Project CARS 2 - Test, Rennspiel, PlayStation 4, PC, Xbox One, HTC Vive, Oculus Rift, Virtual Reality - 4Players.de

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Project CARS 2 (Rennspiel) von Bandai Namco Entertainment
Die volle Motorsport-Dröhnung
Simulation
Release:
22.09.2017
22.09.2017
22.09.2017
22.09.2017
22.09.2017
22.09.2017
22.09.2017
Spielinfo Bilder Videos
Bereits mit Project Cars setzten die Slightly Mad Studios ein Ausrufezeichen und gleichzeitig die Platzhirschen von Gran Turismo über Assetto Corsa bis Forza Motorsport gewaltig unter Druck. Für den Nachfolger haben die Briten in Zusammenarbeit mit echten Rennfahrern die Physik verfeinert und erlauben mit zahlreichen Anpassungen wieder ein Racing-Erlebnis nach Maß. Fährt Project Cars 2 der Konkurrenz auf und davon?

Gewaltige Vielfalt an Optionen

Zumindest in einem Bereich dürfte der Sieg nicht zu nehmen sein: Es gibt keine andere Rennsimulation, die dermaßen viele Einstellungsmöglichkeiten bietet, um die Veranstaltungen, Streckenbedigungen und das Fahrgefühl hinter dem Steuer den eigenen Wünschen anzupassen. Tatsächlich wird man regelrecht erschlagen von der gewaltigen Vielfalt an Optionen. Das geht schon bei der Gestaltung des Rennwochenendes los: Dort lassen sich nicht nur die Zeiten für Training, Qualifikation und Rennen, sondern auch Faktoren wie Tageszeit und Witterungsbedingungen separat anpassen. Dabei hat man die Wahl zwischen sage und schreibe 17 Wettertypen, von denen man bis zu vier für eine Veranstaltung festlegen darf. Diese erstrecken sich von Sonnenschein über diverse Abstufungen bei Bewölkung und Regen bis hin zu Gewitter, Schneestürmen
Ob Nacht oder Tag, Regen oder Sonnenschein: Man darf so ziemlich alles anpassen, was man will.
Ob Nacht oder Tag, Regen oder Sonnenschein: Man darf so ziemlich alles anpassen, was man will.
und unterschiedlich stark ausgeprägtem Nebel, den man sogar noch mit Niederschlag kombinieren darf. Auf Wunsch darf man den Übergang beim Wetterwechsel sogar künstlich mit einem bis zu 60-fachen Zeitraffer beschleunigen oder die Dynamik komplett dem Zufall überlassen.

Bei den Tageszeiten hat man ebenfalls freie hat und darf neben dem Datum auch die Uhrzeit und Dauer für jede Session bestimmen. Dabei genießt man die absolute Freiheit: Eine Qualifikation oder gar ein Rennstart um Mitternacht? Hier ist alles möglich! Genau wie beim Wetter besteht auch hier die Option, den Zeitverlauf auf ein bis zu 60-faches Tempo zu beschleunigen. Um das nochmal zu betonen: Witterung und Tageszeit lassen sich jeweils separat für Training, Quali und Rennen einstellen! Mittlerweile darf man sich sogar in allen vier Jahreszeiten auf die lizenzierten Strecken begeben und wird dabei vor allem mit Blick auf die Vegetation deutliche Unterschiede zwischen Frühling, Sommer, Herbst und Winter bemerken. Auf ausgewählten Pisten steht mit „Schnee“ sogar eine weitere Variante zur Auswahl – allerdings nur dort, wo es auch sinnvoll erscheint. An warmen Orten wie Kalifornien (Laguna Seca, California Highway) oder Dubai darf man keine geschlossene Schneedecke erwarten, auch wenn selbst dort auf Wunsch oder per Zufall die Flöckchen aus dem bedeckten Himmel rieseln - ein surrealer Moment, vor allem im Sommer. Begibt man sich dagegen z.B. in die Eifel, darf man die legendäre Nordschleife auch in einem weißen Wintertraum erleben.     

Echte 24-Stunden-Rennen

Ein 24-Stunden-Rennen in Karts? Hier ist alles möglich!
Ein 24-Stunden-Rennen in Karts? Hier ist alles möglich!
Fans von Ausdauer-Veranstaltungen wird es zudem freuen, dass man nicht nur bis zu 999 Runden für jedes beliebige Rennen ansetzen kann. Alternativ legt man ein Zeitlimit als Rahmen fest, das von fünf Minuten bis zu 24 Stunden reicht. Wer also schon immer mal mit dem wahnwitzigen Gedanken gespielt hat, die ruhmreichen Veranstaltungen am Ring oder in Le Mans selbst virtuell hinter dem Steuer zu erleben, bekommt hier die Möglichkeit dazu. Und nicht nur dort: Im Prinzip kann man auf jedem Rundkurs innerhalb der gelungenen Streckenauswahl mit ihren abwechslungsreichen Schauplätzen und verschiedenen Layouts einen solchen Marathon absolvieren. Nur bei Streckenführungen von A nach B wie dem California Highway oder den einzel wählbaren Abschnitten der Nordschleife fällt die Option selbstverständlich flach. Zwar kann man auch hier bis zu 24 Stunden ansetzen, doch ist das Rennen bei der Ankunft im Ziel freilich sofort vorbei. Von dieser logischen Ausnahme abgesehen gibt es aber auf Wunsch die volle Endurance-Dröhnung. Schade nur, dass man als i-Tüpfelchen nicht noch einen Zeitplan für mögliche Fahrerwechsel festlegen darf. Gerade im Zusammenhang mit Langstrecken-Rennen vermisst man außerdem die Erlaubnis zum Zwischenspeichern, wie sie etwa F1 2017 anbietet. Ja, das mag nicht realistisch sein, wäre spätestens beim 24-Stunden-Rennen aber trotzdem eine willkommene und optionale Komfort-Funktion.

