Fallout 3 in Echtzeit? Also quasi das bessere Stalker? Das ist nur die halbe Wahrheit. Allerdings war ich anfangs auch etwas skeptisch. Doch das Konzept der Echtzeitkämpfe scheint aufzugehen - vor allem, wenn man in Betracht zieht, dass man jederzeit pausieren kann und damit einen Modus einschaltet, in dem man ganz gezielt bestimmte Körperteile der Gegner unter Beschuss nehmen kann, was wiederum die aus den alten Teilen bekannten Aktionspunkte kostet. So stelle ich mir eine
gelungene Symbiose aus konventionellen und modernen Spielmechaniken vor. Denn wenn ich feststellen sollte, dass ich in Echtzeit Schwierigkeiten habe, mit den teils haushohen Feinden fertig zu werden, schalte ich in die "Quasi-Runde". Jetzt kann z.B. versuchen einem Sniper z.B. in den Arm zu schießen, um ihn am nächsten Schuss zu hindern. Habe ich noch Aktionspunkte übrig, kann ich diese nutzen, um dem mit einer Axt heranstürmenden Mutanten ins Bein zu ballern. Alle Aktionen festgelegt? Gut, dann wieder zurück in die Echtzeit und in Zeitlupe beobachten, ob ihr Erfolg habt. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Fähigkeiten in diesem Modus genauso stark eure Trefferquote und den angerichteten Schaden beeinflussen wie im Echtzeitkampf.
Doch egal, ob Runde oder Echtzeit: In einem weiteren Punkt bleibt Bethesda dem Fallout-Vermächtnis treu. Vollkommen überzogene Gewaltdarstellung, die immer wieder an die Zeitlupensequenzen aus "300" erinnert und sich auch bei Filmen aus den Federn von Robert Rodriguez oder Quentin Tarantino bedient.
Wichtig ist Bethesda auch das Schlagwort "Sacrifice & Survive" als Spielkonzept, das Opfern und Überleben. Wie bei den Elder Scrolls-Spielen werdet ihr immer wieder vor Entscheidungen gestellt, die nachhaltige Wirkung zeigen. So z.B. in der Stadt Megaton, die ihr eigentlich nur besuchen wollt, um etwas über euren Vater zu erfahren. Doch hier begegnet euch ein Fremder, der seinen eigenen Motiven folgend um einen Gefallen bittet: Die Stadt hat sich um eine nicht explodierte Bombe aus dem Krieg entwickelt. Der Fremde, dem das Drecksloch Megaton zuwider ist, hat einen Zünder für diese Bombe und bittet euch, diesen anzubringen, scharf zu machen und sich dann mit dem Fremden in der Nachbarstadt zu treffen.
Bringt ihr den Zünder an und reißt so eine ganze Stadt in den Untergang? Oder liefert ihr den Fremden an die örtlichen Behörden aus? Jeder muss für sich entscheiden, wie er die Fallout-Welt mitgestaltet.
Alte Bekannte
Veteranen wird es freuen, dass auch der serientypische Humor seinen Weg in die dreidimensionale Neuauflage gefunden hat. Stoische Roboter, die immer wieder zynische Kommentare von sich geben, bilden eine Facette. Eine andere kommt von den über 20 Songs im Stile der Perfekte-Welt-Schnulzen der 40er Jahre, die ihr über den immer wieder von Störungen gepeinigten Radiosender empfangen könnt.
Ebenfalls mehr als nur eine Reminiszenz ist die Brotherhood of Steel, die uns gezeigt wurde. Die Über-Kämpfer der Fallout-Welt scheinen mittlerweile als kreuzritterische Welthüter im Einsatz zu sein und geben Hoffnung, dass man sich ihnen vielleicht irgendwann im Laufe der Geschichte anschließen kann - insofern man will. Doch da das Spiel noch über ein Jahr auf sich warten lässt, ließ sich Bethesda in dieser Richtung noch keine Infos entlocken.
Was Gegenstände, Waffen etc. betrifft, will man den alten Fallout-Nomenklaturen treu bleiben. Stimpacks bessern eure Gesundheit auf, Rock-It und Fatman bezeichnen derzeit den Raketenwerfer und die tragbare Mini-Atombombe.
