Aufbruch zu neuen Welten
The Last Hope spielt hundert Jahre vor dem ersten Star Ocean
und schildert die verzweifelte Suche der Menschheit nach neuen Lebensräumen,
nachdem die Erde durch die Folgen eines verheerenden Atomkriegs unbewohnbar wurde. Protagonist Edge Maverick und seine Crew bereisen an Bord des Erkundungsschiffes Calnus Planeten, die noch kein Mensch zuvor betreten hat und verstricken sich schon bald in ein Abenteuer mit epischen Ausmaßen. Die an Star Trek erinnernde Story wird sowohl in üppigen Echtzeit-Sequenzen als auch imposanten Renderfilmen erzählt, die nicht nur Grafik- und Sci-Fi-Fans das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Auch die schon in Infinite Undiscovery
verwendete, aber für The Last Hope nochmals deutlich aufgebohrte Grafik-Engine lässt gekonnt ihre Muskeln spielen. Vor allem die gleißenden Lichteffekte erzeugen wundervolle Eindrücke und Stimmungen. Das Charakterdesign konnte hingegen weniger überzeugen: Vor allem Protagonist Edge scheint wieder einmal ein Paradebeispiel für ein völlig uncharismatisches Milchgesicht ohne jeden Widererkennungswert, während seine Mitstreiter ein Potpourri aus mehr oder weniger exotischen Stereotypen bedienen, die zudem nicht gerade überzeugend und alles andere als lippensynchron vertont wurden.
Bewährtes Grundgerüst
An der bewährten und gelungen aufgepeppten Spielmechanik gibt es hingegen wenig zu kritisieren. Die Erkundung der weitläufig angelegten, ansehnlich präsentierten und abwechslungsreich gestalteten Areale weiß genauso zu gefallen wie das flotte Kampf- und motivierende Crafting-System.
Man durchkämmt riesige Wälder, Wüsten, Wiesen und Höhlensysteme, in denen potentielle Gegner stets sichtbar umherstreifen, während eine leider nicht navigierbare Automap bei der Orientierung hilft. Man schürft unterwegs nach Mineralien und erntet verschiedene Pflanzen, um diese später an Bord der Calnus zum Schmieden, Kochen oder für Laborexperimente einzusetzen, um anhand von Rezepten oder mit kollektivem Erfindungsgeist neue und bessere Gegenstände zu erschaffen.
Das Kampfsystem glänzt wie gewohnt mit rasanten Echtzeit-Scharmützeln, in denen man einen beliebigen Charakter direkt steuert, während der Rest der Party nach festlegbaren Verhaltensmustern eigenständig agiert. Ein Wechseln der Charaktere, die allesamt über individuelle Fertigkeiten verfügen, ist jederzeit auf Knopfdruck möglich - genauso wie das Aufrufen des Spiel pausierenden Kampfmenüs, über das man Gegenstände und spezielle Fertigkeiten einsetzen, die Ausrüstung ändern, zur Flucht blasen und neuerdings sogar Partymitglieder austauschen kann. Häufig verwendete Spezialangriffe oder Zauber darf man auch direkt auf die Schultertasten legen und zu Kombos verketten, so dass Menüzugriffe nur in besonderen Situationen nötig sind.
The Last Hope spielt hundert Jahre vor dem ersten Star Ocean
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| Fulminanter Auftakt: Die Zerstörung der Erde wird in beeindruckender Renderpracht erzählt. |
Auch die schon in Infinite Undiscovery
Bewährtes Grundgerüst
An der bewährten und gelungen aufgepeppten Spielmechanik gibt es hingegen wenig zu kritisieren. Die Erkundung der weitläufig angelegten, ansehnlich präsentierten und abwechslungsreich gestalteten Areale weiß genauso zu gefallen wie das flotte Kampf- und motivierende Crafting-System.
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| Flotte Scharmützel: Die rasanten Echtzeitkämpfe machen wie eh und je Laune. |
Das Kampfsystem glänzt wie gewohnt mit rasanten Echtzeit-Scharmützeln, in denen man einen beliebigen Charakter direkt steuert, während der Rest der Party nach festlegbaren Verhaltensmustern eigenständig agiert. Ein Wechseln der Charaktere, die allesamt über individuelle Fertigkeiten verfügen, ist jederzeit auf Knopfdruck möglich - genauso wie das Aufrufen des Spiel pausierenden Kampfmenüs, über das man Gegenstände und spezielle Fertigkeiten einsetzen, die Ausrüstung ändern, zur Flucht blasen und neuerdings sogar Partymitglieder austauschen kann. Häufig verwendete Spezialangriffe oder Zauber darf man auch direkt auf die Schultertasten legen und zu Kombos verketten, so dass Menüzugriffe nur in besonderen Situationen nötig sind.




