Mutant Year Zero: Road to Eden - Test, Strategie, PlayStation 4, PC, Xbox One - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Mutant Year Zero: Road to Eden (Strategie) von Funcom
Mutanten-XCOM mit Echtzeit-Kniff
Strategie
Entwickler: The Bearded Ladies
Publisher: Funcom
Release:
04.12.2018
04.12.2018
04.12.2018
Spielinfo Bilder Videos
Eine humanoide Ente, ein grimmiges Schwein und eine Frau mit Froschbeinen kommen in eine Bar ... so fangen entweder ganz schlechte Witze oder überraschend gelungene Taktik-Abenteuer an, wie zum Beispiel Mutant Year Zero: Road to Eden. Im Test haben wir uns in knallharte Gefechte mit Mutanten auf PC, PlayStation 4 und Xbox One gestürzt.

Eine post-menschliche Welt

Das von The Bearded Ladies entwickelte Spiel ist eine Adaption des schwedischen Pen-&-Paper-Rollenspiels "Mutant", das seine Premiere 1993 feierte. In dem Endzeit-Szenario gibt es keine Menschen mehr. Die Natur hat die Städte zurückerobert. In den Überresten treiben sich Mutanten, deformierte Humanoide und Tiere herum. Sie alle suchen nach Vorräten, ihren Platz in der Welt und Erlösung. Das halbwegs zivilisierte Zentrum der Welt ist "The Ark" - eine Zufluchtsstätte hoch oben in den Bäumen, in denen sich eigene Mutanten niedergelassen haben und ein "normales Leben" unter der Obhut des Ältesten führen. Das Drumherum ist als Zone bekannt und nur bewaffnete Stalker wagen sich in die ungastliche Außenwelt, in der es Rohstoffe und Gerätschaften gibt, die auf "The Ark" dringend benötigt werden. Als eines Tages die Wasserversorgung ausfällt und der einzige Techniker in der Zone verschwindet, werden Bormin, das brummige Kampfschwein und Dux, die vorlaute Ente, von dem Ältesten in die Zone geschickt, um den Vermissten zu suchen ...
Bormin und Dux in einer der wenigen Zwischensequenzen.
Bormin und Dux in einer der wenigen Zwischensequenzen.


Als Stalker in der Zone

Fortan steuert man Bormin und Dux in Echtzeit mit frei drehbarer Kamera durch die Gebiete der Zone, die von einer Weltkarte verbunden werden. Auf der Suche nach dem Techniker Hammon arbeitet man sich fast linear von Gebiet zu Gebiet vor, kann aber jederzeit zu "The Ark" zurückkehren, um dort Gegenstände zu kaufen, Waffen zu verbessern oder das Team aufzuwerten. Mehr kann man auf der Arche leider nicht machen und so richtig viel Leben herrscht dort ebenfalls nicht.

Das Stalker-Team besteht aus maximal drei Charakteren. Bei der Erkundung kann man nur eine Figur direkt steuern. Die anderen Figuren können folgen oder warten. Somit ist es möglich, die Mutanten an unterschiedlicher Position in Stellung bzw. in Deckung zu bringen, um zum Beispiel eine Falle zu stellen oder Gegner von mehreren Seiten zu attackieren. Doch dazu später mehr.

Story-Hintergrund im Vorbeilaufen
Die Karte der Spielwelt.
Die Karte der Spielwelt.

