Goblin Commander: Unleash the Horde - First Facts, Strategie, PlayStation 2 - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Strategie
Release:
28.05.2004
28.05.2004
28.05.2004
Spielinfo Bilder  
Echtzeitstrategiespiele und Spielkonsolen waren noch nie besonders gute Freunde. Bei bisherigen Entwicklungen handelte es sich in erster Linie um lieblose PC-Konvertierungen oder umständlich zu handhabende oder wenig ansehnliche Eigenentwicklungen. Mit Goblin Commander - Unleash the Horde soll sich das laut Jaleco jedoch schon bald ändern. Welche Trümpfe man dazu aus dem Ärmel schütteln will, verraten wir in unseren First Facts.

Clan-Kriege aus Meisterhand

Immerhin konnte man mit den Gebrüdern Millar namhafte Blizzard-Entwickler, die bereits im Starcraft-, Diablo- und Warcraft-Universum tätig waren, für die Vision eines Konsolen-exklusiven Echtzeit-Strategiespiels mit intuitiver Handhabung und sowohl actionreichem als auch einstiegsfreundlichem Gameplay gewinnen. Der Spieler wird dabei in eine von Goblins besiedelte Welt namens Ogriss versetzt. Dort schürfen fünf Goblin-Clans munter nach Ressourcen für eine gewaltige Maschine, die der Zaubermeister Fraziel zu unbekannten Zwecken entworfen hat. Doch eines Tages verschwindet Fraziel und die Clans beschuldigen sich gegenseitig dafür verantwortlich zu sein. Als sie sich kurze Zeit später sogar bekriegen, seid Ihr gefordert. In der Rolle des Anführers der Stonekrusher gilt es fortan die verstrittenen Clanmitglieder zu vereinen - und sei es mit roher Gewalt.

Mitten drin, statt nur dabei

Kontrollieren könnt Ihr Eure überschaubaren Bataillone direkt per Stick und Knopfdruck. Während Ihr in einer übersichtlichen Vogelperspektive Wegpunkte setzen und Einheiten zusammenfassen könnt, geht`s anschließend in hautnaher Third-Person-Perspektive ans Eingemachte. Jeder Clan verfügt über individuelle Soldaten, Wehranlagen und so genannte Titan-Monster, die zwar nur eine kurze Lebenszeit haben, sich aber ideal zum Zerstören feindlicher Siedlungen und Fressen von großen Gegnermassen eignen. Auf diese Weise verdient man sich auch die im Spiel verwendeten Ressourcen: Seelen (durch Töten) und Gold (durch Zerstören). Damit werden dann neue Rekruten ausgehoben, Upgrades geschmiedet und Bauten errichtet. Ansonsten könnt Ihr auch mit magischen Zaubern gespeiste Runensteine sammeln und die wechselnden Mondphasen geschickt für individuelle Kampfvorteile nutzen.

Ausblick


Die Ansätze von Goblin Commander klingen recht vielversprechend. Man merkt gleich, dass das Gameplay von Anfang an für Konsolenspieler konzipiert und die Steuerung perfekt ans Gamepad angepasst wurde. Doch trotz hoher Benutzer- und Einstiegsfreundlichkeit, hat man den taktischen Spielraum nicht zu begrenzt gestaltet, um ambitionierte Action-Strategen zu langweilen. Es gibt knifflige Aufträge, facettenreiches Ressourcen-Management, Clan-spezifische Einheiten und Gebäude, individuelle Waffen und Upgrades, verheerende Zauberangriffe, Mondphasen-abhängige Kampfstärken und vieles mehr, was man im Spielverlauf entdecken und zu seinem Vorteil nutzen muss - und das alles mit humorvoller Präsentation und solider Technik unterlegt. Ende des Jahres soll die aussichtsreiche Schlacht beginnen.
Gameplay

  • actionreiches Echtzeit-Strategiespiel der Gebrüder Millar (u. a. Diablo-, Starcraft- & Warcraft-Serie)
  • fünf zunächst verfeindete Goblin-Clans mit individuellen Spielanlagen: Stonekrusher, Hellfire, Stormbringer, Plaguespitter, Nighthorde
  • Clan-abhängige Einheiten, Monster und Verteidigungsanlagen
  • schrulliges Charakterdesign
  • missionsbasiertes Gameplay mit in die Storyentwicklung eingebetteten Aufträgen
  • von Anfang an für Gamepads konzipierte Steuerung (direkt und situationsabhängig)
  • dynamischer, perspektivenabhängiger Spielfeldnebel (Fog of War), der in der Action-Perspektive lediglich Feinde außer Sichtweite, nicht aber die Landschaft ausblendet
  • wechsel zwischen Third-Person- (Kampf-Action) und Vogelperspektive (strategische Planung)
  • stets eingeblendete Automap mit bereits erkundetem Gebiet
  • manuell setzbare Wegpunkte
  • Kampf gegen spezialisierte Goblins und unterworfene Monster, die feindliche Goblins zur Energiegewinnung fressen können
  • Upgrade-fähige Waffen, Rüstungen und Fertigkeiten
  • zwei Ressourcen: Seelen (für das Töten von Gegnern und zur Rekrutierung neuer Einheiten) und Gold (für das Zerstören feindlicher Einrichtungen und Bauen eigener Verteidigungsanlagen)
  • 24 sammelbare magische Runensteine zum Beschwören von Feuersbrünsten, Blitzgewittern und ähnlichem
  • Mondphasen-abhängige Kampfkraft
  • Multiplayer-Schlachten via Splitscreen

    Grafik/Sound

  • eigens entwickelte Grafik-Engine mit Soft-Skinning, Environment-Mapping und zahlreichen anderen Render-Möglichkeiten
  • stimmungsvolle Schauplätze wie unterirdische Höhlensysteme, idyllische Waldsiedlungen und sturmgeplagte Klippenfestungen
  • detaillierte und zerstörbare Spielumgebung
  • aufwändige Wasser-, Feuer- und Tarneffekte
  • authentische Splitter- und Partikeleffekte
  • witzige Animationen
  • Kommentare

    Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Thema!
    schrieb am