auch. Es sei denn, man hört auf die Warnung, wechselt schnell wieder zum Piloten und startet ein Ausweichmanöver.
Gaijin Entertainment kann Grafik: Birds of Prey
Ausblick
Ersteindruck: gut
Kommentare
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Also bei dem stick hab ich mich für den Cyborg F.L.Y. 9 entschieden (xbox-360-variante). Der ist zwar nicht ganz billig (60 - 70 ?) aber dafür sieht er echt stylisch aus und funktioniert auch genial. Man muß zwar schon sagen, dass es mit dem gamepad genausogut geht, aber das gefühl ist schon [...] Also bei dem stick hab ich mich für den Cyborg F.L.Y. 9 entschieden (xbox-360-variante). Der ist zwar nicht ganz billig (60 - 70 ?) aber dafür sieht er echt stylisch aus und funktioniert auch genial. Man muß zwar schon sagen, dass es mit dem gamepad genausogut geht, aber das gefühl ist schon sagenhaft. Vorallem weil man alles benutzerdefiniert einstellen kann. Der vorteil am stick ist der schubregler. Dieser geht nicht wie beim gamepad auf die ursprüngliche postition zurück sonder bleibt beim eingestellten wert. Soll heissen, man kann sich ne flughöhe einstellen und er bleibt dann auch auf dieser höhe. Man kann ewig viel einstellen. Ob man große hände hat oder kleine. Der winkel des sticks ist verstellbar und der winkel der daumentasten. Wichtig ist nur, dass man den stick an irgendeinen festen untergrund schraubt. Ich nahm ein Brett... Ich bin jetzt durch mit dem spiel auf train und werd gleich mal von vorne auf realismus mit stick beginnen...
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Welchen hast du denn? Also ich revidiere mein Fazit etwas: Gestern 3 Mann Koop Missionen auf realistisch abgerissen...und es hat doch Spaß gemacht! Besonders die Mission wo man nich über 200 Fuß kommen sollte sorgte doch für ordentlich Gelächter. Und siehe da, es klappt sogar mit der [...] span class="Quote">Zitat:
Welchen hast du denn? Also ich revidiere mein Fazit etwas: Gestern 3 Mann Koop Missionen auf realistisch abgerissen...und es hat doch Spaß gemacht! Besonders die Mission wo man nich über 200 Fuß kommen sollte sorgte doch für ordentlich Gelächter. Und siehe da, es klappt sogar mit der Steuerung. ALso klappen im Sinne von höchstens 2-3 Mal abstürzen pro Missi :D + etliche ungewollte Drehungen, wenn man mal wieder etwas präzise anvisieren will. Absoluet Hassmission: Die mit der Panzerkolone...Gott, die gingen ja gar nicht kaputt. Sicher 20 Anläufe gebraucht, aber geschafft. Also es macht Spaß, aber ein gutes Spiel würde ich das dennoch nicht bezeichnen. Dazu ist die Grafik zu mittelmäßig, der Sound (danke für den Tipp mit dem runterregeln!) auch nur Mittelmaß(immerhin habe ich mnal das Rotorblatt gehört ^^), die freizuspielenden Extras sind ein Witz(Aufkleber) und wie gesagt, die Steuerung. Ich bin echt gut geworden, im Gegensatz zu vor 3 Tagen, aber es ist immer noch ein "Pain in the ass"...das beschreibt es einfach am besten. Man muss halt sehr mit den Zwischenstufen des Controllers arbeiten, dann bleibt der Heli auch ruhig...sogar schnelle Drehungen klappen. Meistens ;) Zitat:
