FlatOut: Ultimate Carnage - Vorschau, Rennspiel, Xbox 360 - 4Players.de

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Fast ein Jahr ist es her, dass man in Flatout 2 seinem Ruf als Pistensau gerecht werden und hilflose Dummies in witzigen Minispielen u.a. als Flugobjekte missbrauchen konnte. Leider ist die Xbox-Fassung bis heute nicht lauffähig auf der 360. Aber keine Sorge: Mit Ultimate Carnage bekommt die Microsoft-Konsole ihre eigene, technisch aufgemotzte Version, bei der noch mehr zu Bruch geht als im zweiten Teil…

Lasst es krachen!

Auf den ersten Blick wirkt Flatout Ultimate Carnage wie eine auf HD getrimmte Umsetzung des zweiten Teils: Die Strecken und Kulissen wurden komplett übernommen - auch die Crashtest-Dummies müssen in den zwölf Minispielen wieder einiges über sich ergehen lassen und sorgen damit erneut für unterhaltsame Party-Sessions. Doch bei genauem Hinsehen wird deutlich, dass das 360-Flatout mehr ist als eine Umsetzung, die schnell durch den Konverter gejagt wurde. Nein, die Entwickler passen ihr Baby an die technischen Möglichkeiten der aktuellen Generation an und nutzen die Power, die sie zu bieten hat. So rasen anstatt acht jetzt zwölf aufwendig modellierte Karossen über die Pisten und können mit über 20.000 Polygonen aufwarten. Zum Vergleich: Auf der alten Xbox waren nur etwa 7.000 Polygone pro Fahrzeug möglich. Auch die Strecken von dreckigen Wegen durch die Pampa bis hin zu flotten Highways durch die Stadt erscheinen auf der 360 in einem neuen Glanz: Zwar ist die Engine flott wie eh und je, doch verwöhnen euch jetzt beeindruckende HDR-Effekte (High Dynamic Range) sowie Echtzeit-Spiegelungen und Schatten. Außerdem findet ihr auf und neben der Strecke 8.000 anstatt 5.000 Objekte, die mit umher fliegenden Kleinteilen noch spektakulärer zu Bruch gehen. Einzig Echtzeit-Verformungen der Oberfläche, wie es z.B. Sega Rally und Motorstorm bieten, vermisst man bei Ultimate Carnage. Reifenspuren graben sich

Flatout: Ultimate Carnage wurde voll an die Fähigkeiten der 360 angepasst. Und das Destruction Derby rockt!
zwar in den Matsch und hinterlassen Schneisen, doch haben diese keine Einfluss auf die Fahrphysik, die wie gewohnt eine gute Mischung aus Arcade und Simulation darstellt.       

Destruction Derby

Die Auswahl an Spielmodi wurde leicht überarbeitet. Im Karrieremodus dreht sich alles darum, in Rennserien die Cups zu gewinnen und dadurch neue Wettbewerbe in den insgesamt drei Klassen freizuspielen. Neben Pflichtveranstaltungen gibt es auch weitere Herausforderungen, in denen ihr euren Kontostand aufbessern könnt. Auch Events, in denen ihr eine vorgegebene Zeit unterbieten müsst, sind neuerdings mit von der Partie. Die verdiente Kohle investiert ihr in die Anschaffung neuer Boliden oder ins Tuning. Wer nur so zum Spaß auf die Tube drücken will, begibt sich in den Arcademodus. Hier tretet ihr nicht nur zu Rennen an, sondern lasst auch die Dummies tanzen. Oder besser fliegen. Oder crashen. Oder gleich alles zusammen. Ganz neu ist das Destruction Derby: Hier rast ihr durch eine von sechs Arenen, sammelt fleißig Power-Ups und versucht, eure Konkurrenten bis zum Totalschaden zu demolieren. Eine prima Bereicherung, die ich mir auch schon für Flatout 2 gewünscht hätte. Online geht es wie schon auf der alten Xbox mit bis zu acht Teilnehmern auf die Piste, wobei auf der 360 zwei neue Modi auf euch warten: Nicht nur im Solomodus, sondern auch hier feiert ihr im Destruction Derby eine Crashorgie nach der anderen. Für viele Blechschäden dürften auch die neuen Head-On-Rennen sorgen, bei denen jeder Fahrer nach einer Runde eine 180 Grad-Drehung vollführen und in der anderen Richtung weiterfahren muss.   
 

   
 

AUSBLICK



Flatout – Ultimate Carnage wird ein aufgepimptes Flatout 2 für die Xbox 360. Mehr brauche ich eigentlich gar nicht zu sagen. Die Steuerung geht schon in der Vorschau-Version locker von der Hand, die überarbeiteten Kulissen mit all ihren zerstörbaren Objekten sehen fantastisch aus und die Minispiele mit den Dummies sind sowieso über jeden Zweifel erhaben. Auch das neu integrierte Destruction Derby ist eine enorm spaßige und äußerst zerstörerische Angelegenheit, die sich wunderbar in die restlichen Modi einfügt. An der mitunter happigen KI wird momentan noch fleißig gefeilt, so dass uns in der Testversion hoffentlich spannende Duelle erwarten und das Balancing stimmt. Schade nur, dass es auf der Xbox 360 keine exklusiven Strecken gibt. Allerdings sollen neue Inhalte später via Download folgen. Doch auch das jetzige Paket beinhaltet Hit-Potenzial, so dass der Juni für Racing-Fans mit Titeln wie Forza 2, Colin McRae: DIRT und eben Flatout: Ultimate Carnage einem Weihnachten im Sommer gleichkommen dürfte.Ersteindruck: sehr gut


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Kommentare

Cleaner|GangsTA schrieb am
So hab das Spiel ist ja seit heute Drausen.
Muss Sagen einfach nur HAMMER ! :)
johndoe470828 schrieb am
Goldh@mster hat geschrieben:
Habe gerade gestern wieder den 2. Teil auf meinem PC installiert.
Die Grafik ist echt super und die Anforderungen winzig.
Was mich vorallem an dem spiel beeindruckt hat ist die grafik engine. Die grafik war echt der hammer und die hardware anforderungen sehr niedrig.
Frag mich nur ob das spiel jetzt viel besser aussehen wird als der 2.teil für pc?!?
Das brauchst du dich nicht fragen, dem ist defintiv so. Schau dir mal HD-Trailer oder hochaufgelöste Bilder an. Auf dem Gameprovideo, und das ist nur in SD, sah man schon die deutliche verbesserung der Grafik.
Balmung schrieb am
Jo, die Grafikengine hat schon beim ersten Teil tierisch beeindruckt, die ist wirklich gelungen.
Kann es übrigens nur empfehlen FlatOut2 mit Lenkrad (in meinem Fall Logitech DFP) zu fahren, das macht gleich noch deutlich mehr Spaß.
Goldh@mster schrieb am
Habe gerade gestern wieder den 2. Teil auf meinem PC installiert.
Die Grafik ist echt super und die Anforderungen winzig.
Was mich vorallem an dem spiel beeindruckt hat ist die grafik engine. Die grafik war echt der hammer und die hardware anforderungen sehr niedrig.
Frag mich nur ob das spiel jetzt viel besser aussehen wird als der 2.teil für pc?!?
schrieb am

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