Ancestors Legacy - Test, Strategie, PC - 4Players.de

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Ancestors Legacy (Strategie) von 1C Company
Blutrünstiges Mittelalter
Echtzeit-Strategie
Publisher: 1C Company
Release:
22.05.2018
Q1 2019
Spielinfo Bilder Videos
Mit Ancestor’s Legancy inszenieren Destructive Creations actionreiche Echtzeit-Strategie im Stile von Company of Heroes im Mittelalter. Statt mit MG 42, Jagdpanther oder Sherman geht es hier mit Armbrust, Axtkämpfern und Rittern ins brutale Gefecht. Können die blutigen Schlachten im Test überzeugen?

Ausgerechnet die?! 
Moment mal. Destructive Creations? Ja, ausgerechnet die Hatred-Macher, die nicht nur mit ihrem grenzwertigen Amoklauf-Shooter, sondern auch mit dem „IS-Defend“ und dümmlichen Aussagen ihres CEOs Jaroslav Zielinski zu neonazistischen Gruppierungen in Polen weniger positiv aufgefallen sind, versuchen sich jetzt an Mittelalter-Echtzeit. Und vor allem in der Inszenierung ihrer Kernkompetenz, nämlich kompromissloser Gewalt, ist Ancestor’s Legacy ähnlich brachial wie Company of Heroes. 
Wenn sich Wikinger-Krieger, Angelsachsen, Deutschritter und Slawen auf den Schlachtfeldern begegnen, geht es unheimlich wuchtig zu Sache. Ähnlich wie bei Total War prallen hier Gefechtslinien aufeinander, Soldaten beharken sich in choreografierten Duellen. Äxte krachen auf Schilde, Speere  spießen anstürmende Feinde auf und gepanzerte Kavallerie bricht erbarmungslos durch Formationen. Durch die Reduktion der Gefechte auf die kleine Gruppe – jede Einheit umfasst nur knapp ein Dutzend Krieger, insgesamt können nur zehn Einheiten kontrolliert werden – gelingt den Polen dabei etwas, an dem Creative Assembly in den vergangenen Ablegern ihrer großen Strategiereihe scheiterte: Die Gewalt der Schlacht anschaulich zu transportieren.
Brutales Mittelalter
Wenn eine Gruppe Berserker schreiend anstürmt, Äxte in Schädel schmettern oder ein Schwertstreich einen Feind fällt, spritzt nicht nur Blut, es wird auch deutlich wie ungemütlich diese Form des Nahkampfes für alle Beteiligten ausfällt. Vor allem in der extrem nah an die Action heranzoombaren Kamera werden die packenden Kämpfe zu einem bluttriefenden Schlachtfest, das natürlich auch vor den Zivilisten der im Zentrum der Karten stehenden Dörfer keinen Halt macht. Verfeindete Bauern werden ebenso gnadenlos abgeschlachtet wie Kombattanten – und wenn die Häuser erstmal in Brand gesteckt sind, fallen auch ihre Bewohner den Flammen zum Opfer. Natürlich ist das im Grunde genauso effektheischend und ebenso offensichtlich provokant wie bei Hatred, erzeugt in diesem Fall aber ein erheblich glaubwürdigeres Bild eines Wikingerüberfalls als die menschenleeren Siedlungen bei Total War Saga: Thrones of Britannia. 
Die schwer zu verteidigenden Dörfer bilden auf den Karten die Ressourcen-Knotenpunkte: Wird ein Dorf erobert, können Bauern zu nahegelegenen Feldern, Eisenvorkommen oder Wäldern geschickt werden, um die Rohstoffe abzubauen. Die Zivilisten, die oftmals außerhalb der Palisaden schuften, sind natürlich  besonders anfällig für feindliche Übergriffe, zudem ist es mit nur zehn Trupps schwierig, die Offensive und Defensive gleichermaßen gut auszustatten. Somit wechseln schon in der Kampagne die kleinen Ortschaften regelmäßig den Besitzer und werden beinahe im Minutentakt brutal niedergebrannt.  Das erzeugt vor allem in Multiplayer-Gefechten und im Skirmish gegen die ordentliche KI ähnlich dynamische Situationen wie bei dem offensichtlichen Vorbild Company of Heroes, wo ebenfalls kleine Trupps um wichtige Ressourcen- und Eroberungskämpfe ringen. Rudimentären Basis-Bau gibt es ebenfalls, allerdings kann die Handvoll wählbarer Gebäude im Feldlager nur automatisch an vorgesehenen Stellen platziert werden. Auch Abwehrtürme können nicht frei, sondern nur an vorgegebenen Orten  errichtet werden, sodass es unmöglich ist, sich nur mit Türmen einzuigeln.
Ausgerechnet die?!
 
