Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Doom (Shooter) von Bethesda Softworks
Oldschool-Action mit halber Kraft
Horror-Shooter
Entwickler: id Software
Release:
13.05.2016
13.05.2016
10.11.2017
13.05.2016
Spielinfo Bilder Videos
Wenn man an Titel denkt, die perfekt zu Nintendos Switch passen, dürfte einem primär nicht unbedingt Doom einfallen. Nicht nur, dass die dargestellte Gewalt so gar nicht zu dem Familienimage von Nintendo passen mag, die schnelle Action scheint auf den ersten Blick auch eine hohe Hürde für die deutlich schwächere Hardware zu sein. Im Test überprüfen wir, wie sich die dynamische Old-School-Ballerei auf dem Hybridsystem präsentiert.

Zuneigung auf den zweiten Blick

Ich habe mit Doom bei seiner Erstveröffentlichung im Mai letzten Jahres Spaß gehabt – obwohl es einige Schwächen mitbrachte, die ich ihm nicht so einfach verzeihen konnte. Auf der einen Seite gab es herrlich brachiale und mitunter rasend schnelle Baller-Action, die meist in mehr oder minder weitläufigen Arenen mit harschen Dämonengruppen forderte. Auch die klassischen Gesundheitspacks, das konservative Schildsystem und vieles mehr erinnerte positiv an die gute alte Shooter-Zeit, in der id beinahe im Alleingang mit Serien wie Doom und Quake regierte. Andererseits gab es eine nur plakative Story, eine vorhersehbare Dramaturgie, bei der sich Ruhephasen und Arena-Action bis auf wenige Ausnahmen akribisch ablösten und zu selten situative Spannung.

Bis auf den Editor sind alle wesentlichen Inhalte auch auf Switch vorhanden. Man muss sich allerdings zwangsläufig mit technischen Einschränkungen abfinden.
Bis auf den Editor sind alle wesentlichen Inhalte auch auf Switch vorhanden. Man muss sich allerdings zwangsläufig mit technischen Einschränkungen abfinden.
Zudem stellte sich irgendwann bei mir das Gefühl ein, dass der falsche Name auf dem Cover prangte – mit "Quake" wäre man besser bedient gewesen. Sprich: Andere Shooter wie Shadow Warrior oder Bulletstorm, die ebenfalls im Kern auf die alte Ballerschule setzten, konnten mich mehr begeistern – auch weil sie es geschafft haben, abseits der Kulisse mit modernen Elementen zu kokettieren und damit die konservative Action aufgewertet haben. Auch die Horror- bzw. Spannungs-Elemente, die ich nicht nur mit Teil 3, sondern vor allem mit den Klassikern und ihrer grenzgenialen akustischen Untermalung assoziierte, wurden in der Neuauflage nur noch für einfache und vorhersehbare Jumpscare-Momente genutzt.  Dazu gab es einen Karteneditor, bei dem man einfach Versatzstücke aneinander reihen und damit eigene Level erstellen konnte sowie einen Mehrspieler-Modus, der trotz der bunteren Kulisse und dämonischen Verwandlungen ebenfalls stark an Quake erinnerte.

Gewalt (auch) für unterwegs


Die Essenz der Oldschool-Action zeigt sich von den Mankos unbeeindruckt.
Die Essenz der Oldschool-Action zeigt sich von den Mankos unbeeindruckt.
Bis auf den Karteneditor gibt es auf Switch das gleiche Actionpaket wie in den aktuellen Versionen für die High-End-Konsolen bzw. –PC. Sprich: Man kann auch hier im Arcade-Modus, der in den anderen Versionen erst mit Update 4 ergänzt wurde, über Kombos etc. versuchen, Höchstpunktzahlen zu ergattern und in den internationalen Ranglisten aufzutauchen. Und man darf sich im weitgehend lagfreien Online-Spiel mit und gegen andere Joycon-Artisten beweisen, falls man von der umfangreichen Kampagne genug hat. Das für die Umsetzung verantwortliche Team von Panic Button hat in diesem Bereich ganze Arbeit geleistet. Bei der Kulisse hingegen macht sich im Detail die schwächere Hardware bemerkbar. Vergleicht man die PS4- oder One-Version mit der Switch-Variante im stationären Betrieb, fällt zuerst die deutlich geringere Auflösung auf, die naturgemäß zu verwaschenen Texturen führt und weniger Entfernungsdetails führt. Gleichzeitig wurde allerdings auch die Bildrate von den krispen 60 Bildern der anderen Systeme auf 30 Bilder halbiert.


