The Beatles: Rock Band - Instrumente - Special - 4Players.de

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Hardware
Entwickler: Harmonix
Publisher: Electronic Arts
Release:
09.09.2009
09.09.2009
09.09.2009
Spielinfo Bilder Videos
Zum Start von Rock Band 2 schauten die Fans in die Röhre, die sich auf die neuen überarbeiteten Instrumente gefreut hatten: Bis heute hat es die Hardware nicht über den großen Teich geschafft. Mit dem Erscheinen von The Beatles Rock Band jedoch hat die Wartezeit ein Ende. Basierend auf der Hardware 2.0 kommt ein ganzer Schwung neuer Plastikklampfen sowie das verbesserte Schlagzeug auch nach Deutschland. Im Special verraten wir euch, was die neuen Instrumente auf dem Kasten haben.

Gitarren & Bass

Zwei Merkmale fallen sofort auf, wenn man sich die Saiteninstrumente für The Beatles Rock Band anschaut: Sie wurden im Vergleich zum Ursprungsmodell und wie die Rock Band 2-Fender Stratocaster endlich auch auf 360 kabellos und das Griffbrett wurde mit einem schicken Holzimitat-Plastik versehen. Dadurch wirkt die gesamte Verarbeitung deutlich edler und nicht mehr so "billig" wie noch bei den Rock Band 1-Klampfen.

Rock Band-Hardware im Wandel der Zeit: Rock Band 1, Rock Band 2, Beatles Rock Band Gretsch-Gitarre, Beatles Rock Band Höfner-Bass (v.l.n.r.)
Beim Spielen ist zu spüren, dass der Hals an der Rückseite leicht angerauht wurde, so dass man bei schnellen Läufen nicht mehr das Gefühl hatte, über das Plastik zu "gleiten", sondern leicht verbesserten Halt vorfindet.
Und noch etwas fällt nach den ersten Akkorden, Riffs und Solonoten auf - oder besser noch, es fällt nicht auf: Das Drücken der Bund-Knöpfe ist jetzt deutlich leiser, ohne dabei jedoch an Genauigkeit zu verlieren. Das Ergebnis: Das Spiel mit der Plastikgitarre wird insgesamt ruhiger und deutlich angenehmer. Bei schnell aufeinanderfolgenden Akkordwechseln sowie flinken Pull-Offs und auch dem einen oder anderen Hammer-On ertönt zwar ein gehauchtes "Klick", doch diese Nebengeräusche wurden im Vergleich zur ersten Modell-Variante deutlich zurück gestuft und ist bei den Beatles-Instrumenten sogar noch geringer als bereits bei der RB2-Gitarre.

Geschmackssache

Bei der Strumbar hingegen hat sich sowohl auf den ersten Blick als auch beim ersten Anspielen nichts getan. Guitar Hero-Puristen werden immer noch das bei ihren Klampfen durch Mikroschalter ausgelöste Klicken als Zeichen für einen gelungenen Saitenanschlag vermissen. Beim ausführlicheren "Musizieren" vor allem in den hohen Schwierigkeitsgraden zeigen sich jedoch Veränderungen. Es sind nur kleine, nuancierte Abweichungen im Spielgefühl, die allerdings durchweg positiv sind. Die schnellen Auf- und Ab-Bewegungen, die z.B. bei Zweiunddreißigstel-Noten zwingend eingesetzt werden müssen, lassen sich deutlicher und erfolgreicher setzen.
Das ändert jedoch nichts daran, dass sich die Rock Band-Gitarren sowohl in der ersten als auch in dieser Generation 2.5 nach wie vor etwas "schwammiger" anfühlen als die der Guitar Hero-Serie.   

Folgende Pakete sind im Handel für alle Systeme erhältlich:

- Premium-Pack mit Höfner-Bass, Drums, Mikrofon, Mikrofonständer (UVP: 199,99 Euro)

- Gretsch Duo Jet-Gitarre (UVP: 99,99 Euro)

- Rickenbacker 325 (UVP: 99,99 Euro)
Dennoch lässt sich die Harmonix-Hardware nicht pauschal als schlechter oder besser einschätzen als die der Konkurrenz. Sie spielt sich einfach anders und erfordert eine leicht andere Herangehensweise.
Ungeachtet der persönlichen Vorlieben oder Abneigungen muss man den Hardware-Entwicklern zugestehen, dass die Veränderungen in Verarbeitung, Design und Spielbarkeit unter dem Strich durchweg positiv sind und vor allem nahezu alle Kritikpunkte an der RB1-Gitarre ausmerzen.
Dass es zusätzlich nach wie vor nicht all zu großer Anstrengungen (sprich: ausuferndem Hochreißen der Gitarre) bedarf, um Overdrive bzw. "BeatleMania" anzuwenden und natürlich weiterhin die Kompatibilität zu den Spielen der Guitar Hero-Serie besteht, sind die Beatles-Klampfen eine Empfehlung wert - mehr noch als die der ursprünglichen Rock Band 2-Serie.

