Metal Gear Survive - Vorschau, Action - 4Players.de

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Metal Gear Survive (Action) von Konami
Ein gewaltiger Überlebensk(r)ampf?
Stealth-Action
Entwickler: Konami
Publisher: Konami
Release:
22.02.2018
22.02.2018
22.02.2018
Spielinfo Bilder Videos
Konami verabschiedet sich von der Tactical Espionage Action, denn im Ableger Metal Gear: Survive ist der Name Programm: Im Zentrum steht der pure Überlebenskampf in einer fremden Paralleldimension, in der das Sammeln und Verarbeiten von Ressourcen auf der Tagesordnung steht. Nach ersten ernüchternden Gehversuchen im Mehrspieler-Modus auf der gamescom konnten wir jetzt erstmals die Kampagne über mehrere Stunden spielen. Hinterlassen die Solo-Einsätze einen besseren Eindruck? 


Hunger und Durst

Metal Gear Survive macht es einem am Anfang nicht leicht, es zu mögen: Zum einen muss man die hanebüchene Story verarbeiten, wonach am Ende von Metal Gear Solid 5: Ground Zeroes die zerstörte Motherbase samt ihrer Crew in ein Wurmloch gezogen wird und in einem alternativen Universum landet, in der ein gefährlicher Parasit wütet und Menschen in blutrünstige Monster verwandelt. Zum anderen muss man akzeptieren, dass das Spiel zwar Metal Gear heißt, aber nicht viel in ihm steckt, was man mit der Serie verbindet: Hier gibt es keinen vorgefertigten Helden, keine klassische Tactical Espionage Action oder filmreife Zwischensequenzen. Stattdessen erstellt man in einem Editor seine eigene Figur und muss schnell erkennen, dass Konami den Untertitel „Survive“ nicht nur aus Spaß gewählt hat: Im zähen Einstieg ist man zunächst vornehmlich damit beschäftigt, seinen Hunger und Durst zu stillen. Also hält man bei ersten
Zunächst steht die Suche nach Nahrung an, um nach dem Dimensionssprung wieder zu Kräften zu kommen.
Zunächst steht die Suche nach Nahrung an, um nach dem Dimensionssprung wieder zu Kräften zu kommen.
Streifzügen durch die fremde Welt die Augen zunächst für verzehrbare Pflanzen, Wasserquellen und Tiere offen, um sich langsam wieder aufzurappeln und sowohl den knurrenden Magen als auch die verschwommene Sicht wieder für eine gewisse Zeit zu kurieren.

Der Meisterkoch

Glücklich kann man sich schätzen, wenn man noch eine Wasserflasche findet, die den Sprung in die neue Dimension heil überstanden hat. Denn das verschmutzte Wasser der Seen, Flüsse und Rinnsale birgt immer das Risiko, sich bei einem Schluck zu viele Keime einzufangen und die Gesundheit zu gefährden. Das Fleisch von Tieren, die man vor der tödlichen Speer-Behandlung aufgrund der trägen Angriffe am besten zunächst mit Händen und Füßen bewusstlos prügelt, sollte man ebenfalls nur im Notfall roh verzehren. Hat man noch genügend Kraftreserven, empfiehlt sich zuerst der Gang zurück ins Lager, wo man nicht nur seine gesammelten Ressourcen einlagern oder an Werkbänken verwerten, sondern auch Gerichte an der Kochstelle zubereiten und den Spielstand speichern kann. Egal ob Schrauben, Stoff, Stahl oder Holz: Man sollte alles mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist. Denn früher oder später eröffnen sich Möglichkeiten, all den Sammelkram sinnvoll zu verarbeiten, um nützliche Gegenstände herzustellen, darunter Waffen, Klamotten, Ausrüstung und sogar ganze Gebäude. Teilweise muss man allerdings erst die entsprechenden Anleitungen aufstöbern, um das entsprechende Objekt bauen zu können. Praktisch: Fundstellen von Ressourcen dürfen manuell mit einer vorgefertigten Auswahl an Stempeln auf der Karte markiert werden, von der zu Beginn ein Großteil verdeckt ist und erst nach ausgiebiger Erkundung langsam sichtbar wird.

Schleichen statt Kämpfen

Zunächst sollte man die Konfrontation mit Gegnern meiden. Sie agieren zwar dumm, sind in der Gruppe aber dennoch sehr gefährlich.
Zunächst sollte man die Konfrontation mit Gegnern meiden. Sie agieren zwar dumm, sind in der Gruppe aber dennoch sehr gefährlich.
Hat man sich endlich wieder etwas erholt, warten die ersten Missionen, bei denen man vor allem Speicher-Platinen für die redseligen KI-Pods auftreiben muss. Diese intelligenten Blechkameraden kennt man ja bereits aus Peace Walker & Co. Hier besinnt man sich auch wieder ein wenig auf die Schleichwurzeln der Serie: Da man im direkten Duell mit den parasitären Gegnern aufgrund der schlechten Bewaffnung und mangelnden Agilität zunächst noch den Kürzeren zieht, geht man Konfrontationen eher aus dem Weg oder lenkt die Zombie-ähnliche Meute mit Flaschenwürfen gezielt ab. Erst wenn man im späteren Verlauf mächtigere Nah- und Fernkampfwaffen wie eine Machete oder den Bogen zur Hand hat sowie seine Fähigkeiten in einem Upgrade-System ausbaut, kann man den Feinden selbstbewusster gegenübertreten und wird zunehmend vom Gejagten zum Jäger.  