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| Bei Bedarf könnt ihr in den "Aktionspunkt-Modus" schalten und gezielt Körperteile attackieren. |
Doch egal, ob Runde oder Echtzeit: In einem weiteren Punkt bleibt Bethesda dem Fallout-Vermächtnis treu. Vollkommen überzogene Gewaltdarstellung, die immer wieder an die Zeitlupensequenzen aus "300" erinnert und sich auch bei Filmen aus den Federn von Robert Rodriguez oder Quentin Tarantino bedient.
Wichtig ist Bethesda auch das Schlagwort "Sacrifice & Survive" als Spielkonzept, das Opfern und Überleben. Wie bei den Elder Scrolls-Spielen werdet ihr immer wieder vor Entscheidungen gestellt, die nachhaltige Wirkung zeigen. So z.B. in der Stadt Megaton, die ihr eigentlich nur besuchen wollt, um etwas über euren Vater zu erfahren. Doch hier begegnet euch ein Fremder, der seinen eigenen Motiven folgend um einen Gefallen bittet: Die Stadt hat sich um eine nicht explodierte Bombe aus dem Krieg entwickelt. Der Fremde, dem das Drecksloch Megaton zuwider ist, hat einen Zünder für diese Bombe und bittet euch, diesen anzubringen, scharf zu machen und sich dann mit dem Fremden in der Nachbarstadt zu treffen.
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| Interessant: Das Aussehen eures Spielvaters richtet sich nach den kosmetischen Eigenschaften eurer Figur - in jedem Fall wird er von Liam Neeson gesprochen! |
Alte Bekannte
Veteranen wird es freuen, dass auch der serientypische Humor seinen Weg in die dreidimensionale Neuauflage gefunden hat. Stoische Roboter, die immer wieder zynische Kommentare von sich geben, bilden eine Facette. Eine andere kommt von den über 20 Songs im Stile der Perfekte-Welt-Schnulzen der 40er Jahre, die ihr über den immer wieder von Störungen gepeinigten Radiosender empfangen könnt.
Ebenfalls mehr als nur eine Reminiszenz ist die Brotherhood of Steel, die uns gezeigt wurde. Die Über-Kämpfer der Fallout-Welt scheinen mittlerweile als kreuzritterische Welthüter im Einsatz zu sein und geben Hoffnung, dass man sich ihnen vielleicht irgendwann im Laufe der Geschichte anschließen kann - insofern man will. Doch da das Spiel noch über ein Jahr auf sich warten lässt, ließ sich Bethesda in dieser Richtung noch keine Infos entlocken.
Was Gegenstände, Waffen etc. betrifft, will man den alten Fallout-Nomenklaturen treu bleiben. Stimpacks bessern eure Gesundheit auf, Rock-It und Fatman bezeichnen derzeit den Raketenwerfer und die tragbare Mini-Atombombe.
Ausblick
Ersteindruck: sehr gut!
Kommentare
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Nach etwas nachdenken habe ich mich nun endlich für Fallout 3 entschieden da mir Rollenspiele gut gefallen wir ihr schon sachtet ich werd ich mir Farcry 2 mal holen wenns ein wenig billliger geworden ist Obwohl längere fahrten mir eigentlich nix ausmachen da ich schon von WoW und Oblivion mal so 15 [...] Nach etwas nachdenken habe ich mich nun endlich für Fallout 3 entschieden da mir Rollenspiele gut gefallen wir ihr schon sachtet ich werd ich mir Farcry 2 mal holen wenns ein wenig billliger geworden ist Obwohl längere fahrten mir eigentlich nix ausmachen da ich schon von WoW und Oblivion mal so 15 Minuten reiten gewöhnt bin^^
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wollte FC2 nur relativieren^^ kann ich, wie gesagt, nichts zu sagen, da ich es noch nicht gespielt habe. Aber ist halt mehr darauf ausgelegt umherzuschießen.
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Na so wild umher ballert man in Far Cry 2 aber auch nicht, aber FC2 ist halt kein Rollenspiel.

