Griechische Idylle
Das sieht richtig gut aus: Die Sonne scheint, das Meer glitzert und mein erster Kriegertrupp erkundet gerade die Südspitze einer tropischen Insel. Der zweite Trupp erforscht den Westen, der noch im Nebel des Krieges schlummert. Hurra: Sie haben ein Artefakt entdeckt! Das schnappe ich mir und genieße sofort die Vorteile - das kann z.B. ein Weltwunder oder eine Technologie sein, die ich gratis bekomme. Wer fleißig die Gegend erkundet, wird lukrativ belohnt. Aber was ist das? In der Nähe meiner Hauptstadt Athen zeigt sich eine Horde Räuber!
Mist - ich hab vergessen, meine Stadt unter militärischen Schutz zu stellen. Dabei wimmelt es doch nur so vor Gesetzlosen, dabei haben meine Hopliten doch theoretisch so gute Defensivwerte! Egal: Jetzt muss ich eine meiner Truppen möglichst schnell zurück bringen, um nicht vorzeitig dem Ende meiner griechischen Zivilisation beizuwohnen. Vor ein paar Runden habe ich Athen in einer schönen Bucht gebaut, extra dort, wo der Boden mir hohe Nahrung und Produktionswerte angezeigt hat. Schaff ich den rechtzeitigen Entsatz? Mit dem Analogstick bewege ich eine Art Cursor über die Karte und checke die Distanz...
Vorsicht: Räuber im Anmarsch!
Wer hier nicht aufpasst, wird gleich in der Anfangsphase überrannt. Schnelle Blitzangriffe über die ganze Karte? Rushen statt Taktieren? Nicht möglich. Trotz der Tatsache, dass man eine Partie hier in zwei bis vier Stunden spielen, also ein Imperium relativ knackig von der Steinzeit in die Moderne führen kann, muss man wie im PC-Vorbild behutsam ausbauen, muss klug expandieren. Und gerade nähert sich nicht nur die KI, es gibt ja auch noch drei menschliche Kontrahenten! Ich spiele im Free for All-Modus ein offenes Online-Match für bis zu vier Feldherren, in das jeder jederzeit einsteigen kann. Und ich weiß noch nicht, wo die anderen lauern...
Für die ist das kein Problem: Wenn ich verliere, kann mein Platz entweder sofort von der KI oder einem anderen Mitspieler aus den Weiten des 360- oder PS3-Internet übernommen werden. Und wenn ich keine Lust mehr habe, kann jemand mein Imperium auch weiter bauen. Es gibt außerdem noch die Möglichkeit, Teams zu bilden oder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu starten. Dabei kann man auf vollen Kommunikationskomfort zurückgreifen: Headset und Kamera werden unterstützt, so dass ihr live zusammen planen und schwatzen könnt. Firaxis will zudem einmal die Woche ein "Game of the Week" anbieten, das für Ranglistenzwecke dient.
Schön animierte Kämpfe
Aber zurück zu meinem Räuberproblem: Die Götter sind mit mir! Ich erreiche Athen nicht nur, bevor sie da sind, ich kann meiner Armee sogar noch den Befehl zur Verschanzung geben, so dass sie in der Verteidigung schlagkräftiger ist. Und siehe da: Die Räuber greifen an, schwingen ihre Keulen und werden gnadenlos von meinen Kriegern dezimiert. Die Animationen können sich sehen lassen: Bei einem Duell wird richtig zugeschlagen, ausgewichen und gejubelt. Man hat fast das Gefühl, da einen kleinen Echtzeitkampf zu beobachten.
