Deus Ex, die Dritte
Als wir Deus Ex: Human Revolution vor einem knappen Jahr nur gesehen hatten, war uns das bereits eine Vorschau wert. Damals konnten wir allerdings nur hoffen, dass der Science-Fiction-Thriller auch halten wird, was Square Enix vollmundig versprach. Anfang dieses Jahres durften wir das Spiel schließlich zum ersten Mal selbst erleben - doch wozu heute schon die dritte Vorschau? Weil wir zuletzt noch in den begrenzten ersten Abschnitten unterwegs waren, das große Ganze aber noch nicht überschauen konnten. Denn Deus Ex ist viel mehr als aneinander gereihte Levels. Es ist ein Rollenspiel in einer offenen Welt.
Nein, mit offener Welt sind nicht die gigantischen Spielwiesen eines Fallout 3 oder Grand Theft Auto gemeint. Vielmehr besteht die nahe Zukunft des Jahres 2070 aus Arealen mit dem Ausmaß großer Stadtviertel. "Offen" bedeutet für ein Deus Ex-Spiel nicht das
Auseinanderziehen geografischer Grenzen, sondern das Erweitern der spielerischen Möglichkeiten. Detroit ist der erste Schauplatz, an dem Adam Jensen operiert und diesmal konnten wir alles sehen, was er dort erlebt.
Wütende Bürger
Adam ist Sicherheitschef eines Konzerns, der künstliche Gliedmaßen entwickelt und verkauft. Nach einem Überfall wurde er selbst mit künstlichen Armen, Beinen, Augen sowie anderen Organen ausgestattet - nicht nur, weil seine Freundin bei diesem Überfall ums Leben kam, hadert er deshalb seit diesem Tag mit seinem Schicksal. Dank der künstlichen Körperteile ist Jensen effektiver im Kampf: Er kann mehr Schaden einstecken, tödliche Klingen ausfahren, durch Wände sehen, sich unsichtbar machen oder stark gesicherte Computer hacken. Wie er sich diese Fähigkeiten schon im ersten Einsatz zunutze macht, beschreibt unsere vorherige Vorschau. Doch was erwartet ihn, wenn er sich endlich frei in der offenen Welt bewegen darf?
Warum darf Jensen nicht die gesamte Metropole, sondern nur einen kleinen Teil erkunden? Es sind Proteste gegen den Fortschritt der Biomechanik, die einen Teil der Bevölkerung so sehr in Aufruhr versetzen, dass die Polizei ganze Stadtteile abriegeln muss. Proteste? Sind die so genannten Augmentations nicht ein Fortschritt, mit dem körperlich Benachteiligte ihre volle Bewegungsfreiheit zurückerlangen? Natürlich! Augmentations gehen allerdings weit über den Ersatz verlorener Körperteile hinaus, denn sie machen den Menschen stärker und widerstandsfähiger. Sie machen aus ihm eine Art Maschine. "Warum hast du das getan? Du warst wunderschön, so wie du warst!", sagen einige Passanten, wenn Adam sie anspricht. Sie fürchten, dass die Menschheit von ihrem natürlichen Weg abkommt - Gegenbewegungen wie "Purity First" gewinnen immer mehr Anhänger.
Als wir Deus Ex: Human Revolution vor einem knappen Jahr nur gesehen hatten, war uns das bereits eine Vorschau wert. Damals konnten wir allerdings nur hoffen, dass der Science-Fiction-Thriller auch halten wird, was Square Enix vollmundig versprach. Anfang dieses Jahres durften wir das Spiel schließlich zum ersten Mal selbst erleben - doch wozu heute schon die dritte Vorschau? Weil wir zuletzt noch in den begrenzten ersten Abschnitten unterwegs waren, das große Ganze aber noch nicht überschauen konnten. Denn Deus Ex ist viel mehr als aneinander gereihte Levels. Es ist ein Rollenspiel in einer offenen Welt.
Nein, mit offener Welt sind nicht die gigantischen Spielwiesen eines Fallout 3 oder Grand Theft Auto gemeint. Vielmehr besteht die nahe Zukunft des Jahres 2070 aus Arealen mit dem Ausmaß großer Stadtviertel. "Offen" bedeutet für ein Deus Ex-Spiel nicht das

Video: Wir dürfen leider noch keine Szenen aus Detroits Innenstadt zeigen - doch dies sind einige der Möglichkeiten, mit denen Adam Jensen Probleme lösen kann.
Wütende Bürger
Adam ist Sicherheitschef eines Konzerns, der künstliche Gliedmaßen entwickelt und verkauft. Nach einem Überfall wurde er selbst mit künstlichen Armen, Beinen, Augen sowie anderen Organen ausgestattet - nicht nur, weil seine Freundin bei diesem Überfall ums Leben kam, hadert er deshalb seit diesem Tag mit seinem Schicksal. Dank der künstlichen Körperteile ist Jensen effektiver im Kampf: Er kann mehr Schaden einstecken, tödliche Klingen ausfahren, durch Wände sehen, sich unsichtbar machen oder stark gesicherte Computer hacken. Wie er sich diese Fähigkeiten schon im ersten Einsatz zunutze macht, beschreibt unsere vorherige Vorschau. Doch was erwartet ihn, wenn er sich endlich frei in der offenen Welt bewegen darf?
Warum darf Jensen nicht die gesamte Metropole, sondern nur einen kleinen Teil erkunden? Es sind Proteste gegen den Fortschritt der Biomechanik, die einen Teil der Bevölkerung so sehr in Aufruhr versetzen, dass die Polizei ganze Stadtteile abriegeln muss. Proteste? Sind die so genannten Augmentations nicht ein Fortschritt, mit dem körperlich Benachteiligte ihre volle Bewegungsfreiheit zurückerlangen? Natürlich! Augmentations gehen allerdings weit über den Ersatz verlorener Körperteile hinaus, denn sie machen den Menschen stärker und widerstandsfähiger. Sie machen aus ihm eine Art Maschine. "Warum hast du das getan? Du warst wunderschön, so wie du warst!", sagen einige Passanten, wenn Adam sie anspricht. Sie fürchten, dass die Menschheit von ihrem natürlichen Weg abkommt - Gegenbewegungen wie "Purity First" gewinnen immer mehr Anhänger.





