Agents of Mayhem - E3-Vorschau - 4Players.de

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Agents of Mayhem (Action) von Deep Silver
Saints Row hoch drei
Action-Adventure
Entwickler: Volition
Publisher: Deep Silver
Release:
18.08.2017
18.08.2017
18.08.2017
Spielinfo Bilder Videos

Agents of Mayhem ist nicht Saints Row, aber die Gene der albernsten aller offenen Welten sind unübersehbar! Denn tatsächlich ist das überdrehte Spektakel ganz offiziell ein Ableger in der Welt von Saints Row – nur noch deutlicher überzeichnet, noch stärker auf Action getrimmt und mit einem Schuss Multiplayer-Shooter ohne Multiplayer. Wir sind für unsere Vorschau ins virtuelle Seoul gereist und haben die Fetzen fliegen lassen.



We are MAYHEM

LEGION nennen sich die Bösewichte, die mithilfe von dunkler Materie und Teleportation mal eben die ganze Welt unterjocht haben. Gut, dass eine ihrer Anführerinnen zu den Guten überläuft, ihnen Zugang zur eben jenen Technologien verschafft und eine Organisation namens MAYHEM so den Kampf mit den Fieslingen aufnehmen kann. Den erlebt man in Südkoreas Hauptstadt aus der Sicht begabter Spezialagenten, die frappierend an die Helden z.B. eines Overwatch erinnern.

Warum? Weil sie nicht nur mit grundverschiedenen Waffen ballern, sondern mit besonderen Fähigkeiten ihre ganz eigenen taktischen Möglichkeiten weiter unterstreichen. Keine Bange: Das alles geschieht komplett offline. Man spielt weder gegeneinander noch kooperativ, es gibt nicht einmal Ranglisten für eventuelle Bestmarken in Nebenmissionen.

Der Kerl hier will nichts Gutes - also rückt ihm MAYHEM auf den Pelz.
Der Kerl hier will nichts Gutes - also rückt ihm MAYHEM auf den Pelz.
Freunde und Fremde können lediglich bestimmte Aufgaben gemeinsam erfüllen, indem sie jeweils in ihren eigenen Abenteuern auf noch nicht näher genannte Ziele hinarbeiten. Im Kern ist Agents of Mayhem aber eine offene Welt, wie man sie aus eben Saints Row oder Grand Theft Auto kennt.

Außenposten – keine Türme

Man erledigt deshalb nicht nur Aufträge, sondern nimmt auch an Rennen teil, befreit Geiseln, zerstört Einrichtungen von LEGION, schaltet deren Patrouillen aus oder klaut Fahrzeuge, damit das Hauptquartier, die so genannte Arche, sie analysieren kann. Man erobert außerdem Türme… und als ich das gehört hatte, war ich schon kurz davor, Design Director Thaddeus Sasser zu fragen, ob das inzwischen nicht ein reichlich angestaubtes Konzept darstellt.

Allerdings gibt es hier gerade mal vier Außenposten, die zudem einen viel größeren Nutzen haben als das bloße Aufdecken von Missionssymbolen. Zum einen wird das Einnehmen der Türme nämlich mit jedem Mal schwerer, obwohl man die Stellungen in beliebiger Reihenfolge attackieren kann. Zum anderen versucht LEGION doch glatt die Posten zurückzuerobern, falls man ihnen in dem entsprechenden Stadtteil zu sehr auf die Pelle rückt. Wie man ihren Angriff dann zurückschlägt, damit wollte Sasser nicht rausrücken. Jetzt bin ich allerdings neugierig auf dieses dynamische Hin und Her!

Glimmstengel, Filmstar und Weltraumlaser

Frei bewegen durften wir uns beim Anspielen einiger weniger Missionen leider nicht, deshalb gibt es die offene Welt bisher nur als Beschreibung. Unser Auftrags-Allerlei drehte sich um die Einführung verschiedener Agenten, von denen es zwölf im fertigen Spiel geben wird. Wer hat da „DLC“ gerufen?! Für die Vorschau stand jedenfalls u.a. Hollywood zur Verfügung, ein… nun… „Filmstar“ mit recht herkömmlichem Sturmgewehr sowie Granaten und einer Spezialfähigkeit, bei der es Explosionen regnet.
Die Besonderheiten von Hollywood und seinen Kollegen laden zum Experimentieren ein.
Die Besonderheiten von Hollywood und seinen Kollegen laden zum Experimentieren ein.


