Anno 1800 - Test, Strategie, PC - 4Players.de

 

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Anno 1800 (Strategie) von Ubisoft
Traumhaft schöner Aufbau
Aufbau-Strategie
Publisher: Ubisoft
Release:
16.04.2019
Jetzt kaufen
ab 36,04€
Spielinfo Bilder Videos

Nach den beiden Zukunftsausflügen geht es mit Anno 1800 wieder in die Vergangenheit. Diesmal konzentriert sich die Aufbau-Wirtschaftssimulation von Blue Byte und Ubisoft auf die industrielle Revolution. Mit einer wunderschönen Spielwelt, komplexen Produktionsketten und fast schon harmonisch wirkenden Seeschlachten kämpft Anno 1800 um den Aufbau-Thron. Mehr dazu in unserem Test.



1404 + 2205 + x = 1800

Nachdem Anno 2205 bei den "Annoholikern" aufgrund vieler gestrichener Elemente (Schiffbau, Seeschlachten in den Sektoren etc.) und der eingeschränkten Wiederspielbarkeit trotz toller Neuerungen wie den Sessions (parallel laufende Siedlungen) nicht besonders gut ankam, verfolgten Blue Byte und Ubisoft einen anderen Ansatz bei der Entwicklung von Anno 1800, der die Wünsche der Community besser berücksichtigen sollte. Das Ergebnis ist ein siebter Teil, der sich auf die Stärken früherer Teile wie Anno 1404 konzentriert und diese mit den Sessions aus Anno 2205 und weiteren Neuerungen ergänzt, zu denen Zoo, Museum, Zeitung, Stadtattraktivität, Elektrizität und die Weltausstellung zählen. Darüber hinaus wird ein Komplettprogramm aus Kampagne, Endlosmodus und Multiplayer geboten; nur Szenarien fehlen.

Aufbau in Reinkultur: Spätestens wenn die Einwohner nach Glühbirnen und Elektrizität schreien, wird man die Siedlung großflächig umbauen müssen.
Aufbau in Reinkultur: Spätestens wenn die Einwohner nach Glühbirnen und Elektrizität schreien, wird man die Siedlung großflächig umbauen müssen.


Anno bleibt Anno

Auch Anno 1800 entfaltet sehr schnell seine Qualitäten als Zeitfresser, denn wie in den Vorgängern geht es darum, in einer aus Inseln bestehenden Welt eine Siedlung aus dem Boden zu stampfen, die sich mit Rohstoffen und Waren selbst versorgt und stetig größer wird …

Ohne allzu sehr auf die grundlegende Spielmechanik eingehen zu wollen, baut man Wohnhäuser, sorgt für Holznachschub und je mehr Einwohner einziehen, desto mehr Bedürfnisse wollen gedeckt werden. Anfänglich sind die "Bauern" auf der niedrigsten Bevölkerungsstufe schon mit Fisch, Schnaps aus Kartoffeln, einem Wirtshaus und Arbeitskleidung aus Wolle zufrieden. Diesmal sind die Bedürfnisse allerdings in zwei Kategorien unterteilt, einerseits als zwingende Voraussetzung für den Aufstieg auf die nächste Bevölkerungsstufe und andererseits für die Zufriedenheit. Letztere muss man nicht unbedingt erfüllen, jedoch zahlen zufriedene Bürger mehr Steuern und neigen weniger zu Aufständen.

Sind alle Bedürfnisse einer Bevölkerungsstufe erfüllt, können die Bauern zu Arbeitern "aufgestuft" werden. Die Arbeiter ermöglichen den Zugang zu neuen Gebäuden und haben anspruchsvollere Wünsche nach Brot, Bier und Würstchen, die aufwändiger zu produzieren sind.

In der Neuen Welt bieten die Inseln deutlich weniger Bauplatz. Aber dafür gibt es dort reichlich exotische Güter.
In der Neuen Welt bieten die Inseln deutlich weniger Bauplatz. Aber dafür gibt es dort reichlich exotische Güter.

