The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (Action) von Nintendo
The Legend of Zelda: A Link Between Worlds
The Legend of Zelda: A Link Between Worlds
Action-Adventure
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
22.11.2013
Spielinfo Bilder Videos
Spieglein, Spieglein an der Wand: Welches Zelda ist das Beste im Spieleland? Für die einen ist es der erste Teil, für andere Ocarina of Time oder Majora’s Mask. Nicht wenige plädieren für A Link to the Past, das als dritter Teil der Saga auf dem SNES erschien. Und in der Welt dieses über zwanzig Jahre alten Klassikers inszeniert Nintendo ein neues Abenteuer für den 3DS – kein Remake, sondern ein frisches Spiel. Ob The Legend of Zelda: A Link Between Worlds kreative Zeichen setzen kann?

Tanz auf dem Eis

Video
Zwar spielt dieses Zelda in der Welt von "A Link to the Past (1991, SNES; 2007, Wii), aber es erzählt die Geschichte einige Jahre danach mit komplett neuen Monstern, Dungeons und düsterer Parallelwelt weiter.
Puh - das war verdammt knapp. Nur ein kleiner Schritt weiter und Link wäre (mal wieder) abgestürzt. Ist ja auch kein Wunder auf dem spiegelglatten Boden. Zumal man auf den paar Quadratmetern kaum Platz hat und die vereiste Insel auch noch durch die Luft schwebt, während man von flatternden Raben angegriffen wird. Aber ich muss unbedingt auf die andere Seite kommen. Da wartet bestimmt eine dieser steinernen Statuen, der ich die Zunge aus dem Maul ziehen muss, damit sich irgendwo eine Plattform bewegt – ich will endlich diesen verflixt vertrackten Dungeon meistern! An dieser Stelle ahnte ich übrigens noch nicht, dass der Boss noch ein, zwei…okay sieben harte Runden weiter tanzen wollte.

Ungeduld ist jedenfalls ein schlechter Begleiter in diesem überraschend kniffligen Zelda, das man aus der Draufsicht erlebt. Neben vielen logischen Konsequenzen innerhalb der Erkundung (es ist nicht immer hilfreich, wenn Eis schmilzt!) steht die Action im Vordergrund: Der Hand-Auge-Koordination wird alles abverlangt, man muss blitzschnell reagieren und die richtige Ausrüstung einsetzen. Egal ob man auf rotierenden Plattformen rechtzeitig mit Bomben oder Feuerstab hantieren, sich mit perfektem Timing in die Tiefe stürzen oder auf
Was idyllisch in klassischer Draufsicht beginnt, entwickelt sich schnell zu einem spannenden Abenteuer.
Was idyllisch in klassischer Draufsicht beginnt, entwickelt sich schnell zu einem spannenden Abenteuer.
schmalen Stegen balancieren muss, während man verfolgt wird – ein Schlag und man wird durch den Rückstoß erneut abstürzen. Was tun? Den Tornadostab einsetzen und in die Luft wirbeln! Hinzu kommen wunderbare Bosskämpfe, die einen in mehreren Phasen hart, aber fair fordern – meist muss man zwei Fähigkeiten clever kombinieren.

Anspruch und Konsequenzen

Keine Bange: Dieses Zelda ist nicht bockschwer. Und wer mit der richtigen Ausrüstung in die Dungeons geht, wird auch erfolgreich sein. Aber man fühlt sich nicht nur angesichts der vielen Tode ein wenig an Dark Souls erinnert. Natürlich sind die Kämpfe gegen normale Monster hier viel leichter, aber auch hier hat man die freie Wahl der Route und Waffen, auch hier zieht das Scheitern gerade zu Beginn bittere Konsequenzen nach sich, denn man verliert seine Ausrüstung. Richtig gehört: Stirbt Link nach dem Verlust seines letzten Herzens, sind alle geliehenen Gegenstände futsch. Und wie kann man ohne Feuerstab in der Eisruine bestehen? Gar nicht! Das bedeutet, dass man zurück zum Händler muss. Die Laufwege halten sich in Grenzen: Wichtige bekannte Orte erreicht man schnell, wenn man die Glocke läutet und auf dem Besen dorthin teleportiert. Das Motivierende an diesem Zelda ist nicht nur der Anspruch, sondern auch die Offenheit. Wo macht man wann weiter?