Kommentare

bentrion schrieb am
Krulemuk hat geschrieben: ?
13.11.2017 18:16
Für mich ist eine Konsole ein technisches Gerät zum Abspielen von Videospielen und keine Komposition von technischen Spezifikationen. (..)
Gerade beim Morgenkaffee, meine Freundin plötzlich zu mir "Dieser Krulemuk spricht wahre Worte" - bezogen auf "Gerät zum Abspielen von Videospielen" und, dass "Nintendoianer" tatsächlich speziell sind.
Geschmack ist natürlich eine Sache für sich, aber bei Big N geht man zu mind. 90% davon aus, dass deren Spiele noch tatsächlich Spiele für Spieler sind. Da braucht man ja nur aus dem Fenster zu gucken und sich zb die Microtransaktionen anschauen. Von Big N bekommt man einfach ein ehrlich Produkt - ob sie damit Miese machen, oder nicht.
Dazu muss man sich einfach auch die Preise für alte Konsolen anschauen, PS3 + Controller bekommt man für ca 60?. Ne Wii U (trotz gewaltigen Flopp), ohne Extras, mind. 140?. Das geht als so weiter bis NES und älter.
Shooter sind für mich leider keine Option, ohne Maus und Tastatur (CS zocker..), dafür erweitert das restliche Portfolio mein Repertoire wunderbar und das Beste: Ich kann auch wieder mit Freunden auf der Couch gemeinsam zocken, alle anderen sehen irgendwie nur noch Online als Option für Koop - traurig :(
Wie sagte eins ein Kumpel von mir: Gameplay > all und nur das zählt, 95% aller Spiele auf den Markt bringen mir einfach zu wenig Neues und erinnern mich an 20 Jahre alte Spielmechaniken. Davon hatte ich aber bereits vor 20 Jahren genug gezockt, ich will überrascht und verblüfft werden - Entertain me!!!
casanoffi schrieb am
@Krulemuk
Geht mir mittlerweile genau so, habe mich sehr schnell daran gewöhnt - ging aber erst halbwegs gut vom Finger, nach dem ich die Empfindlichkeit der Sticks sowohl vertikal als auch horizontal runtergeschraubt hatte.
Ich spiel das Ding nur mobil, weil die grafischen Reduzierungen am großen Bildschirm schon deutlich sind - vor allem im Bereich Schärfe und Kantenglättung. Mobil fällt das aber null ins Gewicht, wie ich finde.
Aber mobil hat man halt mit den Mini-Stick zu kämpfen - wenn die Empfindlichkeit zu hoch ist, treff ich nix...
Der Flow und die Geschwindigkeit ist zwar richtig geil, aber ohne Präzision beim Zielen geht man echt schneller drauf, als man Doom aussprechen kann.
Und ich spiele gerade mal auf Hurt me plenty :lol:
Krulemuk schrieb am
@casanoffi
Ich habe mich anfangs mit den Sticks auch sehr schwer getan. Mittlerweile geht Doom gut von der Hand. Ich kann also Entwarnung geben. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat man da eigentlich keine Probleme mehr.
casanoffi schrieb am
Der Chris hat geschrieben: ?
15.11.2017 22:23
So oder so, ich finds nicht optimal. Ich hätte gerne gehabt, dass der Download offen kommuniziert wird und ich dann entscheiden kann ob ich die Inhalte haben will.
Ich dachte eigentlich auch, dass das so gedacht war - auf der Gamecard ist der SP enthalten und wenn man den MP will, muss man diesen halt noch downloaden.
Wäre jedenfalls gnädiger für die SD-Card gewesen, anstatt letztendlich doch automatisch den ganzen Schmus zu laden.
Tja, falsch gedacht ^^
Zumindest war Bethesda so gnädig und hat immerhin eine 16 GB Card genommen.
Rockstar war da bei L. A. Noir geiziger...
Der Chris schrieb am
casanoffi hat geschrieben: ?
15.11.2017 21:03
Hab´s mir heute geholt - beim ersten Start wird angezeigt, dass ein Update zur Verfügung steht (obwohl ich offline war), aber man kann das Spiel auch direkt ohne download starten.
"Auf Biegen und Brechen zum Laufen kriegen" würde ich also nicht sagen ^^
Mein System ist auf englisch eingestellt - und die (englische) Sprachausgabe ist vorhanden.
Ja gut, ich konnte ja nicht davon ausgehen, dass bei dir Englisch als Systemsprache eingestellt ist. :wink: Hättest du nämlich gehofft, dass du die englische Sprachausgabe darüber erwirken kannst, dass du das Spiel mit einem US-Account startest, hätte es nämlich nicht geklappt weil der Download-Dialog noch vor der Account-Auswahl gekommen wäre.
So oder so, ich finds nicht optimal. Ich hätte gerne gehabt, dass der Download offen kommuniziert wird und ich dann entscheiden kann ob ich die Inhalte haben will.
Ich habs im ersten Durchgang halt auch über den Flugzeugmodus erzwungen, dass er den Patch nicht lädt. Aber das jedes Mal zu machen ist ja auch Käse. Beim zweiten Mal durfte ich übrigens auch schon gar nicht mehr auswählen ob ich das Spiel starte oder den Patch lade. Da wurde ich dann zum Download gezwungen...warum auch immer.
Wie auch immer, ich hab (zumindest mit der deutschen Switch) nicht den Eindruck als wäre es langfristig gut möglich den Patch zu umgehen. Es scheint relativ offensichtlich nicht gewünscht zu sein das Spiel ohne zu starten.
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

Facebook

Google+