New Super Mario Bros. U - Test, Geschicklichkeit, Nintendo Switch - 4Players.de

 

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New Super Mario Bros. U (Geschicklichkeit) von Nintendo
Im Pilzland nichts Neues?
Jump&Run
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
11.01.2019
30.11.2012
Alias: New Super Mario Bros. U Deluxe
Jetzt kaufen
ab 26,77€
Spielinfo Bilder Videos
Nintendo gönnt sich eine Kreativpause: Nach dem Ideen-Overkill in Super Mario Odyssey können sich Switch-Besitzer erst mal mit klassischer Plattformkost erden. In der Neuauflage New Super Mario Bros. U Deluxe laufen die Gumbas noch gesittet von rechts nach links, ganz wie im Original auf Wii U oder im alten NES-Vorbild. Ob kleine Neuerungen wie Bowsette – pardon – Peachette den Kauf rechtfertigen, untersuchen wir im Test.

Großer Auftritt für Luigi und Peachette

Passend zum Namen der „Deluxe“-Auflage bekommen Käufer ein Komplettpaket inklusive der angenehm kniffligen Erweiterung New Super Luigi U, für die im Jahr 2013 noch 19 bis 39 Euro fällig wurden (mehr dazu im Test). Bei den Neuerungen zeigt sich Nintendo aber knausrig: Neben Mario, Luigi oder Toad lässt sich neuerdings auch die einsteigerfreundliche Toadette als spielbare Figur auswählen. Nach ihrer Verwandlung in „Peachette“ per Pilzkrone überquert sie weite Abgründe per Doppelsprung oder Schwebeflug – und überlebt sogar einen Absturz. Eine schöne kleine Ergänzung, die Einsteigern besser auf die Sprünge hilft als der viel zu mächtige Mopsie aus der Erweiterung oder gar das „Autopilot“-Spiel mit dem KI-gesteuerten Luigi!

Bowser ist wieder mal Feuer und Flamme für alles, was sich ihm in den Weg stellt!
Bowser ist wieder mal Feuer und Flamme für alles, was sich ihm in den Weg stellt!
Von Details abgesehen bekommt man aber beinahe das gleiche Programm wie auf der Wii U: Man hopst im klassischen Mario-Stil durch grüne Auen und die glühend heiße Wüste, blubbert durch Wasserlevels voller bissiger Knochenfische und fieser Strömungen, schliddert durch Eislevels und sucht in Geisterhäusern nach versteckten Gängen. Auch Reittier Yoshi und seine praktischen Baby-Varianten sind wieder dabei. Mit den tragbaren Jung-Dinos lassen sich z.B. Abgründe schwebend überqueren. Die große und vielfach verzweigte Oberwelt sorgt dafür, dass es keine feste Reihenfolge der Levels gibt - oftmals darf man sich zwischen mehreren Wegen entscheiden, die zu unterschiedlichen Arealen führen. Und wie so oft muss man auch nicht alle Levels meistern, um den Abspann zu Gesicht zu bekommen.

Typische Tugenden

Alles in allem ein charmantes verzweigtes Abenteuer mit den typischen Tugenden von Nintendos Level-Designern: Wenn man an einem ebenso knuffigen wie dämlich grinsenden Dino-Ballon durch die bunte Welt schwebt, macht sich schnell das gutgelaunte Gefühl breit, das nur ein klassisches Mario-Spiel erzeugen kann!