Das dynamische Wettersystem sorgt für Überraschungen oder lässt sich auch planen.
Vorsicht: Aquaplaning! Dank der Live-Track-Technologie bilden sich bei Niederschlag zunehmend Pfützen auf der Strecke.
Zu den weiteren Renneinstellungen gehört die Wahl zwischen einem stehenden oder fliegenden Start. Zudem darf man optional auch eine Einführungsrunde absolvieren, in der man sich beim Aufwärmen der Reifen an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten muss. Kurios dagegen, dass man Boxenstopps nur dann verpflichten kann, wenn man sich auf Runden statt Zeit als Dauertyp festlegt. Eine Entscheidung, die beim Blick auf reale Rennserien wie die DTM etwas merkwürdig erscheint. Oder anders gesagt: Warum darf ich hier bei einem Rennen, das auf eine Stunde oder eine andere Zeit angesetzt ist, keinen verpflichtenden Boxenstopp vorschreiben? Trotzdem ist Project Cars 2 hinsichtlich der zahlreichen individuellen Anpassungen sowie möglicher Kombinationen vorbildlich und einzigartig. Damit man vor jedem Rennen nicht jedes Mal wieder durch alle Optionen kämpfen muss, werden neun Motorsport-Voreinstellungen geboten, mit denen man auf einen Knopfdruck die geeigneten Rahmenbedingungen für Serien wie Indycar, GT, Open-Wheel oder Endurance schafft. Alternativ darf man bis zu vier eigene Voreinstellungen unter seinen Favoriten abspeichern – ein schöner Service, mit dem man viel Zeit sparen kann!  

Kommentare

reflection schrieb am
flo-rida86 hat geschrieben: ?
27.09.2017 14:50
reflection hat geschrieben: ?
25.09.2017 12:05
Was soll ich sagen? Immense Verbesserung gegenüber Teil 1, Hut ab.
Endlich mal vernünftiges FFB, selbst das Basis-FFB ist ok, mit den Tweakerfiles von Jack Spade geht es aber noch einmal nach vorne. Gefällt mir richtig gut. Ich bevorzuge noch immer rfactor 2, Assetto Corsa oder Automobilistas FFB, aber PCars 2 ist da dicht hinter. Hoffentlich wird der Titel ein bisschen länger gepflegt als PCars 1.
Das mit Jack spade Files in pc2 ging ja schnell.hab auch gesehen gibt ja glei 6stück.Welche würdest du davon empfehlen?hab im leider nicht so die zeit zum probieren.
Ich habe die Standard Med Comp ausprobiert und die ist schon recht gut, will aber die anderen auch mal testen. Ist ja recht einfach und schnell gemacht.
4P|Michael schrieb am
Oimann hat geschrieben: ?
27.09.2017 23:19
[...] Ehrliche gesagt finde ich die Distanz hier aber zu niedrig. Ich finde die Immersion und die Spielspaßsteigerung durch die Rift schon immens.[...] Für mich hat die VR Version Platin verdient.
Kann ich im Prinzip verstehen. Aber leider bleiben auch unter VR die Probleme mit der KI und den Bugs bestehen. Schon deshalb habe ich zunehmend leichte Bauchschmerzen bekommen, je höher ich mit der Wertung gegangen bin. Gleichzeitig wollte ich aber, dass sich die Stärken der PC-Version und von VR auch in der Wertung widerspiegeln. Aber Platin liegt da für mich absolut außer Reichweite :)
RainLE schrieb am
Eirulan hat geschrieben: ?
27.09.2017 18:25
Danke erstmal, hab das so ähnlich, nur ohne die FEI Einstellung. Wie genau ist das gedacht, je höher FEI desto niedriger das FFB allgemein oder umgekehrt?
To provide optimizations according to your personal preference we are introducing a new tuning menu parameter called 'FEI' ('Force Effect Intensity'), adjustable within the range of 000 - 010. The current default setting is 000 which is equal to the parameters in previous public released firmwares for both bases. Increasing the value for FEI means that the motor will decrease the attack impact, when FFB effects are leading to immediate direction changes. Higher FEI values softens up the intensity of harsh effects to reduce mechanical sounds and can even make them feel more natural.
:wink:
Oimann schrieb am
Vorab,
ich finde es Klasse dass ihr auf die VR Version eingeht, was die Konkurrenz unverständlicherweise nicht tut und auch das die VR Version hier eine bessere Wertung bekommt. Ehrliche gesagt finde ich die Distanz hier aber zu niedrig. Ich finde die Immersion und die Spielspaßsteigerung durch die Rift schon immens. Es fühlt sich absolut befremdlich an das Spiel noch am Monitor zu spielen. Es gibt sicher genug Schrott, der für VR releast wird und der auch zu Recht schlecht bewertet wird, um so wichtiger fände ich es, dass bei solchen VR Perlen wie hier, die VR Vorteile bei der Wertung deutlicher herausgestellt werden. Für mich hat die VR Version Platin verdient.
Kannachu schrieb am
4P|T@xtchef hat geschrieben: ?
27.09.2017 18:38
Wir müssen mal sehen, wie wir damit in Zukunft umgehen.
Eventuell einfach das kleine PS4 Logo durch PS4P austauschen und dem Playstation 4 Schriftzug ein Pro verpassen? Damit es auf den ersten Blick besser ersichtlich ist um welche Version es sich handelt.
Ihr habt dieses Logo ja schon eingebaut, nur nutzt ihr es nicht.
http://static.4players.de/sourcen/porta ... /icons.png
Ganz rechts schlummert es.
schrieb am

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