Kein Simulationsanspruch mehr
"Wir wollen die authentischste Spielerfahrung der modernen Kriegsführung auf den Konsolen abliefern", so Sion Lenton, Creative Director von Operation Flashpoint: Red River
während einer Präsentation im Codemasters HQ im englischen Warwickshire. Den Anspruch einer Militärsimulation, den man noch mit den beiden Vorgänger erreichen wollte, wird allerdings nicht weiter verfolgt - stattdessen handelt es sich laut den Entwicklern jetzt um einen taktischen First Person-Shooter. Die Parallelen zu Dragon Rising sind dennoch offensichtlich: Zwar wurde das Befehlssystem leicht entschlackt und bietet statt drei nur noch zwei Ebenen, doch kommandiert man seine drei Mitstreiter sowohl einzeln als auch in der Gruppe immer noch wie gewohnt über die leicht verschachtelte Struktur, mit der man auch die Hilfe des Sanitäters oder verheerende Luftschläge anfordern kann. Vehikel wie Humvees oder Helikopter werden zwar erneut integriert, doch werden sie hier nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, da man sich mit den Marines auf die Infanterie konzentrieren möchte - und die sitzt in der Regel nun mal nicht in Panzern.
Koop-Einsatz
Die Kampagne, die drei Akte und eine Spielzeit von etwa acht Stunden bieten wird, soll dieses Mal neben präzisen Briefings und einem ausbalancierten Schwierigkeitsgrad auch eine packende Hintergrundgeschichte bieten. Leider wollte man noch keine Details nennen, doch steht bereits fest, dass man den Koop-Modus in den Mittelpunkt rücken will: Online können bis zu drei Mitspieler jederzeit in die Kampagne einsteigen oder den Einsatz - falls nötig - wieder an die KI abgeben. Dabei hat man die Auswahl zwischen den vier Klassen Schütze, Grenadier, Späher und Automatik-Schütze. Mit einem Erfahrungssystem schaltet man neues Equipment, Waffen und Uniformen frei. Das Ballistiksystem der Pistolen, Shotguns und Gewehre wird dabei aus Dragon Rising übernommen - Verletzungen lassen sich jetzt allerdings etwas leichter verarzten. So stoppt man beim ersten Einsatz des Heilpaketes zunächst nur die Blutung - ein erneutes Verbinden sorgt sogar für eine komplette Wiederherstellung der Gesundheit. Wie im Vorgänger werden sämtliche Verletzungen auch mit dem Erreichen eines Checkpunktes automatischt kuriert. Neben der Ausrüstung kann man seinen Soldaten neuerdings mit so genannten Trainings- und Spezialfähigkeiten ausstatten und diese in zwei Slots kombinieren. Dazu zählt z.B. eine höhere Ausdauer, verbesserte Zielgenauigkeit oder ein wirkungsvolleres Sperrfeuer. Ein interessanter Ansatz, der mit den verschiedenen Kombinationen neue taktische Optionen eröffnen dürfte.
Deathmatch ist tot
Bei den Mehrspielermodi gibt es eine kleine Überraschung: Codemasters will komplett auf kompetitive Variationen wie (Team-)Deathmatch oder CTF verzichten, sondern sich auch hier auf Koop-Action beschränken. So gilt es bei Wave die zunehmenden Gegnerwellen zu überstehen und die Stellung zu halten. Ähnlich präsentiert sich Combat Sweep, bei dem man alle Gegner auf der Karte ausschalten muss - im Gegensatz zu den Wellen bleibt der kontinuierliche Respawn hier allerdings aus. Im Modus Rolling Thunder besteht die Aufgabe darin, einen Konvoi zu beschützen, während man bei Combat Search & Rescue zunächst eine Abstutzstelle erreichen und diese anschließend sichern muss. Zwar waren die kooperativen Kämpfe eine der wenigen Stärken
des Vorgängers, doch erscheint es trotzdem gewagt, Versus-Matches komplett auszuschließen. Zumindest will man kein Recycling betreiben und die Mehrspieler-Karten in andere Schauplätze verlagern, die man im Laufe der Kampagne nicht besucht.
Komm näher
Waren die Schusswechsel beim Vorgänger hauptsächlich von Gefechten auf mittlerer oder weiter Distanz geprägt, will man die Action hier etwas näher an den Spieler heran bringen. Anstatt dem Feind nur auf weiten Ebenen gegenüberzustehen, soll die Action hier öfters in kleine Dörfer mit engen Gassen verlagert werden, wo der typische Häuserkampf und damit vermehrt CQC (Close Quarters Combat) gefragt ist. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt die Gegner-KI allerdings noch zu wünschen übrig und rennt zu unbedacht ins offene Feuer. Besser schlagen sich die Mitstreiter, die auch ohne Befehle recht selbstständig agieren und wertvolle Unterstützung leisten. Neben der zugänglicheren Steuerung erkennt man vor allem technisch den Fortschritt zum Vorgänger: Dominierten dort noch karge Wald-Kulissen, wird das Auge hier von ansehnlichen Licht- und Partikeleffekten sowie abwechslungsreicheren Landschaften verwöhnt. Zwar bietet die EGO-Engine hier nicht die grafische Brillanz, wie man sie von Codemasters' Racing-Titeln wie Colin McRae: Dirt 2
oder Race Driver: Grid
kennt, doch hinterlässt Red River in diesem Bereich einen deutlich besseren Eindruck als der blasse Vorgänger.
