Der eigentliche Wow-Effekt hinsichtlich der Kulisse kommt allerdings bei der Begegnung mit den Figuren auf, bei denen sich das überzeugende Animationssystem nicht nur auf die üblichen Bewegungen beschränkt. Vor allem die in jeder Phase glaubwürdige und (zumindest in der englischen Version) lippensynchrone Mimik in den Gesprächen zeigt, welche Power in der 360 steckt. Apropos Dialoge: Wie cool ist es bitte, dass man in den umfangreichen
Multiple Choice-Sequenzen auch andere Figuren mitten im Satz unterbrechen kann und dies sogar Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen euch hat? Allein dadurch wird man als Spieler emotional an die Figuren gebunden und hat wirklich das Gefühl, in einem Abenteuer zu stecken.
Denn es geht immer wieder um Entscheidungen und Konsequenzen. Ein Beispiel: Als ihr den Befehl bekommt, eine Basis auszulöschen, in der ein Serum hergestellt wird, das der Oberbösewicht nutzt, um seine Armee zu manipulieren, steht ihr vor einem Dilemma. Dieses Tod bringende Serum ist nämlich gleichzeitig das Heilmittel für eine mit einem Gendefekt geborene echsenähnliche Rasse, von der ein Mitglied ausgerechnet zu den zuverlässigsten und engsten Vertrauten in eurer Gruppe gehört.
Was macht ihr, als er euch bittet, die Basis nicht zu zerstören? Versuchen, ihn in einem Gespräch von der Notwendigkeit zu überzeugen, sich und seine Rasse zu opfern? Seiner Bitte nachkommen und eventuell in Kauf nehmen, dass die Maschinenarmee unbezwingbar wird? Wendet ihr Gewalt an? Entscheidungen mit dieser Tragweite werden in bester Bioware-Manier allerorten zu finden sein und nicht nur euren Intellekt, sondern auch euer Gewissen fordern.
Taktik-Shooter inklusive
Natürlich kommen in einem Rollenspiel auch die Kämpfe nicht zu kurz. Hier geht Bioware einen ähnlichen Weg wie das kürzlich von Bethesda vorgestellte Fallout 3 und bietet ballistische Echtzeit-Kämpfe ohne Kompromisse. Mit rudimentären Deckungsmöglichkeiten sowie Kommandos für die zwei anderen Mitglieder eurer Gruppe, für die ihr auch das Geschehen unterbrechen könnt, bekommen die Gefechte bei aller Action einen taktischen Anspruch.
Der ergibt sich übrigens auch durch die je nach Spezialisierung zur Verfügung stehenden Spezialfähigkeiten. Entscheidet ihr euch z.B. für die Biotik steht euch Telekinese zur Verfügung, mit der sich Gegner wunderbar anheben lassen, bevor man ihnen eine Ladung geballter Energie aus der Projektilwaffe entgegen schleudert - sehr schön!
Bei der Charakterentwicklung möchte man einen Spagat zwischen einfacher Bedienung und Übersichtlichkeit einerseits und einem umfangreichen System andererseits meistern - und hat unserer Meinung nach Erfolg. Beim Levelaufstieg bekommt ihr Punkte, die ihr auf eine anfänglich rudimentäre Grundauswahl an aktiven und passiven Fähigkeiten sowie Techniken verteilen könnt. Erreicht ihr dort Stufe X, wird eine daran angegliederte Fähigkeit freigeschaltet, die eine Spezialisierung erlaubt. Im Kern hat man natürlich immer noch einen verzweigten Baum mit nützlichen Eigenschaften und Skills, doch die Übersichtlichkeit ist beispielhaft.
Was den Aufstieg der Partymitglieder betrifft, wird es sowohl eine automatische Lösung geben als auch eine, bei der ihr selber tätig sein könnt - so wie man es aus KotOR kennt.
Doch damit nicht genug: Wie bei den altrepublikanischen Rittern könnt ihr Waffen auch modifizieren, sei es jetzt z.B. durch ein Zielfernrohr, um eine höhere Genauigkeit zu erzielen oder auch durch Einbauten, die den Rückstoß minimieren.
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| Als Standbild nur halb so schön: In Bewegung sieht die umfangreiche Mimik noch besser aus. |
Denn es geht immer wieder um Entscheidungen und Konsequenzen. Ein Beispiel: Als ihr den Befehl bekommt, eine Basis auszulöschen, in der ein Serum hergestellt wird, das der Oberbösewicht nutzt, um seine Armee zu manipulieren, steht ihr vor einem Dilemma. Dieses Tod bringende Serum ist nämlich gleichzeitig das Heilmittel für eine mit einem Gendefekt geborene echsenähnliche Rasse, von der ein Mitglied ausgerechnet zu den zuverlässigsten und engsten Vertrauten in eurer Gruppe gehört.
