F.E.A.R. 2: Project Origin
USK: 18

First Facts: F.E.A.R. 2: Project Origin

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Bodo Naser

Ein kleines Mädchen mit einem dunklen Geheimnis treibt nicht nur im Gruselfilm Ring sein Unwesen, es bevölkert auch so manchen Horror-Shooter. Die finstere Alma etwa, die euch in F.E.A.R. das Fürchten lehrte. Jetzt wird sie im Nachfolger Project Origin von Monolith zurückkehren, um euch abermals das Blut gefrieren zu lassen. Könnt ihr sie erneut in die Schranken verweisen?

Was steckt hinter Project Origin?

Neben Schockeffekten bot F.E.A.R. auch sonst harten Tobak: Klonen von Soldaten, Genmanipulation an Menschen und PSI-Versuche waren nur einige der heiklen Themen. All das konzentriert sich in der ebenso unheimlichen wie tragischen Figur Alma, die weil übersinnlich begabt von ihrem ehrgeizigen Vater als Versuchskaninchen missbraucht wurde. Obwohl ihr in Project Origin nicht mehr den Helden des Vorgängers spielen werdet, seid ihr wieder eine Art moderner Geisterjäger - der Soldat der Spezialabteilung Delta Dark Signal, die sich um paranormale Aktivitäten kümmert. Im Staatsauftrag infiltriert ihr die dubiose Firma Armacham Technology.

Ballerspiel zum Fürchten

Natürlich müsst ihr auch dieses Mal wieder Kämpfe gegen Unmengen gut ausgerüsteter Replica-Soldaten und ihren durchgeknallten Anführer Paxton Fettel bestehen. Feinde wie der Replica-Assassin zeigen sich gewohnt clever, wechseln häufig die Position und verwenden Spezialfunktionen wie Tarnung. Ob ihr den durchschlagskräftigen, aber sperrigen Laser nehmt, das Sturmgewehr oder die leichte MP mit hoher Schussrate, um sie wegzublasen, ist neben dem persönlichen Geschmack von der Situation abhängig. Obwohl ihr jemand anders spielt, dürft ihr auch die Zeitlupenfunktion verwenden, um kurzzeitig in Ruhe draufzuhalten Dieses Mal sollt ihr sogar Tische als Deckung nützen dürfen, die ihr dazu umwerft. Schauplätze des nicht ganz unblutig ablaufenden Schreckens sind blutbesudelte Laborkomplexe, Außenareale oder zerstörte Städte, was an Half-Life 2 erinnert.

Ausblick

Übersinnlicher als bei F.E.A.R. ging es in einem Shooter selten zu, was sich bei Project Origin trotz Namenswechsels kaum ändern dürfte, denn das Entwicklerstudio ist dasselbe. So sind keine großen Veränderungen zu erwarten, was aber angesichts der Qualität des Vorgängers keine Sorgen bereitet. Die Levels werden ein wenig abwechslungsreicher, die Wummen noch durchschlagskräftiger und die Replica-Feinde fieser. Neben einem fetten Kampfanzug über die seit Max Payne obligatorische Zeitlupenfunktion bis hin zum aktiven Deckung suchen wird es einige bekannte Mechanismen geben, die euch im Kampf gegen die Klonkrieger helfen. Dieses Mal erfahrt ihr mehr über die Hintergründe des Projekt Origin, das den idealen Krieger zum Ziel hatte, der sich mittels PSI steuern ließ; ihr trefft aber auch alte Bekannte wie Fettel oder Alma wieder. Auch der Grad an Brutalität dürfte sich kaum verwässern: Dass Fettel dieses Mal sogar zum Kannibalen mutiert, spricht da in Sachen Tabubruch schon Bände. Für Fans des ersten Teils wird also noch vor Ablauf des Jahres ein blutiges Fest bereitet.

Fakten:

- Horror-Shooter mit Alma
- Nachfolger von F.E.A.R.
- Story über paranormales Forschungsprojekt
- Soldat einer Spezialeinheit
- Zeitlupenfunktion
- verbesserte Waffen
- abwechslungsreichere Levels
- düstere Atmosphäre

Wie in F.E.A.R. seid ihr wieder eine Art moderner Geisterjäger, allerdings mit Wumme.

 

 

 

 

 

 








 

Wow - was zur Hölle ging hier ab? Ihr müsst es herausfinden.


 

Kommentare

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  • Wird es jetzt eigentlich cut oder nicht?
  • :( habe den ersten Teil (inkl. Add-on´s) geliebt. Hab mir heute die Demo geladen und bin schwer entäuscht. KI ist weiterhin überzeugend aber bezüglich Level- Design hat sich anscheinend nicht viel getan. Weiters ist mir aufgefallen das es sehr "bunt" wirkt, nimmt die düstere Stimmung und  [...] :( habe den ersten Teil (inkl. Add-on´s) geliebt. Hab mir heute die Demo geladen und bin schwer entäuscht. KI ist weiterhin überzeugend aber bezüglich Level- Design hat sich anscheinend nicht viel getan. Weiters ist mir aufgefallen das es sehr "bunt" wirkt, nimmt die düstere Stimmung und eine sehr seltsam designte Hand hält das Gewehr =). Gekauft wirds warscheinlich trotzdem, hätte mir nur nach Condemned 2 mehr erwartet von MONOLITH. will keinem die Stimmung vermiesen,schauts es euch einfach mal an- :D
  • Allerdings muss man dafür das nötige Kleingeld aufweisen... :lol:

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