Dschungel-Spiele
Dschungel-Kulissen erfreuen sich in letzter Zeit großer Beliebtheit: So wurde Snake für MGS 3in den russischen Urwald abkommandiert; Drake ballert sich in Uncharted u.a. durch dicht bewachsene Ruinen; Free Radical schickt euch auf der Suche nach Nektar in Haze ebenfalls ins Dickicht und selbst RTL hat gerade wieder das Dschungelcamp eröffnet. Mit Turok melde
t sich jetzt ein alter Dschungel-Veteran zurück, der sich seit 2002 nicht mehr auf Videospielkonsolen blicken gelassen hat. Kann der Indianer wieder an die erfolgreiche Premiere anknüpfen oder gehört er angesichts der starken Konkurrenz im Egoshooter-Genre jetzt schon zum alten Eisen?
Schwere Geschütze
Über die Kampagne ist bisher noch nicht viel bekannt. Fest steht nur, dass ihr mit eurem Team einen Kriegsverbrecher auf einem fremden Planeten dingfest machen sollt. Beim Anflug wird euer Schiff jedoch abgeschossen und so müsst ihr euch zusammen mit den Überlebenden durch den Dschungel und Höhlensysteme schlagen. Dabei stellen sich nicht nur schwer bewaffnete Elite-Truppen, die mit ihren Masken entfernt an die Helghast erinnern, in den Weg - auch genetisch veränderte sowie äußerst angriffslustige Dinosaurier von Raptoren bis zum T-Rex und anderes urzeitliches Getier machen euch das Leben schwer. Zum Glück könnt ihr auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen, das von Pistolen über MGs und Shotguns bis hin zu futuristischen Plasmakanonen und sogar heißen Flammenwerfern reicht. Teilweise dürft ihr die Ballermänner sogar in verschiedenen Kombinationen beidhändig führen, wobei sich vor allem das Duo MG/Shotgun als sehr effektiv erweist. Doch nicht immer sind Patronen die Lösung: Mit Leuchtraketen erregt ihr die Aufmerksamkeit der Ur-Viecher Nicht fehlen dürfen in einem Turok-Spiel Pfeil und Bogen, mit denen ihr die Gegner lautlos ausschaltet. Dafür eignet sich auch das Messer sehr gut, doch müsst ihr dafür logischerweise sehr nah an sie heran. Oft lässt euch das Spiel die
Wahl, ob ihr die Feinde in Stealthmanier mit Nahkampfattacken eliminiert oder in einem offenen Feuergefecht auf Konfrontationskurs geht.
Passive Unterstützung
Dabei seid ihr nicht immer auf euch alleine gestellt, denn ab und zu stehen euch auch KI-Kameraden zur Seite, die Gegner z.B. mit gezielten Schüssen mit dem Scharfschützengewehr für euch aus dem Weg räumen. Allerdings habt ihr keine Befehlsgewalt über eure Kameraden, so dass ihr z.B. keine direkte Unterstützung anfordern könnt, falls ihr euch in ernsten Schwierigkeiten befindet Genau wie die meisten anderen Genre-Vertreter setzt auch das neue Turok auf ein regeneratives Heilsystem, bei dem ihr euch automatisch erholt, wenn ihr ein ruhiges Plätzchen findet. Werdet ihr dagegen verletzt, wird die Sicht mit jedem Treffer weiter eingeschränkt, bis ihr durch die zunehmenden Verfremdungen und Verzerrungen auf dem Bildschirm vollkommen die Orientierung verliert. Nach dem ersten Anspielen macht die Kampagne einen soliden Eindruck. Gerade am Anfang wirkt die Atmosphäre unheimlich beklemmend und dicht, wenn aus allen Kanälen Dinosaurier-Laute röcheln und ihr immer Panik vor einem Angriff der wilden Bestien aus dem Hinterhalt habt. Doch schnell weicht die anfängliche Begeisterung der Dschungelerkundung dem Shooteralltag: Eine Gegnerwelle mit durchwachsener KI hier, ein Dino-Rudel da, ihr haltet immer fleißig drauf und wünscht euch dabei nicht selten ein Deckungssystem, das die Schießereien etwas intensiver gestalten könnte sowie insgesamt mehr Abwechslung und Gegnervielfalt.