Moment mal. Destructive Creations? Ja, ausgerechnet die Hatred-Macher, die nicht nur mit ihrem grenzwertigen Amoklauf-Shooter, sondern auch mit dem „IS-Defend“ und dümmlichen Aussagen ihres CEOs Jaroslav Zielinski zu neonazistischen Gruppierungen in Polen weniger positiv aufgefallen sind, versuchen sich jetzt an Mittelalter-Echtzeit. Und vor allem in der Inszenierung ihrer Kernkompetenz, nämlich kompromissloser Gewalt, ist Ancestor’s Legacy ähnlich brachial wie Company of Heroes

Wenn sich Wikinger-Krieger, Angelsachsen, Deutschritter und Slawen auf den Schlachtfeldern begegnen, geht es unheimlich
Kein Platz für Zimperlieschen: Das Mittelalter war ein rauher Ort - zumindest wenn man den Hatred-Machern glaubt.
Kein Platz für Zimperlieschen: Das Mittelalter war brutal und blutig - zumindest in der Inszenierung der Hatred-Macher.
wuchtig zu Sache. Ähnlich wie bei Total War prallen hier Gefechtslinien aufeinander, Soldaten beharken sich in choreografierten Duellen, Äxte krachen auf Schilde, Speere  spießen anstürmende Feinde auf und gepanzerte Kavallerie bricht erbarmungslos durch Formationen. Durch die Reduktion der Gefechte auf die kleine Gruppe – jede Einheit umfasst nur knapp ein Dutzend Krieger, insgesamt können nur zehn Einheiten kontrolliert werden – gelingt den Polen dabei etwas, an dem Creative Assembly in den vergangenen Ablegern ihrer großen Strategiereihe scheiterte: Die Gewalt der Schlacht anschaulich zu transportieren.

Brutales Mittelalter

Wenn eine Gruppe Berserker schreiend anstürmt, Äxte in Schädel schmettern oder ein Schwertstreich einen Feind fällt, spritzt nicht nur Blut, es wird auch deutlich wie ungemütlich diese Form des Nahkampfes für alle Beteiligten ausfällt. Vor allem in der extrem nah an die Action heranzoombaren Kamera werden die packenden Kämpfe zu einem bluttriefenden Schlachtfest, das auch vor den Zivilisten der im Zentrum der Karten stehenden Dörfer keinen Halt macht. Verfeindete Bauern werden ebenso gnadenlos abgeschlachtet wie Kombattanten – und wenn die Häuser erstmal in Brand gesteckt sind, fallen auch ihre Bewohner den Flammen zum Opfer. Natürlich ist das im Grunde genauso effektheischend und ebenso offensichtlich provokant wie bei Hatred, erzeugt in diesem Fall aber ein erheblich glaubwürdigeres Bild eines Wikingerüberfalls als die menschenleeren Siedlungen bei Total War Saga: Thrones of Britannia.

Die schwer zu verteidigenden Dörfer bilden auf den Karten die Ressourcen-Knotenpunkte: Wird ein Dorf erobert, können
Brutal und brachial: Was die Gewalt angeht, bleiben Destructive Creations ihrem Stil treu!
Gemetzel mit hohem Bodycount: Was die Gewalt angeht, bleiben Destructive Creations ihrem Stil treu.
Bauern zu nahe gelegenen Feldern, Eisenvorkommen oder Wäldern geschickt werden, um die Rohstoffe abzubauen. Die Zivilisten, die oftmals außerhalb der Palisaden schuften, sind natürlich  besonders anfällig für feindliche Übergriffe, zudem es mit nur zehn Trupps schwierig ist, die Offensive und Defensive gleichermaßen gut auszustatten. Somit wechseln schon in der Kampagne die kleinen Ortschaften regelmäßig den Besitzer und werden beinahe im Minutentakt brutal niedergebrannt.  Das erzeugt vor allem in Multiplayer-Gefechten und im Skirmish gegen die ordentliche KI ähnlich dynamische Situationen wie bei dem offensichtlichen Vorbild Company of Heroes, wo ebenfalls kleine Trupps um wichtige Ressourcen- und Eroberungspunkte ringen.

