Spyro Reignited Trilogy - Test, Action, Xbox One, PlayStation 4 - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Spyro Reignited Trilogy (Action) von Activision Blizzard
Drachenausflug in die Vergangenheit
Action-Adventure
Entwickler: Toys for Bob
Publisher: Activision Blizzard
Release:
13.11.2018
13.11.2018
Spielinfo Bilder Videos
Angefeuert vom Erfolg der Crash Bandicoot N.Sane Trilogy hat Activision im hauseigenen Archiv gewühlt und eine weitere PSone-Serie gefunden. Ob der Drache Spyro, den meisten wohl eher durch seinen Auftritt in Skylanders in jüngerer Erinnerung, auch 20 Jahre nach seiner Premiere noch eine gute Figur macht, klären wir im Test der Neuauflage.

Frühe Insomniac-Perlen

Klar hatte ich damals, in den Jahren 1998, 1999 und 2000 auf der PSone die Spyro-Abenteuer im Laufwerk. Und ich erinnere mich, dass ich die Action-Adventure mit dem chaotischen Drachen sehr sympathisch fand. Was ich allerdings vollkommen verdrängt hatte und erst im Rahmen des Vergleichs mit den Ur-Versionen wieder herausfand: Spyro the Dragon, Spyro 2: Ripto’s Rage und Spyro 3: Year of the Dragon wurden seinerzeit von Isomniac Games entwickelt. Richtig: Das gleiche Insomniac, das später mit Ratchet & Clank, Resistance und zuletzt mit Spider-Man maßgeblich für Hits auf allen PlayStation-Systemen verantwortlich war. Und hier wird es von Activision mit keiner Silbe erwähnt. Schade, vor allem auch, da das für die Umsetzung beauftragte Team von Toys for Bob, das auch schon an Crash Bandicoot N.Sane sowie zahlreichen Skylanders-Teilen beteiligt war, hinsichtlich Spielstruktur, Leveldesign & Co natürlich auf dem aufbaut, was die Mannen um Ted Price vor 20 Jahren für Universal Publishing auf der ersten PlayStation gezaubert haben.

Mit Hilfe der Unreal-Engine hat das Team von Toys for Bob Spyro und seine Freunde visuell auf einen aktuellen Stand gebracht.
Mit Hilfe der Unreal-Engine hat das Team von Toys for Bob Spyro und seine Freunde visuell auf einen aktuellen Stand gebracht.
Wenn man durch clever miteinander verbundene großräumige Levels läuft, schwebt, fliegt oder springt, Edelsteine sammelt, die Gegner entweder durch eine Ramm- oder durch eine Feuerattacke „entfernt“ und die Umgebungsrätsel löst, um alle Gegenstände einzusammeln oder den Zugang zu neuen Abschnitten zu bekommen, entsteht beinahe der Eindruck einer offenen Welt. Die Bereiche sind nur durch minimale Ladepausen voneinander getrennt. Doch natürlich sollten die „richtigen“ offenen Welten erst mit der Nachfolgekonsole, der PS2 kommen – dort unter tatkräftiger Mithilfe von Naughty Dog, den Crash-Bandicoot-Entwicklern, die mit Jak & Daxter einen der definierenden Titel dieser Ära präsentierten. Das im Gegenzug der Drache Spyro auf den neuen Systemen ab 2002 im Zweijahres-Rhythmus mit Titeln wie Enter the Dragonfly, A Hero’s Tail, A New Beginning sowie Dawn of  the Dragon vor allem inhaltlich nicht mehr an die frühen Erfolge anknüpfen konnte und schließlich eingemottet wurde, spricht für sich. Doch nun ist die gute alte Zeit wieder da und hat nur unwesentlich den Charme eingebüßt, an den ich mich erinnere. Und das dank Unreal-Technologie nicht nur in schön bunt wie damals, sondern auch nach heutigen Maßstäben ansehnlich, wobei hier sicherlich auch das dankbare Comic-Design der Originale eine Rolle spielt. Das soll die Leistung von Toys for Bob allerdings nicht schmälern, zumal die Kulisse in der Tat wie ein modernes Spiel wirkt und man auch sämtliche Zwischensequenzen überarbeitet hat.  

Levelpacks statt Fortsetzungen?

Da Insomniac nach dem ersten Spyro im Jahresrhythmus neue Drachenabenteuer veröffentlicht hat und die Kulisse schon damals mit zum Besseren gehörte, was man auf der PSone in diesem Bereich zu sehen bekam, verwundert es nicht, dass Spyro 2 und 3 mittlerweile eher wie aufwändige Levelpakete als spielerisch eigenständige Fortsetzungen wirken. Denn auch, wenn man in der Reignited Trilogy zwischen den Abenteuern wechselt, kann man irgendwann den Überblick verlieren, in welchem Teil man sich denn jetzt gerade befindet. Zwar gibt es Nuancen und Elemente, die man nur in bestimmten Episoden finden kann wie z.B. Unterwasserlevel in Spyro 2, bei dem ebenfalls eine Schwebefunktion für Spyro erstmalig genutzt wurde oder andere spielbare Figuren wie z.B. das Känguruh Sheila in Teil 3. Und
Seiner Feinde entledigt man sich zumeist entweder mit einem Flammenstoß oder einer Rammattacke.
Seiner Feinde entledigt man sich zumeist entweder mit einem Flammenstoß oder einer Rammattacke.
selbstverständlich wird in den drei Spielwelten, die jeweils gut sieben bis elf Stunden  unterhalten (für Komplettierer gibt es noch ein paar Stunden obendrauf), eine ordentliche  Bandbreite an unterschiedlichen Gebieten angeboten.