Dschungel-Kulissen erfreuen sich in letzter Zeit großer Beliebtheit: So wurde Snake für MGS 3in den russischen Urwald abkommandiert; Drake ballert sich in Uncharted u.a. durch dicht bewachsene Ruinen; Free Radical schickt euch auf der Suche nach Nektar in Haze ebenfalls ins Dickicht und selbst RTL hat gerade wieder das Dschungelcamp eröffnet. Mit Turok melde
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| Die Dinos sind los - und durch eine genetische Veränderung noch ein ganzes Stück aggressiver! |
Schwere Geschütze
Über die Kampagne ist bisher noch nicht viel bekannt. Fest steht nur, dass ihr mit eurem Team einen Kriegsverbrecher auf einem fremden Planeten dingfest machen sollt. Beim Anflug wird euer Schiff jedoch abgeschossen und so müsst ihr euch zusammen mit den Überlebenden durch den Dschungel und Höhlensysteme schlagen. Dabei stellen sich nicht nur schwer bewaffnete Elite-Truppen, die mit ihren Masken entfernt an die Helghast erinnern, in den Weg - auch genetisch veränderte sowie äußerst angriffslustige Dinosaurier von Raptoren bis zum T-Rex und anderes urzeitliches Getier machen euch das Leben schwer. Zum Glück könnt ihr auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen, das von Pistolen über MGs und Shotguns bis hin zu futuristischen Plasmakanonen und sogar heißen Flammenwerfern reicht. Teilweise dürft ihr die Ballermänner sogar in verschiedenen Kombinationen beidhändig führen, wobei sich vor allem das Duo MG/Shotgun als sehr effektiv erweist. Doch nicht immer sind Patronen die Lösung: Mit Leuchtraketen erregt ihr die Aufmerksamkeit der Ur-Viecher Nicht fehlen dürfen in einem Turok-Spiel Pfeil und Bogen, mit denen ihr die Gegner lautlos ausschaltet. Dafür eignet sich auch das Messer sehr gut, doch müsst ihr dafür logischerweise sehr nah an sie heran. Oft lässt euch das Spiel die
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| Der Flammenwerfer ist eine der effektivsten Waffen für Kämpfe auf kurze Distanz. |
Passive Unterstützung
Dabei seid ihr nicht immer auf euch alleine gestellt, denn ab und zu stehen euch auch KI-Kameraden zur Seite, die Gegner z.B. mit gezielten Schüssen mit dem Scharfschützengewehr für euch aus dem Weg räumen. Allerdings habt ihr keine Befehlsgewalt über eure Kameraden, so dass ihr z.B. keine direkte Unterstützung anfordern könnt, falls ihr euch in ernsten Schwierigkeiten befindet Genau wie die meisten anderen Genre-Vertreter setzt auch das neue Turok auf ein regeneratives Heilsystem, bei dem ihr euch automatisch erholt, wenn ihr ein ruhiges Plätzchen findet. Werdet ihr dagegen verletzt, wird die Sicht mit jedem Treffer weiter eingeschränkt, bis ihr durch die zunehmenden Verfremdungen und Verzerrungen auf dem Bildschirm vollkommen die Orientierung verliert. Nach dem ersten Anspielen macht die Kampagne einen soliden Eindruck. Gerade am Anfang wirkt die Atmosphäre unheimlich beklemmend und dicht, wenn aus allen Kanälen Dinosaurier-Laute röcheln und ihr immer Panik vor einem Angriff der wilden Bestien aus dem Hinterhalt habt. Doch schnell weicht die anfängliche Begeisterung der Dschungelerkundung dem Shooteralltag: Eine Gegnerwelle mit durchwachsener KI hier, ein Dino-Rudel da, ihr haltet immer fleißig drauf und wünscht euch dabei nicht selten ein Deckungssystem, das die Schießereien etwas intensiver gestalten könnte sowie insgesamt mehr Abwechslung und Gegnervielfalt.


