First Facts: Aion

So testet 4Players
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Autor:
Marcel Kleffmann

NCsoft hatte es in den letzten Monaten nicht leicht und ist mit Auto Assault und Tabula Rasa derbe auf die Nase gefallen. Mit Aion: The Tower of Eternity, einem eher klassisch angelegten Online-Rollenspiel, soll im Herbst 2009 an die früheren Erfolge angeknüpft werden, wobei das Spiel eine Brücke zwischen asiatischem und westlichem Design schlagen soll.

Die Innenseite

Schon beim Design der Welt zeigt sich Aion bemüht kreativ: Anstatt auf der Oberfläche des Planeten "Atreias" zu leben, gastieren die beiden Hauptfraktionen "Asmodier" und "Elyos" auf der Innenseite der Welt. Einst waren die Nord- und Südpole des Planeten durch den Turm der Ewigkeit verbunden, doch bei einer kataklysmischen Katastrophe wurde das riesige Bauwerk in der Mitte auseinander gerissen (bildliche Darstellung). Die Ereignisse, die letztendlich zur Spaltung geführt haben, wurden von den ehemals friedlich zusammenlebenden Völkern aufgezeichnet. Obwohl sich Teile ihrer Geschichten überschneiden, entwickeln sich mit der Zeit immer mehr Missverständnisse und daraus schließlich Hassgefühle. Mittlerweile sind die Asmodier (Norden) und die Elyos (Süden) erbitterte Feinde und mittendrin tummeln sich weitere Gruppierungen wie die Balauer, die in den Fragmenten des Turmes herumstreifen...

Fliegen und Kämpfen

Basierend auf dieser Geschichte kämpfen Anhänger beider Parteien um die Turmüberreste wobei vier konventionelle Klassen zur Auswahl stehen: Krieger, Späher, Magier und Priester. Interessant wird es aber erst ab Stufe 10, wenn sich die Charaktere eigene Flügel zulegen und durch die Lüfte flattern dürfen, sofern "Äther" (durch die Turmbruchstücke) vorhanden ist. Das Fliegen soll nicht nur ein Reisemittel sein, sondern auch im Kampf Verwendung finden.

Obgleich die Grundlage des Kampfsystems eher klassisch scheint und an EverQuest oder World of WarCraft erinnert, sollen die Duelle flexibler ablaufen, da bestimmte Fertigkeiten wiederum andere Fähigkeiten bedingen (Chain-Skills, Gegenangriffe, Combos). Klingt kompliziert? Soll in der Praxis aber leicht von der Hand gehen: So könnte zum Beispiel der "Knockdown" ein zusätzliches Talent auslösen, das nur möglich ist, sofern ihr den Feind vorher zu Boden geschickt habt. Zudem beeinflusst die Bewegungsrichtung die Kampfwerte: Lauft ihr geradewegs auf den Gegner zu, bekommt ihr einen Angriffsbonus und einen Rüstungsmalus. In der Rückwärtsbewegung ist es andersherum, während sich seitwärts die Ausweichchance erhöht.

Ausblick

Zunächst fällt das Design und die offensichtliche Mischung aus westlichen sowie asiatischen Elementen auf und das nicht nur dank der von CryEngine angetriebenen schicken Grafik. Die inneren Werte scheinen auch zu stimmen: So orientiert sich das Questsystem an westlichen Online-Rollenspielen und erzählt Geschichten inklusive Zwischensequenzen. Den aus vielen Asien-MMOs befürchteten Grindfaktor will NCsoft niedrig halten. Darüber hinaus klingt das reaktive Kampfsystem mit Angriffskombinationen/-ketten ansprechend und scheint den Spieler stärker zu fordern, wobei ich gespannt bin, inwiefern der Faktor "Fliegen" die normalen PvE-Gefechte bestimmen wird. Skeptisch bin ich allerdings beim Endgame-Content, also den "PvPvE" getauftem Bereich. Ob es sich wirklich einrichten lässt, dass PvP-Spieler zusammen mit PvElern um die Vorherrschaft kämpfen, ist schwierig abzustimmen und stellt eine Herausforderung an die Organisation der Gilden bzw. Spieler dar. Insbesondere hier ist die zahlenmäßige Balance zwischen den Fraktionen ein nicht zu unterschätzender Punkt, der irgendwie gelöst werden muss...

