Nintendo 3DS

Special: Nintendo 3DS

So testet 4Players
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Autor:
Michael Krosta

Es war ein großer Fehler, den 3DS nicht von Anfang an mit einem zweiten Analogstick auszustatten. Spätestens mit Sonys NGP-Ankündigung hätten bei Nintendo sämtliche Alarmglocken läuten müssen, doch die Einsicht kam (zu) spät. Als Notlösung präsentieren die Japaner jetzt das Schiebepad Pro als eine optionale Erweiterung. Lohnt sich die Anschaffung des Plastikuntersatzes?
Kein schöner Anblick

3DS in Verbindung mit dem Schiebepad Pro: Schön ist anders...
3DS in Verbindung mit dem Schiebepad Pro: Schön ist anders...knapp 20 Euro kostet der Plastikaufsatz.
„Sieht ja ganz schön klobig und irgendwie unförmig aus“
. Das war mein erster Gedanke nach dem Auspacken der Plastikschale, die dem 3DS nicht nur einen zweiten Analogstick, sondern auch zwei zusätzliche Schultertasten beschert, die trotz ihres Trigger-Layouts leider nur digital arbeiten. So müssen Rennspiel-Liebhaber hier weiter aus den gefühlvollen Umgang mit Gas und Bremse verzichten, wie man ihn vom Controller gewohnt ist.

Wie im Vorfeld bestätigt, kommt die Erweiterung ohne separate Stromversorgung nicht aus. Die mitgelieferte AAA-Microzelle findet deshalb in einem Batteriefach Platz und soll laut Nintendo für ca. 400 Stunden Energie liefern. Umständlich nur, dass man es erst aufschrauben muss - zum Glück tut es aber auch ein Geldstück anstatt eines Schlitzschraubenziehers. Man vermisst normales Einrasten der Abdeckung wie bei einer Standard-Fernbedienung (oder der Wii-Remote).

Passt wie angegossen

Die Verbindung zwischen dem 3DS und der Erweiterung funktioniert genauso problemlos wie ihre Trennung: Man drückt den Handheld einfach in die dafür vorgesehene Einbuchtung - das war’s. Kein Einrasten, keine weiteren Stecker oder Kabelverbindungen sind nötig. Umgekehrt geht es genauso einfach. Zur Sicherheit sollte man trotzdem die Handschlaufe des 3DS verwenden und auch durch die Vorrichtung am Untersatz führen.  

Für die Verwendung in Spielen wie Resident Evil: Revelations muss das Schiebepad erst kalibriert werden, damit es erkannt und die Steuerung entsprechend umgestellt wird. Die Optionen finden sich in den Menüs der Titel, die die Peripherie unterstützen. Wird die Verbindung zwischenzeitlich getrennt, reicht zumindest bei Capcoms actionlastigem Survival-Horror das gleichzeitige Drücken der beiden neuen Schultertasten, um die Erweiterung wieder zu aktivieren.

Eine Notlösung, die funktioniert?


Es gibt nicht nur einen neuen Analogstick - auch zusätzliche Schulterknöpfe erlauben mehr Möglichkeiten bei der Steuerung.
Es gibt nicht nur einen neuen Analogstick - auch zusätzliche Schulterknöpfe erlauben mehr Möglichkeiten bei der Steuerung.
Wenn man sich den 3DS in Verbindung mit dem Schiebepad Pro ansieht, wird schnell deutlich, dass es sich hier um eine Notlösung handelt, denn wirklich ansehnlich ist dieses Duo nicht. Doch der erste Eindruck täuscht: Trotz des etwas höheren Gewichts liegt die Kombo gut in beiden Händen - einzig das Erreichen der oberen Schulterknöpfe ist vor allem für Spieler mit großen Händen unangenehm, weil man die Zeigefinger recht stark krümmen muss. Während man den R-Knopf auf die Erweiterung übertragen hat, wird der L-Knopf weiter am 3DS verwendet.

Gerade im Vergleich zu üblichen Controllern oder der PlayStation Vita wirkt das neue Layout gewöhnungsbedürftig, da die vier Aktionsknöpfe hier nicht leicht versetzt über dem rechten Analogstick angeordnet sind, sondern auf gleicher Höher links daneben. Beim Spielen von Resident Evil: Revelations im Dunkeln ist mir immer wieder aufgefallen, dass ich am Anfang meine Schwierigkeiten damit hatte, spontan den richtigen Knopf zu ertasten. Weniger störend wirkt dagegen die Tatsache, dass die beiden Bildschirm bei der Verwendung der Circle Pads nicht mehr mittig sind, sondern leicht nach links versetzt werden. Es ist ein weiterer Tribut, den die Notlösung erfordert, aber der sich verschmerzen lässt.

Kommentare

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  • Ja spätestens seit dem Teil fühl ich mich als Launchkäufer verarscht. Klar kommt irgendwann ein Modell, dass beides hat. Und dann gucken die treuen Erstkäufer in die Röhre. Als der 3DS angekündigt wurde dacht ich sofort "die können dem Ding doch net nur ein Stick geben...." tja ich hatte  [...] Ja spätestens seit dem Teil fühl ich mich als Launchkäufer verarscht. Klar kommt irgendwann ein Modell, dass beides hat. Und dann gucken die treuen Erstkäufer in die Röhre. Als der 3DS angekündigt wurde dacht ich sofort "die können dem Ding doch net nur ein Stick geben...." tja ich hatte Recht. Ich weiß noch nicht ob ich mir das Teil hol, klar Resident Evil: Revelations interessiert mich, aber trotzdem, ich sehs net ein. Ich fühl mich in der hinsicht echt total verarscht von Nintendo. Deswegen will ich denen eigentlich net mein Geld für das Ding geben. In der Uni hat ich mal den 3DS von nem Kumpel mit dem Teil in der Hand, leigt dermaßen beschissen in der Hand. Dadurch, dass der 3DS eher links sitzt ist die Gewichtsverteilung total mies. Links ister total schwer, und rechts merkste kaum was. Furchtbar das Ding
  • Also allein wegen den nächsten Monster Hunter ist das Pad doch schon ein "Must Have" nur gefällt mir die Optik mal rein garnicht^^ Aber na ja wer zocken will muss halt auf den Style verzichten xD
  • kann mir irgendwie gar nich vorstellen dass nintendo nen 2. stick in den 3ds einbaut. also wenn du in dritthersteller-spielen die kamera drehen möchtest, wirst an diesem add-on nich vorbeikommen. ein  [...] kann mir irgendwie gar nich vorstellen dass nintendo nen 2. stick in den 3ds einbaut. also wenn du in dritthersteller-spielen die kamera drehen möchtest, wirst an diesem add-on nich vorbeikommen. ein 360-pad an dem beide sticks oben sind wär schon klasse. vielleicht nächstes mal. symmetrie? nöö! f***ing-gerade daumen! ^^