Resistance 2 fängt genau da an, wo der Vorgänger endete: Die Schlusssequenz dient quasi als Intro zu Nathan Hales zweitem Feldzug gegen die Chimera. Und der bringt ihn dieses Mal nach einem kurzen Gastspiel auf Island in seine Heimat, die USA, wo er sich einer luftgestützten Alien-Invasion u. a. im kalifornischen San Francisco entgegen stellt. Die Story soll komplett aus der Sicht Hales erzählt werden und so ein wesentlich packenderes Mittendrin-Gefühl vermitteln. Wer nicht gerne allein spielt, darf via Splitscreen auch einen Freund mit in die Schlacht schleifen oder online gar mit bis zu sieben Weggefährten in den Kampf ziehen. Koop-Spieler bekommen sogar eine speziell angepasste Kampagne serviert, die zwar weniger Story-Elemente enthalten, dafür aber mehr Überraschungsmomente bieten wird. So kommen hier nicht nur ein aufstufbares Klassen- und sich automatisch anpassendes Skill-System zum Einsatz, auch Gegner und Schauplätze sollen durch zufällige Elemente für Abwechslung sorgen.
Kräftig aufgebohrt
Besonders stolz ist man auf die imposanten Bosskämpfe gegen teils gigantische Stahl- und Alien-Ungetüme. Zudem werdet ihr verschiedene Fortbewegungsmittel nutzen können - angeblich sogar in der Luft und mit Tarnfunktion. Zu konkreten Modellen halten sich die Entwickler aber nach wie vor recht bedeckt. Fest steht hingegen, dass man an den Schwachstellen des Vorgängers intensiv gefeilt hat und nicht nur die grafische Präsentation (Resistance 2 läuft auf einer verbesserten Ratchet & Clank
Ausblick
Mit Resistance 2 hat sich Insomniac hehre Ziele gesetzt: Zwei spezielle Kampagnen mit völlig neuen Schauplätzen, ein dynamischer Koop-Modus für bis zu acht Spieler und Squad-basierte Onlinegefechte mit bis zu 60 Teilnehmern. Hinzu kommen unterschiedliche Charakterklassen, Fahrzeuge, für Spannung sorgende Zufallselemente sowie noch gigantischere Bossfights, ausgefeiltere KI-Routinen, aufwändigere Animationen, eine realistischere Physik-Einbindung, ein flexibles Balancing und erweiterte Community-Features. Was bisher zu sehen war, macht jedenfalls schon Lust auf das Endprodukt und dürfte durchaus das Zeug haben, Gears of War 2![]()

Kräftig aufpoliert: Technisch präsentiert sich Resistance 2 in vielen Belangen verbessert.
Besonderheiten
- Story knüpft an Vorgänger an
- Nathan Hale kehrt als Protagonist zurück
- Großteil spielt in USA (z. B. San Francisco)
- bemannbare & teils tarnbare Fahrzeuge
- spürbar überarbeitete KI & Physikeinbindung
- Motion-Capturing-Animationen
- Spielabschnitte mit Zufallselementen
- spektakuläre Bosskämpfe
- sich anpassender Schwierigkeitsgrad
- ausgewogenes Matchmaking
- verbesserte Ratchet & Clank
-Engine
- üppige Community-Features: eigene Profile, Clans & Webseiten
- Squad-basierte MP-Gefechte, bis zu 60 Spieler
- Koop-Kampagne für zwei (Splitscreen) bzw. bis zu acht Spieler (online)
- drei aufstufbare Charakter-Grundklassen: Schwere Infanterie, Scharfschütze, Sanitäter
- aufwändig inszenierte Einzelspieler-Kampagne
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David gegen Goliath: Die gigantischen Stahl- und Alien-Ungetüme können sich sehen lassen.