In den postapokalyptischen Gebieten läuft oder schleicht man umher und sammelt Schrott (Währung auf der Arche), eigenwillige Artefakte oder andere Hinterlassenschaften wie Notizen. Die Geschichte der Schnitzeljagd wird mit kurzen Dialogen zwischen den Hauptcharakteren (nur englische Sprachausgabe; deutsche Texte mit kleinen Macken), sehr wenigen Zwischensequenzen im Comicstil, bei Besuchen auf der Arche oder mithilfe der Umgebung erzählt. Letzteres ist wirklich gut gelungen, vor allem wenn es darum geht, auf subtile Weise zu erzählen, was in der Vergangenheit geschah. Es gibt zwar eine kurze Exposition am Anfang, aber die grassierende Seuche, die Quarantäne, die Polizei-Roboter usw. geben indirekte Hinweise auf die Geschehnisse, während bekannte Elemente unserer Welt wie Schiffe, Eisenbahn, Helikopter und Co. für die Mutanten einfach nur seltsame Relikte sind, deren Funktion sie nicht verstehen. Ergänzt durch eine detailliert ausstaffierte Spielwelt schaffen es die Entwickler, das Szenario interessant, mysteriös und dennoch vertraut wirken zu lassen. Selbst der Sammelkram stört kaum, da vergleichsweise wenig blinkt, glänzt oder leuchtet - höchstens die Artefakte. Dennoch könnten die Gebietskarten ruhig etwas größer sein (Level-Barrieren).
Bei der Erkundung der Gebiete findet man immer wieder Hinweise und Hinterlassenschaften aus der Vergangenheit.
Bei der Erkundung der Gebiete findet man immer wieder Hinweise und Hinterlassenschaften aus der Vergangenheit.
Eine Minikarte pro Gebiet gibt es übrigens nicht, was der Erkundung zugutekommt.

Prinzipiell marschiert man erst in den Norden der Zone und dann in den Süden. Die weitgehend lineare Schnitzeljagd wird an manchen Stellen durch optionale Passagen unterbrochen, in denen man gegen zusätzliche Feinde kämpfen und dadurch mehr Erfahrung und Gegenstände sammeln kann. Respawn gibt es nicht - einmal getötete Gegner bleiben tot, weswegen es nicht möglich ist, Erfahrungspunkte zu "grinden". Um nochmal auf die Geschichte zurückzukommen. Die eigentliche Story von der Suche nach Hammon ist tatsächlich eher unspektakulär und endet etwas abrupt. Es ist eher die Spielwelt die das Ganze interessant macht und auch Bormin und Dux sind als Charaktere gelungen. Die späteren Team-Ergänzungen schaffen es zumeist nicht über den Söldner-Status hinaus. Auch die Auswirkungen der Taten des Stalker-Teams werden höchstens vom Ältesten kommentiert, ziehen aber keine Geschehnisse nach sich. Ohnehin drängt sich ein bisschen der Eindruck auf, dass zum Ende hin alles etwas "schneller" bei der Entwicklung gehen musste und es ein bisschen an Feinheiten, der Lebendigkeit der Welt und weiteren Zwischensequenzen fehlt.

Kommentare

playerdenn22 schrieb am
Was würdet ihr empfehlen, dem LUX seinen schlüssel zurück geben oder ausrauben?
playerdenn22 schrieb am
T34mKill0r hat geschrieben: ?
Heute 12:26