Nicht nur, weil sowohl die beiden Gitarren-Replikas der von den Beatles gespielten Gretsch- und Rickenbacker- Instrumente sowie der Höfner-Bass mit edler Aufmachung und solider Verarbeitung überzeugen.
Sondern auch, weil Harmonix bei den Kleinigkeiten ebenfalls an dem festhält, was schon bei der RB2-Stratocaster positiv auffiel, so z.B. das "Einfassen" des Start-Knopfes mit einem "Schutzrand", damit man nicht mehr unabsichtlich das Spiel pausiert.

Auch hinsichtlich der Detail-Verliebtheit erreicht man mit den neuen Instrumenten ein neues Niveau und nähert sich immer mehr den realen Vorbildern an. Der Hals des Höfner-Basses z.B. ist deutlich länger als der der Gitarren und auch der Abstand zwischen den oberen und unteren Bundknöpfen ist größer - so wie es bei einem Bass sein sollte. Das Ergebnis: Das Spielgefühl wirkt authentischer - auch wenn man leider nicht wie seinerzeit beim Fender-Replica-Bass von Saitek auf eine geteilte Strumbar zurückgreift. Das hätte das absolute I-Tüpfelchen sein können.
Die neuen Rock Band-Instrument im Beatles-Design auf einen Blick. Im Premium-Pack finden sich neben Software, Mikrofon und Mikrofonständer der Bass und das Drumset.
Doch nicht immer hat die Liebe zum Detail einen positiven Nebeneffekt. Die Einlegearbeiten am Hals sehen zwar richtig schnieke aus, doch im Gegenzug wurde die Aufrauhung bzw. Kenntlichmachung der gelben Bundtaste komplett wegrationalisiert. Sprich: Wer daran gewöhnt ist, die mittlere Taste zu "erfühlen", muss sich etwas umgewöhnen. Andererseits jedoch sorgt dies auch wiederum für ein überzeugenderes Spielgefühl. 

Die Drums

Das Drumkit der ersten Generation konnte bei unseren umfangreichen Spielsessions durchweg gute Noten kassieren und auch von der aus den USA herüber geschwappten Warnungswelle vor Defekten blieben wir verschont. Nach gut einem Jahr hatte zwar das erste Basspedal bei einem Kit der Erstauflage den Geist mit einem glatten Bruch aufgegeben, doch das soll den nach wie vor guten Eindruck nicht schmälern.

Doch wie gestaltet sich die Testphase mit dem Drumkit 2.5? Ähnlich wie bei den Gitarren haben sich bereits visuell einige Veränderungen ergeben, die sich auch von denen der RB2-Hardware unterscheiden. Die Farbgebung der Drums wurde auf den Kopf gestellt. Waren in der ersten Version die Pads silbergrau und von einem schwarzen Plastikrand umgeben, waren sie bei RB 2 grauschwarz und sind nun weiß mit einem grauen Plastikrand, wobei das Gehäuse den "Perlmuttlook" von Ringo Starrs Ludwig-Drumset der frühen Beatles-Jahre widerspiegeln soll, aber in dieser Form wie ein auf Plastik geklebtes Zebrafell wirkt.

     

Kommentare

phil.- schrieb am
MoskitoBurrito hat geschrieben:Ach es wird schon noch kommen :)
Hoffen wirs.
wassolldasdenn schrieb am
Vorcalion hat geschrieben:...
Schon geil die Teile. :lol:
Sorry mußte sein.
Passt schon. Ich kann was vertragen.
Vorcalion hat geschrieben:Kann mir da keiner helfen :?: :?
Sind in Deutschland entgegen der 4players-Info wohl nicht erhältlich, ich habe auch nur die Möglichkeit gefunden, die Teile im Ausland zu kaufen. Blöd.
Vorcalion schrieb am
Kann dir nur sagen das ich gestern das Bundle für die PS3 bei unseren Markt in Wien bekommen habe. Zu Hause habe ich dann die Bestellung von Amazon storniert.
Schon geil die Teile. :lol:
Sorry mußte sein.
Vorcalion hat geschrieben:
Cymbal Extension MadCatz (Vertrieb in Deutschland über Saitek)
Habe ich leider bei Saitek nicht gefunden. Kann mir bitte wer einen Link schicken wo ich das in Deutschland oder Österreich bestellen kann.
Kann mir da keiner helfen :?: :?
schrieb am

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