Leihen oder kaufen? Das ist hier die Frage. Nur wer Waffen kauft, verliert sie nach dem Tod nicht.
Leihen oder kaufen? Das ist hier die Frage. Nur wer Waffen kauft, verliert sie nach dem Tod nicht.
Zwar muss man bestimmte Ausrüstung wie Flossen oder Krafthandschuh wie üblich finden bzw. sich verdienen. Aber man schaltet nicht linear immer weitere Gegenstände frei, mit denen man dann auch Dungeons der Reihe nach meistert. Man kann sich quasi sofort acht von neun wichtigen Hilfsmitteln für 20 bis 100 Rubine ausleihen. Erst wenn man sie für satte 800 bis 1200 Rubine kauft, behält man sie auch nach dem Tod in seinem Rucksack! Und dann wird das Spiel unterm Strich wieder etwas leichter. Aber was kauft man bloß zuerst? Da warten immerhin Tornadostab, Hammer, Bogen, Bumerang, Bomben, Enterhaken, Feuer- oder Eisstab – nur der Sandstab steht nicht gleich zur Verfügung. 

Man kann zudem alle Gegenstände von „normal“ hin zu „super“ aufrüsten: Verwandelt man den Tornadostab, wirbelt er stärker und in größerem Radius – ideal um Feuer zu löschen, Monster zu betäuben oder zu besiegen. Stärkt man den Bogen, schießt er nicht einen, sondern drei Pfeile fächerförmig ab. Und wohin mit all den Waffen? In die Wüste, die Berge oder die Sümpfe? Wo fängt man an? Auch das bleibt einem nach dem Einstieg überlassen. Denn sobald sich in der hellen Welt dunkle Risse zeigen, stehen auf der dunklen Welt von Lorule sieben Dungeons zur Wahl. Gibt es innerhalb von Hyrule noch Ähnlichkeiten zum NES-Klassiker, sind Verliese, Spielmechanik, Rätsel, Monster und die düstere Parallelwelt völlig neu gestaltet.

Kommentare

  • sdfsfsdfs
  • Vieles in diesem Test stimmt einfach nicht! Das Leihsystem ist bei dem geringen Schwierigkeitsgrad völlig nutzlos...man stirbt ja nie !! Rubine gibts im überfluss und so ist im Geschäft schnell alles aufgekauft.Nach kurzer zeit hat man so viele Herzteile das kein Boss-Gegner mehr eine gefahr  [...] Vieles in diesem Test stimmt einfach nicht! Das Leihsystem ist bei dem geringen Schwierigkeitsgrad völlig nutzlos...man stirbt ja nie !! Rubine gibts im überfluss und so ist im Geschäft schnell alles aufgekauft.Nach kurzer zeit hat man so viele Herzteile das kein Boss-Gegner mehr eine gefahr darstellt -> das Spiel wird also nach Hintenhin immer leichter, da man ja nach jedem Boss ein Herzteil bekommt und alle Dungeons von Anfang an betretbar sind bzw auch ungefähr den selben Schwirigkeitsgrad haben (mit ausnahmen). Wofür also Tränke brauen, Feen sammeln und Waffen aufrüsten wenn die Wiedersacher einem garnichts anhaben können, sondern nur als Rubin- und Herzspender herhalten. Helden-Modus gibts erst nach dem ersten Durchlauf.Warum nicht gleich zu Beginn ? Die Rätsel ändern sich dadurch natürlich nicht und so wird auch dieser Modus nichtig. Was hier von wegen "vielen Toden" und "Darksouls" gelabert wird ist mir unerklärlich!Ich habe fast das Gefühl ein anderes Spiel gespielt zu haben, als es der Test hier beschreibt.Denn das mit der Schwierigkeit macht so viele andere (eigentlich unheimlich tolle) Aspekte dieses Spiels völlig unnütz!!!
  • Dieses Zelda hat mir bei denen die ich bisher hatte am besten gefallen. Besonders weil es auf dem 3DS spielbar ist. Tolle Rätsel und große Welt. Auch nicht zu groß sonst wäre ich bestimmt wieder irgendwo hängengeblieben. Zelda- A Link between worlds bekommt von mir die volle Punktzahl.

Facebook

Google+