Und das Wichtigste: Es macht immer noch Spaß, sich mit Spyro von Abschnitt zu Abschnitt vorzuarbeiten. Hier befreit man andere Drachen aus ihrer Edelstein-Starre, dort sammelt man Dracheneier ein. Und vor allem in Teil 2 und 3 lernt man nach und nach neue Fähigkeiten, mit denen man Kisten öffnet oder Gebiete erreicht, die einem vorher verschlossen waren. Es warten fordernde Sprungpassagen, die man nach den jeweils eher unaufgeregten Einstiegsabschnitten nicht vermutet hätte. Mit einer clever auf die Fähigkeiten abgestimmten Gegnerpalette wird man ebenfalls zunehmend mehr gefordert. Schade ist allerdings, dass bei den Flugsequenzen oder in den Unterwasserwelten die Steuerung zu sensibel reagiert und zusammen mit hier auftauchenden Kameraproblemen für Frust sorgt. Hier hat Toys for Bob noch Optimierungsbedarf. Doch weder diese kleinen Aussetzer noch die minimal sichtbaren Aussetzer bei der Bildrate können den Spaß langfristig gefährden.

Kommentare

Scorplian190 schrieb am
Wollte nur den Irrtum aufklären.
Der Rest zum Thema wirde schon zu genüge im Thread durchgekaut ^^'
Chip Hazzard schrieb am
Scorplian190 hat geschrieben: ?
28.11.2018 01:30
Das ist falsch.
Aus irgendeinem Grund wird auf XBox 40gb geladen, obwohl auf der Disk eigentlich der Großteil auf der Disk ist. Was man sieht, wenn man die Disk ohne Internetverbindung einlegt (wurde mir von einem User hier bestätigt).
Auf PS4 hingegen gibt es das Phänomen garnicht. Da werdrn einfach 19gb geladen. 45gb kommen hier von der Disk.
Ich finds trotzdem unverschaemt, wenn man schon die Retailversion kauft, sollte auch das komplette Game drauf sein. Hat man bei Bandicoot ja auch geschafft. Viele kaufen sich die games ja aufgrund von Breitbandmangel oder weil sie Angst haben, dass 2030 eventuell der Gameserver platt gemacht wird und man das Spiel gar nicht mehr vollstaendig herunterladen kann, obwohl man es bezahlt hat.
Der Trend gefaellt mir persoenlich auch nicht so aber ich kaufe meine Games fast eh nur noch Digital im Sale. Dann beschwere ich mich auch nicht das ein game welches ich fuer 5 euro statt 50 euro gekauft hab, vom server geloescht wird
Scorplian190 schrieb am
Das ist falsch.
Aus irgendeinem Grund wird auf XBox 40gb geladen, obwohl auf der Disk eigentlich der Großteil auf der Disk ist. Was man sieht, wenn man die Disk ohne Internetverbindung einlegt (wurde mir von einem User hier bestätigt).
Auf PS4 hingegen gibt es das Phänomen garnicht. Da werdrn einfach 19gb geladen. 45gb kommen hier von der Disk.
Chip Hazzard schrieb am
nawarI hat geschrieben: ?
15.11.2018 10:10
Ich versteh die Aufregung nicht, dass Teil 2 und 3 runtergeladen werden müssen.
Bei Arkham City musste man einen Einmal Download Code eingeben, um Catwoman runterzuladen (hätte ich das Spiel nem Kumpel gegeben, hätte er nicht als Catwoman spielen können). Ich hatte damals noch keine Konsle am Netz und als ich mich damals 2011 darüber aufgeregt habe, haben die Leute hier im Forum gemeint, man müsse doch mit der Zeit gehen und ich solle mich nicht so anstellen.
Und jetzt wo man hier ohne weiteres zutun einen kostenlosem Patch runterladen muss, da regt ihr euch jetzt auf? Heutzutage? Zu Zeiten von PS+, wo man ohnehin jedes zweite SPiel digital hat?
Und zu Zeiten wo Day One Versionen ohnehin fast unspielbar sind? Ohne Mist, als ich die Disk von Assassin's Creed Origins eingelegt hatte, musste ich auch ne Stunde lang nen Patch ziehen und danach nochmal ein Sprachpaket runterladen. Last Guardian war anfangs eine Ruckelorgie, dass man das SPiel zwar theoretisch komplett ohne Patch spielen könnte, aber praktisch gesehen tue ich mir das nicht an - somit ist Last Guardian ohne Patch überhaupt nicht spielbar...
Spyro ist da auch nicht schlimmer als beinahe jede andere Disk, die ihr zuhause rumliegen habt. Wer sich jetzt darüber aufregt, ist ein paar Jahre zu spät dran.
Die SPiele selber sind noch immer super.
Ich hab die früher rauf und runter gespielt und es ist schön das alles jetzt in so einer tollen Grafik zu sehen.
Die neuen Designs der Drachen machen echt was her, dass man sich jedes mal drüber freut, wenn man einen Drachen befreit. Teil 2 hab ich nur kurz angespielt und dort fallen die vielen neuen liebevollen...
Scorplian190 schrieb am
Das wird schon =D
Immer schön gerade fliegen x)
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.