Ob mit Peachette oder ohne: Einige kargen Hintergründe wirken einfach nicht mehr zeitgemäß!
Ob mit Peachette oder ohne: Manch karger Hintergrund wirkt nicht gerade zeitgemäß!
Hier stimmt hier auch der Anspruch an die Fingerfertigkeit: Im Gegensatz zu früheren Ablegern der „New Super Mario Bros.“-Reihe zieht der Schwierigkeitsgrad schon früh angenehm an, ohne zu frustrieren. Für nähere Spieldesign-Feinheiten verweisen wir auch hier auf den Test des Originals. Ein (kleiner) Schwachpunkt war seinerzeit schon das schlichte Design: Vor allem in Vergleich zu Raymans liebevoll gezeichneten Comic-Animationen sah Marios Welt schon damals ziemlich alt aus – und die weiteren sechs Jahre haben nicht gerade geholfen. Mittlerweile wurde die Spielergemeinde schließlich von hunderten hübsch designten Indie-Plattformern verwöhnt - so dass die minimalistischen Hintergründe hier mittlerweile noch karger anmuten. Das macht sich vor allem bemerkbar, wenn man den Bossen vor einfachen Holzwänden auf die Rübe hopst. Hier hätte Nintendo gut daran getan, die Kulissen für Switch-Besitzer ein wenig aufzupolieren.

Vertane Chancen

Luigis Erweiterung macht die Sache eine ganze Ecke kniffliger - u.a. mit wild wackelnden Untrergründen oder dem knappen Zeitlimit.
Luigis Erweiterung macht die Sache eine ganze Ecke kniffliger - u.a. mit wild wackelnden Untergründen oder dem knappen Zeitlimit.
Eine weitere vertane Chance findet sich im Mehrspieler-Bereich: Warum haben die Entwickler nicht endlich das nervige Einfrieren des Bildes gestrichen? Es ist löblich, dass man nach wie vor das komplette Spiel zu viert bestreiten darf, doch das pausenlose Aufeinander-Herumgehopse ist in Kombination mit den ständigen Pausen beim Einsammeln eines Extras der Killer jeder vernünftigen Taktik! Auch dieses Detail haben Rayman Origins und Legends seinerzeit deutlich besser umgesetzt. Neuerdings darf übrigens kein fünfter Spieler mehr auf dem Touchscreen herumpfuschen – eine verständliche Änderung, da die Konsole beim Spiel am TV im Dock steckt. Extras wie die Zeit-Herausforderungen oder das Spiel mit Mii-Figuren sind nach wie vor an Bord, allerdings erneut ohne weltweite Bestenlisten oder Geister anderer Spieler.