Ist man öfter siegreich, werden die Veteranen gleich neu eingekleidet und bekommen ein Elite-Upgrade. Insgesamt zwölf davon soll es geben; darunter Scoutfähigkeit, Infiltrationsboni etc. Stehen drei Truppen auf einem Fleck, können sie eine Armee bilden, die dann in zackiger Formation aufmarschiert - das macht sie noch effektiver. Überhaupt kann sich das Spiel sehen lassen: Als ich die Räubertruppe vernichte, schiebt sich ein muskelbepackter Barbar ins Bild und keift mich an! Später melden sich Napoleon oder Ghandi und machen mir voll animiert ihre Vertragsangebote - sehr schön! Sid Meier macht für die Konsolen in Sachen Präsentation alles neu. Das bedeutet, dass die Grafikengine und der Programmcode nichts mehr mit dem zu tun haben, was PC-Spieler auf ihrem Monitor sehen.
Das sieht richtig gut aus: Die Sonne scheint, das Meer glitzert und mein erster Kriegertrupp erkundet gerade die Südspitze einer tropischen Insel. Der zweite Trupp erforscht den Westen, der noch im Nebel des Krieges schlummert. Hurra: Sie haben ein Artefakt entdeckt! Das schnappe ich mir und genieße sofort die Vorteile - das kann z.B. ein Weltwunder oder eine Technologie sein, die ich gratis bekomme. Wer fleißig die Gegend erkundet, wird lukrativ belohnt. Aber was ist das? In der Nähe meiner Hauptstadt Athen zeigt sich eine Horde Räuber!
Mist - ich hab vergessen, meine Stadt unter militärischen Schutz zu stellen. Dabei wimmelt es doch nur so vor Gesetzlosen, dabei haben meine Hopliten doch theoretisch so gute Defensivwerte! Egal: Jetzt muss ich eine meiner Truppen möglichst schnell zurück bringen, um nicht vorzeitig dem Ende meiner griechischen Zivilisation beizuwohnen. Vor ein paar Runden habe ich Athen in einer schönen Bucht gebaut, extra dort, wo der Boden mir hohe Nahrung und Produktionswerte angezeigt hat. Schaff ich den rechtzeitigen Entsatz? Mit dem Analogstick bewege ich eine Art Cursor über die Karte und checke die Distanz...
Vorsicht: Räuber im Anmarsch!
| Was will der kleine Franzose denn? Napoleon meldet sich als voll animierte Figur zu Wort. Mimik und Gestik überzeugen dabei auf ganzer Linie. |
Für die ist das kein Problem: Wenn ich verliere, kann mein Platz entweder sofort von der KI oder einem anderen Mitspieler aus den Weiten des 360- oder PS3-Internet übernommen werden. Und wenn ich keine Lust mehr habe, kann jemand mein Imperium auch weiter bauen. Es gibt außerdem noch die Möglichkeit, Teams zu bilden oder ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu starten. Dabei kann man auf vollen Kommunikationskomfort zurückgreifen: Headset und Kamera werden unterstützt, so dass ihr live zusammen planen und schwatzen könnt. Firaxis will zudem einmal die Woche ein "Game of the Week" anbieten, das für Ranglistenzwecke dient.
Schön animierte Kämpfe
| Äpfel, Reagenzgläser, Gold und Hämmer: Die Icons auf dem Boden zeigen euch an, was hier in welcher Quantität erwirtschaftet werden kann. |
Ist man öfter siegreich, werden die Veteranen gleich neu eingekleidet und bekommen ein Elite-Upgrade. Insgesamt zwölf davon soll es geben; darunter Scoutfähigkeit, Infiltrationsboni etc. Stehen drei Truppen auf einem Fleck, können sie eine Armee bilden, die dann in zackiger Formation aufmarschiert - das macht sie noch effektiver. Überhaupt kann sich das Spiel sehen lassen: Als ich die Räubertruppe vernichte, schiebt sich ein muskelbepackter Barbar ins Bild und keift mich an! Später melden sich Napoleon oder Ghandi und machen mir voll animiert ihre Vertragsangebote - sehr schön! Sid Meier macht für die Konsolen in Sachen Präsentation alles neu. Das bedeutet, dass die Grafikengine und der Programmcode nichts mehr mit dem zu tun haben, was PC-Spieler auf ihrem Monitor sehen.