Ich spiele auf Extrem und bin so gut wie durch... fast alle Gebiete sind clean.
Warum gehst du nicht einfach nochmal zurück und durchsuchst die Anfangsgebiete, wenn dir dort die lautlosen Waffen fehlen?
Diese sind sehr wichtig... einzelne Gegner rauslocken und zu dritt lautlos ausschalten. Alternativ mit Gedankenkontrolle weglocken.
Auch die mit dem Totenkopf kann man töten, bringen gut Erfahrnung.. einfach einzeln rauslocken und auch hier dann lautlos töten.. egal ob Schädel oder nicht, die mit ca. 14 HP kann man trotzdem töten. Er kommt ja gar nicht dazu sich zu wehren.
Natürlich lade ich auch oft neu... aber es ist machbar. Manchmal einfach eine andere Herangehensweise probieren, hat oft geholfen.
Erhöhte Positionen sind immer Gold wert, weil man viel öfter kritisch trifft.
Das problemm ist, ich habe schon alles durchgekämt. irgend wie finde ich die Waffe nicht. Aber das ist jetzt eh egal, da meine Gegner nun über lvl25 sind. Ok, einzelne kann man raus locken aber wenn der Panzer mit 4xSchutz und 30HP neben einem Jäger HP16 und 2 schläger HP14 stehen, die man nicht einzeln raus locken kann, da fängt das problemm schon an.
Und wenn ich das Spiel neu anfange, dann finde ich die Waffen eh nicht. Da ich kein plan habe wo die rum liegt und o es kein bug ist :D
Was ist an der Schwierigkeit anders? Haben die gegner mehr HP oder wo ist der unterschied??
Ich war z.B. hinter den Metallfeldern wo diese drohnen fliegen. Hinten an der Map sind noch ca. 10 ghouls und ein riesen...
T34mKill0r schrieb am
kagrra83 hat geschrieben: ?
13.12.2018 20:01
Wieso ist es Gepöbel, wenn ich etwas nicht mag und mir nicht vorstellen kann dass es mir jemals gefallen könnte?
Nur so eine Idee... du schreibst nicht, dass es dir nicht gefällt sondern dass es von der Welt verbannt gehört.
Vielleicht solltest du von dir nicht auf die ganze Welt schließen und andere Geschmäcker tolerieren. ;)
T34mKill0r schrieb am
playerdenn22 hat geschrieben: ?
Gestern 18:46
Ich spiele das Game auf normal und habe schon einige schwierigkeiten. Habe jetzt nur noch zonnen wo Gegenr mit Totenkopf sind. Meine soldaten haben da keine chance. Ein paar solche zonnen konnte ich dennoch säubern, doch das was übrig geblieben ist, ist zu schwer. Irgend welche Tips habe ich auch nicht gefunden. Saubere zonnen alle schon mehrmals nach Schrott und Waffen durchkämmt.
komme nicht mehr weiter. Habe auch die lautlose Waffe am anfang des spiels nicht gefunden, konnte deswegen auch nur die ersten gegener lautlos ausschalten, weitere gegner ab 13 EP tötete mna nciht nicht mit 2 Lautlosen waffen. Habe schon etwas erfahrung mit solchen spielen aus der reihe JA.
Für ein Paar Tipps wäre ich dankbar.
Ich spiele auf Extrem und bin so gut wie durch... fast alle Gebiete sind clean.
Warum gehst du nicht einfach nochmal zurück und durchsuchst die Anfangsgebiete, wenn dir dort die lautlosen Waffen fehlen?
Diese sind sehr wichtig... einzelne Gegner rauslocken und zu dritt lautlos ausschalten. Alternativ mit Gedankenkontrolle weglocken.
Auch die mit dem Totenkopf kann man töten, bringen gut Erfahrnung.. einfach einzeln rauslocken und auch hier dann lautlos töten.. egal ob Schädel oder nicht, die mit ca. 14 HP kann man trotzdem töten. Er kommt ja gar nicht dazu sich zu wehren.
Natürlich lade ich auch oft neu... aber es ist machbar. Manchmal einfach eine andere Herangehensweise probieren, hat oft geholfen.
Erhöhte Positionen sind immer Gold wert, weil man viel öfter kritisch trifft.
BladeTNT schrieb am
playerdenn22 hat geschrieben: ?
Gestern 18:46
Ich spiele das Game auf normal und habe schon einige schwierigkeiten. Habe jetzt nur noch zonnen wo Gegenr mit Totenkopf sind. Meine soldaten haben da keine chance. .........
Für ein Paar Tipps wäre ich dankbar.
Das geht mir leider genau so, habe die meisten Bereiche alle gemacht (wobei manche echt sehr schwer waren, ka wie oft ich neu laden musste :lol: )
aber so langsam sind die Gegner Extrem stark bzw haben sehr viel HP und ich habe null Chance, :|
schrieb am