Und bei den drei weiteren Bevölkerungsstufen, sprich Handwerker, Ingenieure und Investoren, geht es genauso weiter. Somit entsteht der typische Anno-Kreislauf aus dem Ausbau der Siedlung und dem darauf folgenden Ausbau der Produktion usw.
   
Schnell wird es komplexer

Während der Anfang ziemlich leicht von der Hand geht, muss man auf der dritten Stufe komplexere Produktionsketten realisieren, die mehrere Inseln in der Alten Welt umspannen können. Zumal man sich ebenfalls in der Neuen Welt mit südamerikanischem Flair austoben kann, um exotische Waren zu produzieren und dort Dörfer mit zwei eigenständigen Bevölkerungsstufen und Bedürfnissen errichtet. Die spielerischen Unterschiede zwischen der Alten und der Neuen Welt sind nicht ganz so stark wie zwischen Arktis und gemäßigter Zone in Anno 2205. Zumindest erfordern die von vielen Flüssen durchzogenen Dschungelinseln eine andere Baustrategie, weil der Platz schon arg eingeschränkt ist.

 

Kommentare

SethSteiner schrieb am
Also mein Fazit nach dutzenden von Stunden ist momentan:
Das Spiel macht Spaß, sieht schön aus und ist umfangreich aber meine Fresse es ist verbuggt und voller Unzulänglichkeiten. In dem jetzigen Zustand würde ich es ganz hart irgendwo zwischen 60er und 70er Bereich bewerten. So schön das Spiel auch gemacht ist aber hier wurde einfach sehr viel nicht umgesetzt, das schon seit dem Technical Test bekannt ist an Problemen und Wünschen und es gibt einfach eine große Menge an Problemen. Namentlich ist eines der schlechtesten Elemente die Schiffs-KI, bei der es scheint als hätte man die letzten 10, 15 Jahre RTS verschlafen irgendwie und dazu funktionieren sogar die vorhandenen Einstellungen nicht richtig. Aber auch an vielen anderen Stellen gibt es diverse Probleme, sei es dass es kein Saatgut gibt, sei es dass die Erze nicht ausgeglichen sind, dass das Handelsrouten-System so oberflächlich ist, es kein ordentliches Tutorial gibt oder dass man keinen Map Seed auslesen kann. Und welcher Designer ist so toll und denkt "hey, wenn jemand sein eigenes Spiel startet, lasse ich ihn auswählen zwischen Archipel und anderen Fachbegriffen, gebe aber keine Vorschau auf die Map!"? Sorry aber das sind teilweise einfach amateurhafte Fehler. Auch ein gutes Beispiel, bei jedem Spielstart ist man gezwungen unten Links das Menü von den Bevölkerungsstufen auf die unterschiedlichen Bereiche zu wechseln. Es merkt es sich einfach verflixt noch mal nicht. Die Liste an Unzulänglichkeiten ist hier nur angerissen, sie ist lang und zieht sich über viele verschiedene Bereiche.
Anno 1800 wird mit Patches denke ich problemlos in den 90er Bereich vordringen aber bis dahin hat man noch einiges zutun und ich finde es schon etwas dreist, dass man einen Season Pass und DLCs ankündigt, anstatt das verdammte Spiel erst mal in Ordnung zu bringen.
Dr.Bundy schrieb am
Ich spiele z.T.15 oder 20 Jahre alte Spiele und sie funktionieren. Aktuell sogar Spiele aus den 80ern (NES Emulator)
Akabei schrieb am
oder bis zum Sankt Nimmerleinstag.
Ein paar meiner Spiele aus dem Simulationsgenre schmieren mir auch etliche Jahre nach dem Release in der 64-Bit- und/oder DX12-Version immer noch regelmäßig ab.
Dr.Bundy schrieb am
oder noch besser 2- 3 Jahre .
schrieb am

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