DiRT Rally 2.0 - Vorschau, Rennspiel, PlayStation 4, PC, Xbox One - 4Players.de

 

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DiRT Rally 2.0 (Rennspiel) von Codemasters
Rasen am Limit
Rennspiel
Entwickler: Codemasters
Publisher: Codemasters
Release:
kein Termin
26.02.2019
26.02.2019
26.02.2019
kein Termin
26.02.2019
26.02.2019
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Spielinfo Bilder Videos
Mit Dirt Rally hat Codemasters seine Liebe zur klassischen Rallye wiederentdeckt. Nachdem die Reihe mit Gymkhana, X-Games & Co zunehmend zur Offroad-Show mit Arcade-Flair mutierte, rückte beim Ableger wieder die nüchterne Simulation mit anspruchsvoller Fahrphysik in den Fokus. Das kam so gut an, dass es grünes Licht und ein höheres Budget für den Nachfolger gab. Wir haben uns für die Vorschau für ein paar Stunden hinters Steuer geklemmt, um weitere Eindrücke zu Dirt Rally 2.0 zu sammeln...

Reise um die Welt

Durften wir beim Ankündigungs-Event in London lediglich mit einem 2er-Golf Rallye-Luft auf einer Piste in Neuseeland schnuppern, standen uns jetzt auch weitere Modelle mit verschiedenen Antriebstypen und Leistungsklassen für Probefahrten zur Verfügung. Wie im Vorgänger stellt Codemasters auch hier einen attraktiven Fuhrpark aus historischen und aktuellen Boliden zusammen, darunter den alten Mini Cooper S, Ford Escort MkII, Opel Kadett C GT/E sowie Rallye-Klassiker wie den Lancia Stratos, Renault 5 Turbo und das Kult-Monster schlechthin: den Audi Sport Quattro! Neu hinzugekommen ist die Kategorie Rally GT, in der schnittige Sportwagen wie der Aston Martin V8 Vantage GT4 durch das vergleichsweise unwegsame Gelände preschen, obwohl eigentlich Asphalt- und klassische Rennpisten das natürliche Umfeld solcher Karossen markieren.

Wie gewohnt darf man im Setup detaillierte Einstellungen an den Wagen vornehmen, entdeckt dabei aber auch eine neue Option: Im Gegensatz zum Vorgänger hat man hier die Wahl zwischen drei Reifenmischungen, um sich nicht nur optimal auf den Fahrbahnbelag, sondern auch die Witterungsbedingungen und den potenziellen Verschleiß einzustellen. Darüber hinaus ändern sich je nach Startposition auch der Zustand der Strecke. Haben bereits viele andere Fahrer die Etappen absolviert, wird man als Hinterbänkler deutlich mehr Spurrillen und Unebenheiten vorfinden, die das Verhalten der Autos beeinflussen. Unabhängig davon überzeugen die Boliden wieder mit individuellen Fahreigenschaften, bei denen selbstverständlich auch die Antriebsart und Leistung eine Rolle spielen. Ohne Fahrhilfen entpuppt sich sogar der relativ schwachbrüstige Mini als Herausforderung, wenn man auf holprigen Pisten gegen die schwindende Bodenhaftung und das massive Untersteuern
Beim RallyCross geht es eng und hart zur Sache.
Beim RallyCross geht es eng und hart zur Sache.
ankämpft. Sitzt man hinter einer Höllenmaschine wie dem Audi Quattro, kann schon ein etwas zu optimistischer Druck aufs Gaspedal fatal enden.

Abwechslungsreiche Schauplätze

Das gilt besonders dann, wenn man gerade in Argentinien unterwegs ist, wo man laut Codemasters die anspruchsvollsten Etappen innerhalb der Rallye-Simulation vorfinden soll. Tatsächlich verlangen die engen und verschlungenen Straßenzüge mit ihren fiesen Spitzkehren und den allgegenwärtigen Felsen am Streckenrand höchste Konzentration sowie Fingerspitzengefühl – vor allem, wenn man auf langen Wertungsprüfungen mitunter zehn Minuten oder länger unterwegs ist. Denn eine
Der Audi Quattro ist ein Biest, doch Walter Röhrl hat eindrucksvoll bewiesen, dass man es zähmen kann.
Der Audi Quattro ist ein Biest, doch Walter Röhrl hat eindrucksvoll bewiesen, dass man es zähmen kann.
Rückspulfunkion gibt es hier nicht und Schäden wirken sich nicht nur visuell, sondern auch mechanisch aus. Zwar immer noch fordernd, aber deutlich angenehmer gestalten sich die Ausflüge nach Australien, Polen, Spanien und den US-Bundesstaat New England, obwohl man auch hier unter Umständen mit Schmuddelwetter und einer mitunter extrem blendenden Sonne zu kämpfen hat, bei der man sich im wahrsten Sinne des Wortes blind auf die Ansagen des verlässlichen Ko-Piloten verlassen und sich zur Not am Fahrbahnrand orientieren muss. Zwar stört teilweise das auffällige Dithering an Objekten wie Bäumen, aber im Vergleich zum Vorgänger sieht man, dass Codemasters bei Dirt Rally 2.0 hinsichtlich der Grafikdetails innerhalb der Kulisse und Wagenmodelle einen Gang hoch schaltet. Da die Unterschiede zwischen den Schwierigkeitsgraden im ersten Teil relativ krass ausgefallen ist, genießt man auf einer Skala zwischen eins und 100 jetzt deutlich Feinheiten, um die Anforderungen zum Schlagen der KI-Zeiten auf das eigene Können anzupassen. Schöne Sache: Zwar gab es beim Anspielen noch keine Online-Anbindung, doch deuten Bildschirmanzeigen bereits darauf hin, dass es plattformübergreifende Bestenlisten geben wird.
Dank FIA-Lizenz rast man beim RallyCross auf lizenzierten Pisten.
Dank FIA-Lizenz rast man beim RallyCross auf lizenzierten Pisten.
Neben vorgefertigten Meisterschaften darf man sich außerdem eigene Rennkalender zusammenstellen, an denen auch Online-Fahrer teilnehmen können.