Was macht ihr, als er euch bittet, die Basis nicht zu zerstören? Versuchen, ihn in einem Gespräch von der Notwendigkeit zu überzeugen, sich und seine Rasse zu opfern? Seiner Bitte nachkommen und eventuell in Kauf nehmen, dass die Maschinenarmee unbezwingbar wird? Wendet ihr Gewalt an? Entscheidungen mit dieser Tragweite werden in bester Bioware-Manier allerorten zu finden sein und nicht nur euren Intellekt, sondern auch euer Gewissen fordern.
Taktik-Shooter inklusive
Natürlich kommen in einem Rollenspiel auch die Kämpfe nicht zu kurz. Hier geht Bioware einen ähnlichen Weg wie das kürzlich von Bethesda vorgestellte Fallout 3 und bietet ballistische Echtzeit-Kämpfe ohne Kompromisse. Mit rudimentären Deckungsmöglichkeiten sowie Kommandos für die zwei anderen Mitglieder eurer Gruppe, für die ihr auch das Geschehen unterbrechen könnt, bekommen die Gefechte bei aller Action einen taktischen Anspruch.
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| Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab, können aber jederzeit unterbrochen werden, um den Teammitglidern taktische Anweisungen zu geben. |
Bei der Charakterentwicklung möchte man einen Spagat zwischen einfacher Bedienung und Übersichtlichkeit einerseits und einem umfangreichen System andererseits meistern - und hat unserer Meinung nach Erfolg. Beim Levelaufstieg bekommt ihr Punkte, die ihr auf eine anfänglich rudimentäre Grundauswahl an aktiven und passiven Fähigkeiten sowie Techniken verteilen könnt. Erreicht ihr dort Stufe X, wird eine daran angegliederte Fähigkeit freigeschaltet, die eine Spezialisierung erlaubt. Im Kern hat man natürlich immer noch einen verzweigten Baum mit nützlichen Eigenschaften und Skills, doch die Übersichtlichkeit ist beispielhaft.
Was den Aufstieg der Partymitglieder betrifft, wird es sowohl eine automatische Lösung geben als auch eine, bei der ihr selber tätig sein könnt - so wie man es aus KotOR kennt.
Doch damit nicht genug: Wie bei den altrepublikanischen Rittern könnt ihr Waffen auch modifizieren, sei es jetzt z.B. durch ein Zielfernrohr, um eine höhere Genauigkeit zu erzielen oder auch durch Einbauten, die den Rückstoß minimieren.
Ausblick
Kommentare
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glas3k schrieb:
ich wette mit dir um 10000euro das eine pc version kommt und dann geht das gemeker wieder los von paar hardcore xbox zockern ] Ich glaube auch an eine PC-Version. Allerdings kann das den 360 Leuten herzlich egal sein. Denn nicht der PC ist der [...] glas3k schrieb:
ich wette mit dir um 10000euro das eine pc version kommt und dann geht das gemeker wieder los von paar hardcore xbox zockern ] Ich glaube auch an eine PC-Version. Allerdings kann das den 360 Leuten herzlich egal sein. Denn nicht der PC ist der Hauptkonkurrent der 360, sondern die PS3. So oder so täte MS gut daran, Bioware fest an die Xbox zu binden, denn die Bioware-Spiele gehören schon zu den besten Rollenspielen überhaupt, wenngleich den Konsolen natürlich mit den Baldurs Gate Spielen die beiden größten Titel dieser Firma fehlen. Apropos. Wie ist es eigentlich mit Dragon Age? Ist das immer noch PC exklusiv? -
geiles game,ich kanns kaum erwarten,doch da hab ich noch ein paar fragen: kann man sein raumschiff auch nunja"aufmotzen",wie es bei den waffen der fall sein soll,oder ist der focus eher auf die person im einzlenen gerichtet?und wie siehts mit ladezeiten aus?die haben bei oblivion ja schon [...] geiles game,ich kanns kaum erwarten,doch da hab ich noch ein paar fragen: kann man sein raumschiff auch nunja"aufmotzen",wie es bei den waffen der fall sein soll,oder ist der focus eher auf die person im einzlenen gerichtet?und wie siehts mit ladezeiten aus?die haben bei oblivion ja schon oft die stimmung versaut..?
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Dafür hat er ja seine Gummipuppe... ;) Bin jedenfalls wirklich gespannt auf das Spiel, muss ich einfach nochmal erwähnen. Es gibt einfach zu wenig richtige SF RPGs.