Kommentare

Micke2nd schrieb am
"dümmlichen Aussagen ihres CEO zu neozastischen Gruppierungen"
Ich finde es dreist, eine Spielrezenssion mit Defamierungskommentaren zum privaten Backround von Mitarbeitern zu eröffnen. Was erlauben Sie sich uns Hörern ihre Meinungsmanipulation unterzujubeln ?
Wie fänden Sie es, wenn man umgekehrt folgende themenfremde Anspielung bei Ihren Artikeln plaziert ? Oder glauben Sie aus ihrem Background läßt sich nichts für eine Meinungsbildung mißbrauchen ?
4 Players veröffentlicht regelmäßig Rezenssionen zu Computerspielen. Leider gelingt es nicht allen Redakteuren, eine sachliche Beurteilung umzusetzen. In letzter Zeit machte die Webseite insbesondere durch die dümmlichen Artikel eines Hrn. Eike Cramer auf sich aufmerksam. Als ehemaliger Mitarbeiter und Anhänger der Grünen Partei, einer pazifistischen Vereinigung,
überfordert es Hr. Cramer es demnach, andere politische Gesinnungen zuzulassen. Ist ein Pazifist überhaupt in der Lage, gewaltdarstellerische Medien sachlich zu beurteilen ?
Im Norden Deutschlands augewachsen und lebend, blieb ihm der Zugang zu schöngeistigen Medien verwehrt, weshalb er zu einen abartigen Musikgeschmack, alias Metal Hammer, abglitt.
Überhaupt fällt es Männern mit unisexuellen Vornamen oft schwer, ihre Rolle in der Gesellschaft zu finden. Auch Hr. Eike bemüht sich vermutlich deshalb in seinen Publikationen erfolglos, sich auf den Kern der Sachverhalte zu fokusieren.
[ Nutzer wegen Verstoßes gegen die Forensatzung und Regeln 3.12 gesperrt. ?dx1 ]
DeathHuman schrieb am
Abroxas hat geschrieben: ?
06.06.2018 19:20
DeathHuman hat geschrieben: ?
01.06.2018 13:56
Wie 4Players mit der ganzen Thematik umgeht, ist übrigens mehr als vorbildlich.
Alter, das stimmt, ich hab's ja auch gelobt!
Sorry, Dude! Dann hab' ich dich falsch verstanden.
Abroxas schrieb am
DeathHuman hat geschrieben: ?
01.06.2018 13:56
Wie 4Players mit der ganzen Thematik umgeht, ist übrigens mehr als vorbildlich.
Alter, das stimmt, ich hab's ja auch gelobt!
Odhin schrieb am
Ancestors wirkt wie ein Arcade-RTS. Nicht besonders viel Tiefe, durchgehend Action.
Ist dennoch ein spaßiger Titel der jedoch mit 40.-? etwas überteuert scheint.
Was zählt: Es bringt Spaß!
Weeg schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
04.06.2018 09:50
Weeg hat geschrieben: ?
04.06.2018 01:11
Da wird es in einem Satz verglichen mit Total War, das es die Gewalt der Kämpfe besser rüberbringen kann. Aber ich möchte da hinzufügen, das Total War in der Basisversion ganz bewusst ohne Blut & Gore verkauft wird, damit man das Basisspiel mit einer niedrigeren Alterseinstufung verkaufen kann. Es ist natürlich auch pervers, das man noch separat für den Gore zahlen muss, aber immerhin, wenn man den Bloodpack DLC jeweils aktiviert, wird Total War um einiges brutaler bei der Darstellung der Gefechte. Ich erinnere mich z.B. bei TW Attila wie schwer verletzte Soldaten am Boden herumkriechen auf allen Vieren und dabei noch Erbrechen müssen, bevor sie sich auf die Seite legen und elendlich verrecken. All dies ist nicht enthalten im Hauptspiel.
Das zwar schon, aber ich würde schon sagen, dass bspw. die Dorferoberung bei Ancestors mit dessen panisch umherlaufenden Bewohnern (wenn auch ziemlich überzeichnet) einen Ticken dramatischer rüberkommt - auch wenn viele davon im Kreis zu laufen neigen.
Zudem auch eher schade, dass es mit TW: Thrones of Britannia keine Zivilisten bei Belagerungsschlachten mehr gibt. Da hat man wieder den Eindruck, man würde um menschenleere Potemkinsche Dörfer ringen.
Weeg hat geschrieben:
schrieb am

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