Yoshi's New Island - Vorschau, Geschicklichkeit, Nintendo 3DS - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Yoshi's New Island (Geschicklichkeit) von Nintendo
Yoshi's New Island

Sieben Jahre nach Yoshi DS-Auftritt schickt Nintendo seinen prähistorischen Sympathieträger in ein neues mobiles Abenteuer. Vorbild ist erneut das erste Dino-Spiel auf dem Super Nintendo. Wie damals hüpft der Allesfresser durch Wachsmalkulissen. Wird es wieder so knuffig und knifflig wie früher?



Och wie süüüß!

Video
Auf der gestrigen Nintendo Direct gab es einige neue Spielszenen zu sehen.
In punkto Knudddelfaktor zieht Nintendo wieder alle Register. Breit grinsende Blümchen, putzige Gegner im Kindchenschema und der fröhlich stampfende Dino sind noch stärker auf niedlich getrimmt als der Rest des Nintendo-Programms. Auch die rauen Wachsmalstriche unterstrichen das infantil anmutende Design. Der Nachteil springt sofort ins Auge: Im Vergleich zu Rayman Legends oder Donkey Kong Country wirken die Hintergründe reichlich schlicht. Trotzdem sprang die gute Laune beim Anspielen sofort über, was auch am quietschvergnügt trötenden Soundtrack lag.

Im Mittelpunkt der Idylle steht mal wieder Baby-Mario. Da sein junger Bruder Luigi nach einer Verwechslung gekidnappt wurde, ist es wieder einmal die Aufgabe des Yoshi-Clans, Baby-Mario zu beschützen und zugleich eine Suchexpedition nach dem verschwundenen Bruder zu starten. Ich übernehme die Kontrolle von Yoshi, der weite Abgründe mit seinem typischen Beinstrampler überwindet. Das geht dank der knackig-intuitiven Steuerung bereits sehr präzise. Baby Mario übernimmt eine ähnliche Rolle wie die Ringe in Sonic: Berühre ich einen Gegner, schwebt der Säugling plärrend in einer Blase davon, bis ich ihn wieder einfange. Habe ich zuvor ein paar Sternchen eingesammelt, verschafft mir das mehr Luft. Dann dauert es etwas länger, bis mein Schützling vom Bildschirm verschwindet und ich ein Leben verliere.

Geschosse von der Robo-Henne


Natürlich wartet wieder jede Menge Sammelkram wie Sterne und rote Münzen in den Levels. Wir haben bereits beim Anzocken viele versteckte Bereiche gefunden.
Natürlich wartet wieder jede Menge Sammelkram wie Sterne und rote Münzen in den Levels. Wir haben bereits beim Anzocken viele versteckte Bereiche gefunden.
Ein zentrales Spielelement ist natürlich wieder das Verschießen von Eiern. Der hungrige Yoshi verspeist per Knopfdruck fast alle Gegner, die ihm vor die Nase laufen. Die Verdauung dauert nur Sekundenbruchteile, dann lassen sich die gelegten Eier mit einem Fadenkreuz abschießen, um Widersacher aus dem Weg zu räumen oder neue Plattformen in der Luft zu aktivieren. Besonders nützlich sind blinkende Exemplare mit üppigem Explosionsschaden. Ebenfalls dabei sind riesige Metalleier, die z.B. nach dem Verzehr eines gigantischen Shyguy erscheinen: Richtig eingesetzt durchbrechen sie selbst steinerne Barrieren und öffnen versteckte Räume. Gehen Munition und verwertbare Gegner aus, hilft auch ein Gang zur eierspeienden Pflanze.

Über viele der Passagen und lustig designten Bossgegner dürfen wir leider noch nicht schreiben. Erwähnt werden darf allerdings Yoshis Wandlauf, der sich sehr ähnlich gut steuert wie das Pendant in den letzten beiden Rayman-Spielen. Finde ich eine Schräge, kann ich einfach mit Vollgas an der Krümmung entlang bis an die Decke sprinten. Die kleinen Bonus-Einlagen mit Neigungssteuerung waren bislang weniger spannend: Der Dino verwandelt sich in einen Presslufthammer, mit dem ich mich relativ problemlos durch den Boden hämmerte. An anderer Stelle stehen kleine Unterseeausflüge als Yoshi-Boot auf dem Programm.

Herausforderung für Kopf und Daumen


Im späteren Spielverlauf sollen auch Design-Elemente aus anderen Yoshi-Spielen auftauchen – z.B. aus den Ablegern für N64 oder DS.
Im späteren Spielverlauf sollen auch Design-Elemente aus anderen Yoshi-Spielen auftauchen – z.B. aus den Ablegern für N64 oder DS.
Mehr Spaß machen bereits kleine Rätsel-Einlagen, welche immer wieder die Plattform-Action auflockern. Ein Formwandler ahmt z.B. Yoshis Bewegungen nach. Nur, wenn ich an der richtigen Stelle gegen die Wand lief und hüpfte, landete der lästige Pantomime in den tödlichen Stacheln. Oder aber ich muss Yoshis Eier in Richtung einiger Pfeile schießen, welche das Geschoss auf eine Barriere umleiten.

Beim Hüpfen und Schießen entfaltet sich schon in den ersten zwei Welten ein guter Rhythmus. Zunächst gestaltet sich der Ausflug mit Yoshi sehr entspannt – vor allem, wenn man vorher Donkey Kong Country: Tropical Freeze mit seinem kniffligeren Sprungverhalten gespielt hat. Ein Zeitlimit wie in New Super Mario Bros. funkt hier schließlich nicht dazwischen. Sobald rotierende Plattformen dazukommen, zieht der Schwierigkeitsgrad aber spürbar an. Manche Wippen sinken ziemlich schnell, wenn man auf einer Seite verweilt, was im Ernstfall das Einfangen von Baby-Mario erschwert.  Später soll es laut Nintendo ähnlich knackig werden wie im ersten Yoshis Island. Auch einige extraknifflige Bonus-Levels sind wieder an Bord. Profis dürften sich übrigens wieder über einen eingebauten Cheat ärgern: Wer drei Leben in Folge verliert, bekommt ähnlich wie in anderen modernen Mario-Spielen auf Wunsch ein besonders starkes Extra. Die „Flutter Wings“ lassen den Helden einfach über knifflige Sprungsequenzen hinwegflattern.

 

 

AUSBLICK



Auf den ersten Blick wirken die grob gezeichneten Wachsmalkulissen von Yoshi’s Island recht karg - vor allem im Vergleich zu den letzten Hüpf-Highlights von Nintendo und Ubisoft. In Bewegung versprüht das Spiel aber trotzdem viel Charme. Nach dem schweißtreibenden Donkey Kong Country: Tropical Freeze empfand ich es als richtig angenehm, mal wieder entspannt zu spielen. Profis sollten den Titel aber ebenfalls im Auge behalten, denn Nintendo betonte mehrmals, dass es später richtig, richtig knackig werden soll. Ob etwas dran ist, können wir natürlich noch nicht beurteilen – in der zweiten Welt zumindest stieg der Schwierigkeitsgrad an. Etwas zu sprunghaft für meinen Geschmack, aber Nintendo hat ja noch etwas Zeit fürs Balancing: Der Release ist für den 14. März angesetzt. Zum Trailer von der gestrigen Nintendo Direct geht es hier.

Einschätzung:
gut


Vergleichbare Spiele

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Thema!
schrieb am

Facebook

Google+