Neues Dorf, gleicher Held
In Rune Factory Frontier mimt man denselben Helden wie in der DS-Vorlage. Das Dorf ist zwar ein anderes, die Einwohner jedoch teils alte Bekannte. Raguna, oder wie immer der unter Amnesie leidende Protagonist heißen soll, bezieht einmal mehr das Nachbargehöft von Bäuerin Tau und versucht sich in die bestehende Dorfgemeinschaft einzubringen. Dazu beginnt man seinen Acker auf Vordermann zu bringen, Rüben anzubauen und sich den anderen Einwohnern vorzustellen. Besitzt man anfangs lediglich eine marode Hacke und Gießkanne, verfügt man später über immer hochwertigere Gerätschaften und hantiert auch mit Hammer, Axt und Sichel, um Steine zu zerbröseln, Holz zu hacken und Unkraut zu jäten. Zudem lassen sich mit einer Angel Fische fangen, mit einer Bürste Monster zähmen und neuerdings mit einem Ernter Elementargeister sammeln.
Letztere lassen sich umsiedeln, um die Produktivität bestimmter Bereiche zu erhöhen, sie lassen sich als Runensteine verwandeln oder zum Wirken von Naturwundern wie Wetteränderungen, Reifebeschleunigungen oder spezifischen Wildwuchs einsetzen. Neben Fischerei und Feldarbeit, kann man natürlich auch wieder zu Schwert, Lanze oder Zauberstab greifen und die örtlichen Höhlen unsicher machen. Deren Zahl hat sich im Vergleich zum Handheld-Original zwar halbiert, dafür sind sie allerdings etwas größer und komplexer. Eines der vier Verliese schwebt sogar in den Wolken und hält diverse Story-Ereignisse parat. Erzählerisch kocht aber auch Rune Factoy Frontier auf Sparflamme: Die Geschichte wird in kleinen, unscheinbaren Häppchen serviert, die Charaktere bleiben blass, die Dialoge belanglos, die Gegner austauschbar.
Oft stolpert man eher zufällig über mehr oder weniger wichtige Schlüsselszenen, schüttelt den Kopf über manche Zusammenhänge und verliert schon mal die Orientierung, was überhaupt zu tun ist. Wieso muss ich z. B. in die Kirche gehen, um eine Axt zu erhalten? In den mehrstöckigen Verliesen hätte auch eine Kartenfunktion und auf der Dorfkarte aktuelle Aufenthaltsorte der Bewohner nicht geschadet. Andererseits kann man tun und lassen, was man will. Um das Ende der Hintergrundgeschichte zu erleben, muss man natürlich bestimmte Ereignisse absolvieren und Leistungen erbringen. Ob oder wann man das tut, ist einem aber völlig frei gestellt. Doch egal, welche Ziele man verfolgt: Ohne Fleiß und Geduld, kommt man nicht weit.
Ohne Fleiß kein Preis
Gerade zu Beginn wirkt der Spielverlauf ungemein zäh und monoton. Mit der Zeit werden die Möglichkeiten jedoch vielfältiger und motivierender. Man beginnt seinen Hof zu erweitern, in dem man eine Scheune für gefangenen Monster errichtet, die einem lästige Pflichten abnehmen oder auf Dungeon-Streifzügen begleiten und sich teils sogar reiten oder melken lassen. Man baut eine Werkstatt, um neue Waffen, Rüstungen und Gerätschaften zu schmieden. Im Labor braut man praktische Dünger und Medikamente. Mit einer Einbauküche avanciert man zum Gourmetkoch und mit neuen Möbeln und speziellen Geschenken punktet man bei der holden Weiblichkeit, um irgendwann auch dem Kapitel "Bauer sucht Frau" ein Happy End zu entlocken.
In Rune Factory Frontier mimt man denselben Helden wie in der DS-Vorlage. Das Dorf ist zwar ein anderes, die Einwohner jedoch teils alte Bekannte. Raguna, oder wie immer der unter Amnesie leidende Protagonist heißen soll, bezieht einmal mehr das Nachbargehöft von Bäuerin Tau und versucht sich in die bestehende Dorfgemeinschaft einzubringen. Dazu beginnt man seinen Acker auf Vordermann zu bringen, Rüben anzubauen und sich den anderen Einwohnern vorzustellen. Besitzt man anfangs lediglich eine marode Hacke und Gießkanne, verfügt man später über immer hochwertigere Gerätschaften und hantiert auch mit Hammer, Axt und Sichel, um Steine zu zerbröseln, Holz zu hacken und Unkraut zu jäten. Zudem lassen sich mit einer Angel Fische fangen, mit einer Bürste Monster zähmen und neuerdings mit einem Ernter Elementargeister sammeln.
Letztere lassen sich umsiedeln, um die Produktivität bestimmter Bereiche zu erhöhen, sie lassen sich als Runensteine verwandeln oder zum Wirken von Naturwundern wie Wetteränderungen, Reifebeschleunigungen oder spezifischen Wildwuchs einsetzen. Neben Fischerei und Feldarbeit, kann man natürlich auch wieder zu Schwert, Lanze oder Zauberstab greifen und die örtlichen Höhlen unsicher machen. Deren Zahl hat sich im Vergleich zum Handheld-Original zwar halbiert, dafür sind sie allerdings etwas größer und komplexer. Eines der vier Verliese schwebt sogar in den Wolken und hält diverse Story-Ereignisse parat. Erzählerisch kocht aber auch Rune Factoy Frontier auf Sparflamme: Die Geschichte wird in kleinen, unscheinbaren Häppchen serviert, die Charaktere bleiben blass, die Dialoge belanglos, die Gegner austauschbar.
Oft stolpert man eher zufällig über mehr oder weniger wichtige Schlüsselszenen, schüttelt den Kopf über manche Zusammenhänge und verliert schon mal die Orientierung, was überhaupt zu tun ist. Wieso muss ich z. B. in die Kirche gehen, um eine Axt zu erhalten? In den mehrstöckigen Verliesen hätte auch eine Kartenfunktion und auf der Dorfkarte aktuelle Aufenthaltsorte der Bewohner nicht geschadet. Andererseits kann man tun und lassen, was man will. Um das Ende der Hintergrundgeschichte zu erleben, muss man natürlich bestimmte Ereignisse absolvieren und Leistungen erbringen. Ob oder wann man das tut, ist einem aber völlig frei gestellt. Doch egal, welche Ziele man verfolgt: Ohne Fleiß und Geduld, kommt man nicht weit.
Ohne Fleiß kein Preis
Gerade zu Beginn wirkt der Spielverlauf ungemein zäh und monoton. Mit der Zeit werden die Möglichkeiten jedoch vielfältiger und motivierender. Man beginnt seinen Hof zu erweitern, in dem man eine Scheune für gefangenen Monster errichtet, die einem lästige Pflichten abnehmen oder auf Dungeon-Streifzügen begleiten und sich teils sogar reiten oder melken lassen. Man baut eine Werkstatt, um neue Waffen, Rüstungen und Gerätschaften zu schmieden. Im Labor braut man praktische Dünger und Medikamente. Mit einer Einbauküche avanciert man zum Gourmetkoch und mit neuen Möbeln und speziellen Geschenken punktet man bei der holden Weiblichkeit, um irgendwann auch dem Kapitel "Bauer sucht Frau" ein Happy End zu entlocken.