"Wir wollen die authentischste Spielerfahrung der modernen Kriegsführung auf den Konsolen abliefern", so Sion Lenton, Creative Director von Operation Flashpoint: Red River
Koop-Einsatz
Die Kampagne, die drei Akte und eine Spielzeit von etwa acht Stunden bieten wird, soll dieses Mal neben präzisen Briefings und einem ausbalancierten Schwierigkeitsgrad auch eine packende Hintergrundgeschichte bieten. Leider wollte man noch keine Details nennen, doch steht bereits fest, dass man den Koop-Modus in den Mittelpunkt rücken will: Online können bis zu drei Mitspieler jederzeit in die Kampagne einsteigen oder den Einsatz - falls nötig - wieder an die KI abgeben. Dabei hat man die Auswahl zwischen den vier Klassen Schütze, Grenadier, Späher und Automatik-Schütze. Mit einem Erfahrungssystem schaltet man neues Equipment, Waffen und Uniformen frei. Das Ballistiksystem der Pistolen, Shotguns und Gewehre wird dabei aus Dragon Rising übernommen - Verletzungen lassen sich jetzt allerdings etwas leichter verarzten. So stoppt man beim ersten Einsatz des Heilpaketes zunächst nur die Blutung - ein erneutes Verbinden sorgt sogar für eine komplette Wiederherstellung der Gesundheit. Wie im Vorgänger werden sämtliche Verletzungen auch mit dem Erreichen eines Checkpunktes automatischt kuriert. Neben der Ausrüstung kann man seinen Soldaten neuerdings mit so genannten Trainings- und Spezialfähigkeiten ausstatten und diese in zwei Slots kombinieren. Dazu zählt z.B. eine höhere Ausdauer, verbesserte Zielgenauigkeit oder ein wirkungsvolleres Sperrfeuer. Ein interessanter Ansatz, der mit den verschiedenen Kombinationen neue taktische Optionen eröffnen dürfte.
Deathmatch ist tot
Bei den Mehrspielermodi gibt es eine kleine Überraschung: Codemasters will komplett auf kompetitive Variationen wie (Team-)Deathmatch oder CTF verzichten, sondern sich auch hier auf Koop-Action beschränken. So gilt es bei Wave die zunehmenden Gegnerwellen zu überstehen und die Stellung zu halten. Ähnlich präsentiert sich Combat Sweep, bei dem man alle Gegner auf der Karte ausschalten muss - im Gegensatz zu den Wellen bleibt der kontinuierliche Respawn hier allerdings aus. Im Modus Rolling Thunder besteht die Aufgabe darin, einen Konvoi zu beschützen, während man bei Combat Search & Rescue zunächst eine Abstutzstelle erreichen und diese anschließend sichern muss. Zwar waren die kooperativen Kämpfe eine der wenigen Stärken
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| Die US-Marines legen sich erneut mit der Volksbefreiungsarmee aus China an. |
Komm näher
Waren die Schusswechsel beim Vorgänger hauptsächlich von Gefechten auf mittlerer oder weiter Distanz geprägt, will man die Action hier etwas näher an den Spieler heran bringen. Anstatt dem Feind nur auf weiten Ebenen gegenüberzustehen, soll die Action hier öfters in kleine Dörfer mit engen Gassen verlagert werden, wo der typische Häuserkampf und damit vermehrt CQC (Close Quarters Combat) gefragt ist. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt die Gegner-KI allerdings noch zu wünschen übrig und rennt zu unbedacht ins offene Feuer. Besser schlagen sich die Mitstreiter, die auch ohne Befehle recht selbstständig agieren und wertvolle Unterstützung leisten. Neben der zugänglicheren Steuerung erkennt man vor allem technisch den Fortschritt zum Vorgänger: Dominierten dort noch karge Wald-Kulissen, wird das Auge hier von ansehnlichen Licht- und Partikeleffekten sowie abwechslungsreicheren Landschaften verwöhnt. Zwar bietet die EGO-Engine hier nicht die grafische Brillanz, wie man sie von Codemasters' Racing-Titeln wie Colin McRae: Dirt 2
Ausblick
Eindruck: gut
Kommentare
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Gibts sogar schon zum runterladen, aber selbst die Zeit und Traffic wären für mich zu schade :) Die Videos haben mehr als deutlich gezeigt das es ein eher (unter)durchschnittler Shooter wird.
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Oje hab schon angezockt und (Story kann ich nonix sagen aber ich denke es wird so bleiben) über ne 69% Wertung wirds glaub ich nicht kommen, also der Anfang ist so Lame und die Sprüche gehn einen schon nach 3 Minuten so dermaßen auf die Eier-.- DIe Team KI ist stellenweiße auch sehr Fragwürdig, [...] Oje hab schon angezockt und (Story kann ich nonix sagen aber ich denke es wird so bleiben) über ne 69% Wertung wirds glaub ich nicht kommen, also der Anfang ist so Lame und die Sprüche gehn einen schon nach 3 Minuten so dermaßen auf die Eier-.- DIe Team KI ist stellenweiße auch sehr Fragwürdig, wenn überhaupt macht es im Coop Fun, Postiv ist das Level System mit den man Skill Punkte Verteilen kann und neue Waffen Freischaltet.
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Da klingt eigentlich nur die Kampagne im 4 Spieler Koop für mich reizvoll. Endlich mal wieder was zum durchzocken mit 3 weiteren Freunden im TS :)