Features

- Verbindung von asiatischem Design und westlichem Ambiente (Charaktere, Bauwerke, etc.)
- Questssystem: Hauptmissionen zur Storyfortführung mit Zwischensequenzen und Nebenaufgaben inkl. eigener Geschichten
- Gilden heißen Legionen und haben ebenfalls Stufen
- Gegenstände können mit Sockelsteinen verbessert werden, zudem gibt es Stigma-Steine für Fähigkeiten
- umfangreiches Crafting-System mit zwei Meisterberufen pro Charakter wie Stoffverarbeitung, etc.
- "Private Store": Privater Laden des Spielers, der auch nach Abmeldung aktiv bleibt
- jeder Charakter kann seine Waffen individuell und eigenhändig verzaubern.
- neben Gesundheit und Mana gibt es "Göttliche Kraft", die sich im Kampf auflädt und als Voraussetzung für spezielle Fertigkeiten dient
- Die Level-Up-Phase wird hauptsächlich aus PvE-Content bestehen: Spieler gegen die computergesteuerte Umgebung
- Endgame-Content ist auf Gruppenspiel ausgelegt und soll PvP- mit PvE-Elementen verbinden: PvE-Spieler jagen die Balauer und PvP-Spieler jagen andere Spieler, die sich in der Zone rund um den ehemaligen Mittelpunkt des Turmes aufhalten. Hier können Ressourcen gesammelt, Festungen belagert und Artefakte eingenommen werden. PvP'ler sollen den PvE-Spielern zum Beispiel den Weg zum nächsten Ressourcengebiet frei machen.
- basiert auf einer erweiterten CryEngine 1.0


Video: Eindrücke aus dem Gebiet "Morheim".
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Kommentare

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  • Mein Gott, wird hier wieder aneinander vorbei geredet. Ich sorge mal für Klarheit damit auch die letzten geblendeten es checken. 1. Aion ist ein Asiengrinder für den Europäischen Markt, im Vergleich zu WoW, und anderen beliebten oder unbeliebten MMORPGs die hier erschienen sind farmt man in  [...] Mein Gott, wird hier wieder aneinander vorbei geredet. Ich sorge mal für Klarheit damit auch die letzten geblendeten es checken. 1. Aion ist ein Asiengrinder für den Europäischen Markt, im Vergleich zu WoW, und anderen beliebten oder unbeliebten MMORPGs die hier erschienen sind farmt man in Aion mit steigendem LVL am meisten PvE und PvP, Fakt. 2. Aion kopiert gar nichts, NC Soft hat schon Rollenspiele gemacht da gabs Warcraft noch gar nicht und das UserInterface ähnelte dem jetztigen Aion bzw. dem standard WoW UI damals auch schon. 3. Vergleiche sind generell immer peinlich und ziemlich unreif wie ich in meiner Aion Testphase in den Channels miterleben durfte. Genau das unterbelichtete U16 "Ich muss mich mitteilen gelaber" wie hier teilweise ;D. Spielt halt was euch Spaßmacht.
  • also wenn ich 2 sec ehrlich bin.. teilweise siehts gut aus.. teilweise würde aber warscheinlich 50% hier drin glauben, wenn man NICHT sagt dass das AION is.. auf WoW tippen.. die Umgebung sieht sowas von kopiert aus... aber naja, muss ja nich unbedingt schlecht sein ;>
  • So nachdem ich nun die Open-Beta hinter mir habe, muss ich sagen das ich das Spiel als sehr gelungen einstufe. Einzig was mich stört ist, das es kaum spielerische Unterschiede zu WOW gibt und das dass ganze Spielsystem auf mich abgekupfert wirkt. Ok jetzt kommen gleich wieder die ganzen Fanboys  [...] So nachdem ich nun die Open-Beta hinter mir habe, muss ich sagen das ich das Spiel als sehr gelungen einstufe. Einzig was mich stört ist, das es kaum spielerische Unterschiede zu WOW gibt und das dass ganze Spielsystem auf mich abgekupfert wirkt. Ok jetzt kommen gleich wieder die ganzen Fanboys angestürmt und sagen das wäre auch gut so. Nur hatte ich mir ein wenig mehr Innovationen erhofft. Sonst ist wie gesagt das Spielprinzip, die Welt, die Charaktere sehr gut gelungen und ich hatte schon in Erwägung gezogen mir es zuzulegen. Was mich aber wie immer etwas abschreckt sind die Imensen kosten die so ein Spiel mit sich bringt. Ich finde es nach wie vor nicht gerechtfertigt für ein Spiel was zum Vollkaufpreis angeboten wird monatliche Gebühren zu zahlen. Auch hier werden wieder einige Sagen das wäre doch gerechtfertigt für solch ein Spiel. Soll ja auch jeder seine Meinung vertreten, allerdings kommt dies wie erwähnt für mich nicht in Frage. Ich warte lieber auf Guild Wars 2 und hoffe das dieses nach den Versprechen auch bis auf die Anschaffung kostenfrei bleibt. PS: Ja ich weiß das die Kosten für Add-Ons usw auch Geld verschlingen nur habe ich dann die Wahl zu zocken wann ich will und muss nicht immer für einen Monat bezahlen in dem ich vllt. nur ein zwei mal zocke. In dem Sinne :)