Kommentare

Scorplian190 schrieb am
Die Variante mit dem Super Game Boy scheidet für mich schon komplett aus, da es mir primär um einige Gameboy Advance Titel geht.
sabienchen hat geschrieben: ?
Gestern 20:41
GC kostet gebraucht iwas um die 40?, dazu n HDMI Konverter zwischen 10-150? GB Player [+Disc] ab ca. 50?
Vorteil. Da ist nichts emuliert, sondern Spiele laufen 1:1 und nach meinem Kenntnisstand daher auch 100% kompatibilität zu allen GB[C+A] Spielen.
(Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel, wenns bspw. um iwelche Peripherie oder so geht)
Der Retron5 soll Glump sein, da hier u.a. nur Emulation verwendet wird.
Wichtig wäre mir am Ende wirklich nur, dass es fehlerfrei läuft, mit den Spielen die ich hab. Ob emuliert und dadurch minimal schlechter, ist mir relativ egal. Aber hier ist eben auch dieser Knackpunkt bei dem Retron5 Teil. Ich weiß halt nicht was drauf läuft und was nicht ^^'
Nebenbei hätte ich auch die Hoffnung, dass das Teil es schafft die Spiele in Vollbild auszugeben (aber nur proportional und nicht gestreckt). Das macht nämlich weder mein HDMI-Konverter für die PS2, noch die PS3 bei PS1-Spielen =/
Ich muss mich wohl mal online umsehen, bzgl. Beispiele usw...
sabienchen hat geschrieben: ?
Gestern 20:41
KA was so deine Spielepräferenzen angeht.
Aber der GC hat einiges zu bieten.
Meine damalige Spieleliste war wirklich so Nintendo untypisch (abseits SSBM), dass...
yopparai schrieb am
Würde mich da Sabienchen anschließen. Ein GC mit Game Boy Player irgendwie nachgerüstetem HDMI ist wahrscheinlich die beste und mit den meisten Spielen kompatible (GBA!) Variante. Nur halt nicht billig. Und man braucht vielleicht noch irgendeinen gescheiten Controller, denn das GC-D-Pad ist suboptimal für GB-Spiele. Finger weg jedenfalls von der Retron 5.
Ich selbst löse das Problem mit nem SGB am SuperNT, allerdings hat man da wieder das Problem mit den GBA-Spielen.
Ansonsten, wenn es nicht primär drum geht die Spiele auf den Fernseher zu bringen, sondern überhaupt spielen zu können geht nix über nen DS Lite...
Levi  schrieb am
Wobei der Spuper Gameboy nur Classic-Gameboy-Spiele abspielen kann. Keine Advanced... keine "Only-Color"-Spiele.
Akabei schrieb am
Scorplian190 hat geschrieben: ?
Gestern 10:38
Bzgl. der Gameboy-Spiele wäre mir auch eine vernünftige Emulator-Konsole in die ich die Cartridges reinstopfen kann schon am liebsten. Allein schon wegen dem HDMI-Anschluss. Da gibt es dieses eine Ding von Hyperkin, Retron 5. Das funktioniert wohl ganz anständig (nicht perfekt), aber kostet auch seine +150? ^^'
https://www.dragonbox.de/de/806-super-r ... 52507.html
Dazu bräuchtest du dann allerdings noch einen Super Game Boy. Keine Ahnung was so ein Teil kostet.
Probleme sollte das Retro Trio HD allerdings deutlich weniger als ein Retron 5 bereiten, da das Ding über FPGA und nicht über Software-Emulation läuft.
sabienchen schrieb am
Scorplian190 hat geschrieben: ?
Gestern 10:38
Der Grund dafür war damals aber recht simpel. Ich hatte nur 1 Spiel von Nintendo (SSBM) und ansonsten nur Multiplatform-Spiele. Alles wichtige hab ich mir da später dann sowieso für die PS2 nachgekauft (oder hab es noch vor). SSBM hab ich lange vermisst, aber da hab ich ja nun endlich wieder Ersatz ^^'
Bzgl. der Gameboy-Spiele wäre mir auch eine vernünftige Emulator-Konsole in die ich die Cartridges reinstopfen kann schon am liebsten. Allein schon wegen dem HDMI-Anschluss. Da gibt es dieses eine Ding von Hyperkin, Retron 5. Das funktioniert wohl ganz anständig (nicht perfekt), aber kostet auch seine +150? ^^'
GC kostet gebraucht iwas um die 40?, dazu n HDMI Konverter zwischen 10-150? GB Player [+Disc] ab ca. 50?
Vorteil. Da ist nichts emuliert, sondern Spiele laufen 1:1 und nach meinem Kenntnisstand daher auch 100% kompatibilität zu allen GB[C+A] Spielen.
(Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel, wenns bspw. um iwelche Peripherie oder so geht)
Der Retron5 soll Glump sein, da hier u.a. nur Emulation verwendet wird.
KA was so deine Spielepräferenzen angeht.
Aber der GC hat einiges zu bieten.
N64 Zeldas kannste drauf spielen [mit nem Gescheiten Controller ^^]
MGS Twin Snakes, welches vermutlich nie ReReleased werden wird.
Auch sind alle "klassischen Resident Evils" [0,1 Remake, 2,3,4 + Code Veronica] verfügbar.
Es ist der Beste Weg Super Monkey Ball zu spielen (aufgrund des GC Controllers)
Und es gibt Klassiker wie "Eternal Darkness", Viewtiful Joe" usw.
Der Videoausgang des GC ist deutlich besser als der der PS2, wodurch Mulitplatts hier auch besser aussehen.
schrieb am