Harte Bandagen beim RallyCross

Neben dem reinen Zeitfahren, die man laut einem Menüpunkt in den Optionen auch noch mit „unerwarteten Momenten“ würzen kann, stehen beim RallyCross aber auch direkte Duelle gegen Kontrahenten an. Und die haben es in sich: Zwar geht es auch in der Realität hart zur Sache, aber für mein Empfinden schießt die aggressive KI derzeit übers Ziel hinaus. Schon kurz nach dem Start wird man ständig von der Strecke gedrängt oder abgeschossen, obwohl man eigentlich nur geradeaus auf die erste Kurve zufährt. Ich weiß nicht, wie oft ich das Rennen neu gestartet habe, um wenigsten die ersten Sekunden glimpflich zu überstehen. Kurz gesagt: RallyCross ist nicht mein Ding, auch wenn man hier dank der FIA-Lizenz auf den Original-Kursen und mit offiziellen Wagen die realen Meisterschaftsläufe bestreitet. So lange ich aber weiterhin in klassischer Rallye-Manier meine Grenzen ausloten darf, kann ich damit leben, dass die harten Positionsduelle beim RallyCross ebenfalls einen Teil des Spiels darstellen.


 

AUSBLICK



Obwohl mich das nervige Gerangel beim RallyeCross ziemlich kalt lässt, bin ich heiß auf Dirt Rally 2.0! Das liegt vor allem an der hervorragenden und nochmals verfeinerten Fahrphysik, bei der die individuellen Eigenschaften der Boliden klasse zur Geltung kommen. Im Zusammenspiel mit den gut designten und fordernden XL-Etappen wird mir als Fahrer außerdem erfreulich viel abverlangt – vor allem dann, wenn man hinter dem Steuer von PS-Monstern sitzt und gleichzeitig auf Fahrhilfen verzichtet. GT-Flitzer bräuchte ich zwar nicht unbedingt in einer Rallye-Simulation, aber zum Glück hat der breit gefächerte Fuhrpark mehr als genug Alternativen zu Aston Martin & Co zu bieten. Mein größter Kritikpunkt bleibt, dass sich Codemasters immer noch nicht zu einer offiziellen VR-Unterstützung durchgerungen hat, für die ich sogar bereit wäre, wie beim Vorgänger einen kleinen Aufpreis zu zahlen.

Einschätzung: sehr gut / Fit4Hit    

Kommentare

gauner777 schrieb am
Leider gibt es wieder den Rally Modus der für mich völlig überflüssig ist.Eigendlich ein Pflichtkauf,nur sehr schade das sie nicht alles in den klassik Modus gepackt haben,und das ist nun mal auf Zeit fahren,das Herzstück quasi von einem Colin Mc Ray oder Dirt Rally.Muss wieder für etwas bezahlen das ich nicht haben will.
Kajeed schrieb am
Dirt Rally ist meiner Meinung nach eines der besten VR Spiele. Aber wenn Dirt Rally 2 ohne VR Unterstützung kommt habe ich kein Interesse.
ChrisJumper schrieb am
DonDonat hat geschrieben: ?
31.01.2019 13:31
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich Dirt Rally 2.0 kaufen soll, was hauptsächlich an dem Fehlen der VR Unterstützung liegt...
Also den Beitrag unterschreibe ich gleich 10-Fach.
Civarello schrieb am
Hoffentlich knüpft Codemasters mit DR 2.0 an DR. an. DiRt 4 war nach DR eine absolute Enttäuschung für mich; was zum großen Teil an diesem miserablen Streckengenerator lag. Ich war auch kein Fan von dieser Unterscheidung zwischen Sim/Arcade-Handling. Letzten Endes hat man keine Seite wirklich zufriedengestellt. Lieber auf eine Seite konzentrieren, und das Spiel auf diese fokussieren. Gerade Rally-Spiele mit eher Sim-lastigerem Anspruch sind ja leider selten geworden. Für Arcade-Fans gibt es da um einiges mehr Auswahl (DiRt 1-3, Sebastien Loeb, WRC, V-Rally zb.).
Ich fahre eigentlich keine Sims/ Rennspiele mehr. Aber für DiRt Rally hatte ich mir doch wieder ein Lenkrad + Schaltung gekauft. Natürlich funktioniert DR auch mit Pad, aber mit dem Lenkrad war nicht nur der Spaßfaktor um einiges höher, auch die Zeiten haben sich ziemlich verbessert.
Freya Nakamichi-47 schrieb am
Und wie sieht das aus mit einem T300RS? Schockt oder nicht? Oder mal wieder nur Microsoft getestet?
schrieb am