Im großen und ganzen bin ich aber schon froh, dass es auch mal wieder solche spiele in den markt schaffen. Auch wenn sie nicht perfekt sind. Ich bin schon so überdrüssig von ego-shooter oder rennspielen. Was mich noch ärgert ist die mangelnde Beschreibung im Booklet. Ich habe gestern bemerkt, dass wenn man manche buttons gleichzeitig drückt, eine komplett andere funktion besteht. Gutes beispiel ist bei anvisierten ziel, den zoombutton und den LB-Button gleichzeitig drücken. Und plötzlich sieht der pilot aus dem rechten oder linken Cockpitfenster und kann sogar seitwärts schießen. Ich finde die hätten das irgendwo textlich erwähnen sollen. Sind ja schließlich features die wichtig und hilfreich sind. Da hast du vollkommen Recht und deswegen spielen wir es auch wohl solange bis die Koop Missionen zuende sind...Singleplayer werd ich wohl nie spielen - bäh -> langweilig. LT und LB gleichzeitig wenn der Gegner anvisiert ist? Oo Muss ich ausprobieren! ^^ -
Also war echt nicht böse gemeint von mir. Und ich gebe dir auch wirklich zum großen teil recht. Es ist schon alles verdammt nervös bei realismus und dann wieder sehr zäh bzw. träge. Mit dem pad gebe ich dir auch recht. Ich glaube es würde mit einem Flightstick besser gehen. Ich kann ja gleich [...] Also war echt nicht böse gemeint von mir. Und ich gebe dir auch wirklich zum großen teil recht. Es ist schon alles verdammt nervös bei realismus und dann wieder sehr zäh bzw. träge. Mit dem pad gebe ich dir auch recht. Ich glaube es würde mit einem Flightstick besser gehen. Ich kann ja gleich schreiben wie es mit Flightstick ist. Meiner ist leider noch immer nicht mit der post gekommen, müsste aber stündlich bei mir eintreffen. Das mit den Bergen stimmt auch. Das dauert echt zu lang. Aber es könnte sein, dass dies ein teil des gameplays ist. Soll heissen, dass es einfach besser aussieht und schwieriger ist, durch die schmalen canyans zu fliegen. Wenn ich schnell einen Berg überqueren will, such ich mir immer so einen Bergkamm als Wegpfad. Das geht dann echt fix. Im großen und ganzen bin ich aber schon froh, dass es auch mal wieder solche spiele in den markt schaffen. Auch wenn sie nicht perfekt sind. Ich bin schon so überdrüssig von ego-shooter oder rennspielen. Was mich noch ärgert ist die mangelnde Beschreibung im Booklet. Ich habe gestern bemerkt, dass wenn man manche buttons gleichzeitig drückt, eine komplett andere funktion besteht. Gutes beispiel ist bei anvisierten ziel, den zoombutton und den LB-Button gleichzeitig drücken. Und plötzlich sieht der pilot aus dem rechten oder linken Cockpitfenster und kann sogar seitwärts schießen. Ich finde die hätten das irgendwo textlich erwähnen sollen. Sind ja schließlich features die wichtig und hilfreich sind. Ich muß ehrlich gestehen, dass ich z.z. auch immer noch auf train im Kampagnen-Modus rumfliege. Weil es einfach besser flutscht. Online spiele ich meistens auf realism. Aber auch nur weil die meisten, die online spielen das einstellen. Aber es geht schon. Also solltest du mal böcke haben, ich spiel gern mal mit online. Man findet eh so schwer mitspieler. Wenn du lust hast, dann schreib mir einfach ne PN und ich schick dir meinen Gamertag. Greetz Fuerchterberg Edit: Flightstick ist eingetroffen. Und das klappt richtig gut. Man kann jetzt deutlich ruhiger im realismus-mode fliegen. Der größte vorteil ist, dass man einen extra schubregler hat. Dieser ist auch feststehend und bewegt sich nicht wieder von allein in seine ursprüngliche position zurück. Somit sinkt man nicht immer automatisch wenn man auf dem gamepad die richtung wechselte. Man kann sich somit eine Flughöhe einstellen und diese wird dann so gut wie möglich beibehalten. Echt klasse so´n stick.