Kommentare

Gesichtselfmeter schrieb am
Ich hab die Beta gestern mal 2 Stunden angezockt und finds richtig richtig gut. Ich stehe z.B. auch auf Don't Starve und MGSV ist vom Gameplay her in meiner Top 3 dieser Gen. Dann nur 40,-? - passt.
Rabidgames schrieb am
Wenn Koop mal funktioniert und nicht immer abbricht, so dass man mal einen Level beenden kann, mag es ja ganz spaßig sein.
Das Grundprinzip - sammeln-überleben-craften-sammeln-etc. spricht mich durchaus an, aber das gesamte Spiel wirkt halt wie ein Arcade-DLC von MGS5. Außerdem muss sich zeigen, ob die Mikrotransaktionen entscheidend sind (sprich, ohne wird es endloses Grinden) und warum zur Hölle das Teil auch im Singleplayer always-online ist.
Von daher denke ich, dass das Spiel mir nicht mehr als einen Zehner wert sein dürfte.
DaLova schrieb am
CryTharsis hat geschrieben: ?
19.01.2018 11:23
DaLova hat geschrieben: ?
19.01.2018 09:57
CryTharsis hat geschrieben: ?
19.01.2018 08:59

Die in der Demo enthaltenen Abschnitte sind verseucht oder sowas ähnliches, so ist z.B. die Sichtweite durch diesen Nebel enorm eingeschränkt. Außerdem gibt es hier noch keine Tageszeitwechel, alles ist eingehüllt in diese graue Soße. Das gilt aber nicht für das komplette Spiel, welches grafisch Phantom Pain in nichts nachsteht.
Hast du die Vollversion schon gespielt? Wenn dem so ist, dann ist das gut für all diejenigen, die was mit dem Game anfangen können...
Aber mal im Ernst, selbst Nebel etc kann in einem Spiel geil aussehen und extrem zur Stimmung passen. Diese grau-braune Soße sah echt mies aus :/
Ich habe die Vollversion selbstverständlich noch nicht gespielt...im Gegensatz zu einigen Redakteuren, die bereits einige Stunden mit der Kampagne verbracht und dazu Videos hochgeladen haben.
Aber mit deinem post bestätigst du nur meine zuvor geäußerte Befürchtung. :wink:
CryTharsis schrieb am
DaLova hat geschrieben: ?
19.01.2018 09:57
CryTharsis hat geschrieben: ?
19.01.2018 08:59
DaLova hat geschrieben: ?
19.01.2018 08:28
Punkt 2: Ich schätze die neue Fox Engine sehr, aber sieht das schrecklich aus. So sehr ich MGS V in meinen vergangenen Posts kritisiert hab, hat zumindest stellenweise eine hübsche Optik aufblitzen lassen, aber MGS Survive ?! Das tat echt weh...
Die in der Demo enthaltenen Abschnitte sind verseucht oder sowas ähnliches, so ist z.B. die Sichtweite durch diesen Nebel enorm eingeschränkt. Außerdem gibt es hier noch keine Tageszeitwechel, alles ist eingehüllt in diese graue Soße. Das gilt aber nicht für das komplette Spiel, welches grafisch Phantom Pain in nichts nachsteht.
Hast du die Vollversion schon gespielt? Wenn dem so ist, dann ist das gut für all diejenigen, die was mit dem Game anfangen können...
Aber mal im Ernst, selbst Nebel etc kann in einem Spiel geil aussehen und extrem zur Stimmung passen. Diese grau-braune Soße sah echt mies aus :/
Ich habe die Vollversion selbstverständlich noch nicht gespielt...im Gegensatz zu einigen Redakteuren, die bereits einige...
DaLova schrieb am
CryTharsis hat geschrieben: ?
19.01.2018 08:59
DaLova hat geschrieben: ?
19.01.2018 08:28
Punkt 2: Ich schätze die neue Fox Engine sehr, aber sieht das schrecklich aus. So sehr ich MGS V in meinen vergangenen Posts kritisiert hab, hat zumindest stellenweise eine hübsche Optik aufblitzen lassen, aber MGS Survive ?! Das tat echt weh...
Die in der Demo enthaltenen Abschnitte sind verseucht oder sowas ähnliches, so ist z.B. die Sichtweite durch diesen Nebel enorm eingeschränkt. Außerdem gibt es hier noch keine Tageszeitwechel, alles ist eingehüllt in diese graue Soße. Das gilt aber nicht für das komplette Spiel, welches grafisch Phantom Pain in nichts nachsteht.
Hast du die Vollversion schon gespielt? Wenn dem so ist, dann ist das gut für all diejenigen, die was mit dem Game anfangen können...
Aber mal im Ernst, selbst Nebel etc kann in einem Spiel geil aussehen und extrem zur Stimmung passen. Diese grau-braune Soße sah echt mies aus :/
schrieb am

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