Vorschau: Left 4 Dead 2

15.06.2009, Autor: Michael Krosta

Horror-Shooter für PC, Xbox 360






Video: Left 4 Dead 2, Video-Fazit



Von Voodoo zu Zombies?

Die Stadt New Orleans ist nicht nur für ihr idyllisches Südstaaten-Flair bekannt, sondern gilt auch als eine der Hochburgen für Okkultes und Voodoo-Zauberei. Mit dem Hauch des Übernatürlichen sollten die Einwohner also vertraut sein, aber dass irgendwann aggressive Zombies die Straßen bevölkern und alles anfallen, was nach einem leckeren Appetit-Happen aussieht, hätten sie wohl auch nicht gedacht. Doch genau dieses Szenario wird in Left 4 Dead 2 grausige Wirklichkeit und so schlägt man sich im gewohnten Vierer-Team von einem Unterschlupf zum nächsten durch und hofft, es gemeinsam bis zum rettenden Evakuierungspunkt zu schaffen. Die Truppe des Vorgängers wird dabei durch ein neues Quartett ersetzt, das aus einem gewissen Nick, Ellis, Coach und der "Quotenfrau" Rochelle besteht - nähere Informationen zu den Charakteren gibt esbisher noch nicht. Spielerische Unterschiede wie verschiedene Stärken und Schwächen bemerkt man auch hier wieder nicht. Der Hintergrundgeschichte will man jetzt dagegen etwas mehr Aufmerksamkeit widmen und verspricht für jede der insgesamt fünf Kampagnen ein eigenes Intro und weitere Storyschnipsel durch Dialoge sowie Radio- und TV-Übertragungen, die in den Spielverlauf eingebettet werden, aber dabei optional bleiben. Wer sich also nur durchschlagen will und keinen Wert auf Informationen zur Zombie-Invasion legt, rennt einfach weiter.

New Orleans Chainsaw Massacre

Das Waffenarsenal ähnelt mit seiner Auswahl an MPs, Shotguns, Sturm- und Scharfschützengewehren sowie Pistolen dem des Vorgängers. Doch während man dort noch den Luxus unendlicher Munition bei der Pistole genießen durfte, sind die Kugeln beim zweiten Teil begrenzt. Und was mache ich, wenn ich keine Magazine mehr hab, meine Kameraden selbst kaum noch Schüsse abfeuern können, das nächste Depot noch nicht in Sicht ist und die nächste Zombie-Welle schon wieder heran stürmt? Genau das dürfte der richtige Zeitpunkt sein, um nach Nahkampfwaffen Ausschau zu halten, mit denen man sich der untoten Brut neuerdings zur Wehr setzen kann. Beim Anspielen bin ich lediglich über eine Axt gestoßen, doch ließ Doug Lombardi von Valve bereits durchblicken, dass man sich wohl auch mit einer Kettensäge durch die Zombie-Horden metzeln darf. Klingt spaßig, aber ob die USK das auch so sieht?

Die Mutationen sind los!

Bei den Gegnern stellen sich meist die gleichen Exemplare in den Weg, die einem schon im ersten Teil versucht haben, das Überleben schwer zu machen: Neben den dummen Standard-Zombies, die hier nur in veränderten Outfits auf Menschenjagd gehen, werfen auch wieder die Smoker ihre Fangzungen aus oder starten Hunter aus dem Hinterhalt die gefürchteten Sprungattacken. Auch die fetten Boomer sind wieder mit von der Partie und bespucken einen dabei genüsslich mit ihrer ekligen Gallenflüssigkeit, die auch dann noch gefährlich werden kann, wenn die Biester nach einem guten Treffer zerplatzen und die grünliche Brühe im hohen Bogen durch Gegend fliegt. Wird man getroffen, zieht man auch hier automatisch die Meute an, die sich wild auf einen stürzt. Wesentlich seltener, aber dafür umso gefährlicher ist die Witch. Hat man dieses Wesen erst mal aus Versehen aufgeschreckt, gibt es kein Entkommen mehr! Beim Überlebenskampf durch die Straßen und Abwasserkanäle von New Orleans haben wir darüber hinaus auch die Bekanntschaft mit einem neuen Boss-Infizierten gemacht: Der Charger erinnert zunächst an eine kleine Ausführung des mächtigen Tank und kommt ähnlich stürmisch angerast. Dabei versucht er mit seinen mächtigen Armen die Gruppe auseinander zu reißen und schleudert sie mit geballter Kraft weg. Im Anschluss kann es passieren, dass er sich ein Opfer gezielt heraus pickt und es so lange mit Schlägen malträtiert, bis der Spieler stirbt oder die Kameraden den Charger vorher erledigen, der zum Glück nicht ganz so viel einstecken kann wie ein Tank. Insgesamt sollen neben dem Charger zwei weitere Boss-Infizierte eingeführt werden. Deren Enthüllung hebt sich Valve allerdings für die GamesCom und andere Events auf.
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