Meine bisher liebste Agentin ist hingegen Braddock, deren MG-Salven man präziser platzieren muss, die im zweiten Feuermodus dafür mit sehr mächtigen Einzelschüssen austeilt und für ihre Spezialfähigkeit eine Zigarre am Gewehr entzündet, im besten Fall auf eine Gruppe Gegner wirft und wartet, bis „Weltraumlaser“ (so steht’s auf dem offiziellen Merkzettel!) das Zielgebiet bombardieren. Funktioniert natürlich auch drinnen.

„Er kommt...“

Zusätzlich gibt’s mit Red Card einen Schrotflinten schwingenden Deutschen, mit Rama eine Pfeil-und-Bogen-Spezialistin, die mit einer Gatling-Kanone auf Rollerskates rasende Daisy und mehr. Spezialfähigkeiten richten Bereichsschaden an, versetzen Gegner in Panik, bringen sie zum Tanzen – und ich bin mir sicher, einige Asse haben die Entwickler für später noch im Ärmel.

 

Kommentare

rainynight schrieb am
Meine Theorie: kein Koop, da es ihre veraltete Engine nicht schafft.
Wird doch sicher noch die von SR3 sein?
Also mir ist der Titel leider auch ziemlich egal.
SR auf 360 war ganz gut gemacht, aber Teil 2 war für mich als Gesamtpaket das beste Saints Row - trotz Probleme bei der Technik.
Da konnte man sich wenigstens noch grundlos und ohne spielerischen Sinn besaufen oder ne Zigarre zwischen den Missionen rauchen.
Erinnerte mich mit seinen skurrilen Charakteren an so manchen Tarantino Film.
Teil 3 war dann ein reduzierter Abklatsch, der aber immernoch gut war.
Teil 4... naja... also das war für mich dann irgendwie das Ende für die Reihe.
Leider musste man weg von all dem "Gangster auf die Schippe nehmen" und konzentrierte sich nur noch auf absolute Albernheit und Sci-Fi. Gefiel mir nicht.
Fand nur cool, dass ausgerechnet Patrick Stewart alias Captain Picard den Alien-Oberbösewicht gesprochen hat.
Aber wenn ich nur an die Animationen denke, die man seit SR2 in jedes Spiel wieder eingebaut hat...!
Wie einfallslos muss man sein bzw. wieviel Zeitdruck muss man als Entwickler haben?
Das ist dann auch der Grund, warum dieser Titel hier für mich eigentlich gar keine Rolle spielt, da er vor allem mehr von dem liefert, was ich schon an Teil 4 nicht gemocht habe.
Aber gut, vielleicht täusche ich mich ja. Lass mich gerne eines besseren belehren. Mal sehen...
traceon schrieb am
Dass auf den tollen Coop-Modus verzcihtet wird, ist natürlich schade. Aber auch als Einzelspieler hatte ich viel Spaß mit den Saints. Auf den Titel freue ich mich.
Sindri schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben: ?
04.04.2017 13:44
Sindri hat geschrieben: ?
04.04.2017 11:44
Wieso nur SP? Warum?!
Damit ICH auch mal Spiele habe, auf die ich mich freuen kann. :P
Was spricht gegen einen Coop-Modus? Saints Row 3+4 hatten den super umgesetzt. Ich persönlich finde sogar einer der besten Coop-Spiele überhaupt.
Twycross448 schrieb am
Ich will ehrlich sein. Ich mag die Saints Row Reihe. Aber Agents of Mayhem geht mir, zumindest bisher, total am Südpol vorbei.
Wahrscheinlich, weil ich eben zu jenen gehöre, denen SR4 + Addon schon nicht mehr so gut gefallen haben.
Für mich war SR:The Third der beste Teil der Reihe, weil es die beste Mischung aus totalem Wahnsinn und einem Resthauch von (wage ich es wirklich zu schreiben?) "Seriösität" war. SR4 war dann leider nur noch Wahnsinn ohne jede Bodenhaftung.
Und bisher sieht AoM eben aus, als würde es noch wahnsinniger als SR4 es schon war, plus eine nicht zu übersehende Prise Overwatch. Das Ding schreit förmlich "Ich bin ein Mutliplayer-Shooter! Ich bin ein Mutliplayer-Shooter!" ... nur ist es eben angeblich keiner.
Liebes Volition-Team. Sagt bitte Bescheid, sobald ihr ernsthaft ein Saints Row 5 anpeilt. Aber bis dahin bin ich (höchstwahrscheinlich) raus.
Sir Richfield schrieb am
Sindri hat geschrieben: ?
04.04.2017 11:44
Wieso nur SP? Warum?!
Damit ICH auch mal Spiele habe, auf die ich mich freuen kann. :P
schrieb am

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