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Der große Fußballvergleich

PES 2013 vs. FIFA 13

In vier Teilen werden wir den virtuellen Fußball
von EA und Konami vergleichen. Wir starten mit
Präsentation & Atmosphäre, es folgen Spielmechanik,
Figurenverhalten sowie Umfang.
Zwischenergebnis Teil 1, 2, 3:
133
  132



Teil 4: UMFANG
Spielmodi offline
Hier hat sich in beiden Spielen hinsichtlich der Karriere als Spieler oder Manager wenig getan; sie zeigen dieselben dramaturgischen Schwächen. Aber FIFA hat in anderen Bereichen mehr Neues zu bieten: Man kann endlich auswählen, ob man offline mit aktualisiertem Form- oder Standard-Kader loslegen will. Außerdem kann man prominente Spiele der Woche im Matchday nachkicken, wo auch die Kommentare Bezug auf vergangene Serien etc. nehmen. Man ist auch mit den kommenden Spielen seines Vereins viel näher dran am aktuellen Fußballgeschehen. Hinzu kommt ein Erfahrungssystem mit virtueller Währung, mit der man besondere Trikots oder Boosts für die Offline-Karriere freischalte sowie eine recht gute Kinect-Einbindung, die es offline ermöglicht taktische Anweisungen bis hin zur Auswechslung per Sprache zu steuern. PES stagniert offline: In der gut strukturierten Meisterliga enttäuscht Konami trotz freischaltbarer Fähigkeitenboosts mit schrecklicher Statik in der Präsentation – es gibt sogar dieselben drögen Zwischensequenzen.

Spielmodi online
FIFA schöpft aus dem Vollen: Es gibt zig Modi wie das beliebte Ultimate Team, man kann mit 22 Mann online gegeneinander spielen, es gibt private Clubbildungen und vor allem die Identifikation mit dem eigenen Verein, für den man mit anderen Kickern weltweit Punkte sammelt. Hinzu kommt dieses Jahr nicht nur die virtuelle Bundesliga, die die besten Online-Kicker bei gleichgeschalteten Statistiken auch irgendwann zu Turnieren in der realen Welt einlädt. Ärgerlich: Man kann keine privaten Ligen mehr bilden! PES wirkt dagegen sehr spartanisch, hat sich abseits der Online-Meisterliga mit neuem Rivalensystem kaum entwickelt und enttäuscht mit Online-Features wie Widgets in der Anleitung, die erst Mitte Oktober freigeschaltet werden. Immerhin: In beiden Spielen läuft der Netzcode bis dato stabil und nur bei PES kann man seinem Rivalen eine Fairplay-Wertung geben – gute Idee.

Training
Beide Spiele haben mehr zu bieten als im Vorjahr, aber FIFA wirkt einfallsreicher: Es gibt frische Minispiele für Schüsse, Freistöße & Co, die man auf mehreren Stufen inklusive Highscore meistern kann. Ansonsten kann man frei trainieren, gezielt Standards üben oder wie gehabt mit einem Kicker auf offenem Feld loslegen. Schade ist, dass man nicht einzelne Übungen für all die Dribblings anbietet und dass man lediglich die defensiven Manöver wirklich situativ nachspielen muss.

PES hat endlich ein besseres situatives Training integriert, in dem sowohl die defensiven Mechanismen wie das Abschirmen als auch die neuen Dribblings wie das Tunneln gezielt erlernt werden können. Das Problem: Warum gibt es diese technischen Probleme wie Tearing auf dem Trainingsplatz? Und warum ist die Abfrage der Übungen so sensibel, dass man hier peinlich genau sein muss – selbst wenn man die Steuerung richtig hinbekommt, wird manchmal abgepfiffen; das nervt. Außerdem ist man immer noch weit entfernt von dem ausführlichen Training samt Highscore, das PES noch auf der PlayStation 2 auszeichnete.

Lizenzen
FIFA ist hier nicht zu schlagen: Über 500 lizenzierte Vereine, mehr als 15.000 Spieler sind dabei – bis runter zur zweiten Bundesliga inklusive Pauli-Fangesängen und in England sogar noch darunter. Aber das ist auch kein Komplettpaket: Viele Nationalteams und Stadien fehlen – es gibt lediglich 58 Arenen, darunter nur sechs deutsche. PES gibt sich zwar Mühe, hat erneut all die südamerikanischen Teams der Copa am Start und bei den Stadien mit 48 zum Start richtig zugelegt, aber schlampt gerade bei den deutschen Vereinen: Zwar ist neben dem FC Bayern erstmals Schalke 04 dabei, aber weder die Veltins-Arena noch die Fangesänge der Knappen wurden integriert- wenn man schon so wenig Lizenzen hat, muss man die wenigstens voll ausnutzen!

Editor
Egal ob PES oder FIFA – beide lassen sich wunderbar anpassen, wenn man Fußballbastler ist. Man kann Spieler erstellen oder deren Werte editieren, Trikots oder Frisuren ändern oder eigenständig Transfers einleiten. In PES kann man alte Daten umgehend importieren, eigene Stadien inklusive Rasendesign und Tribünen bauen sowie Wappen inklusive Maltool oder Foto-Import designen. In beiden Spielen kann man Soundfiles hochladen, um das Spiel auch akustisch zu individualisieren.

Taktiken & Formationen
FIFA hat zum einen mehr Masse: Es gibt 33 Formationen (PES hat elf) und elf Taktikparameter wie „Passspiel“ oder „Druck“ (PES hat sieben). Außerdem gibt es neue Formationen wie „5-4-1 flach“, „4-2-3-1 breit“ oder „4-3-3 falsche 9“, mit denen es sich tatsächlich etwas anders spielt. Schön: Die Änderungen an den Schiebereglern werden so visualisiert, dass man das taktische Konzept besser versteht. In PES ist das Ganze etwas weniger umfangreich sowie unübersichtlicher, aber man kann auch etwas tiefer in die Mannschaftstaktik eingreifen: Wenn man die sieben Parameter wie Pressing, Kompaktheit oder Spielunterstützung in ihren drei Stufen ändert, wirkt sich das umgehend aus.

Ergebnis Figurenverhalten
24
   35
Gesamtergebnis:
157
  167

Kommentare

grizzer66 schrieb am
Lilli zockt hat geschrieben:also ich mag beide Fussballreihen...
bin/war mit Fifa 12 sehr zufrieden, da aber Neuerungen immer weniger werden will ich nur noch alle 2 Jahre mal zugreifen. Nun aber hatte ich die PES13 Demo probiert und musste dann PES13 kaufen.
Konnte es mit Fifa 13 vergleichen, und gefällt mir PES dieses Jahr spielerisch weit besser, also der Spaßfaktor ist größer wenn ich PES13 zocke.
Lizenzen hin oder her....mit PESedit Patch gibts auch Bundesliga :!:
Die Menüführung find ich auch nicht so dramatisch, war in PES schon schlechter dargestellt.

Kann ich übrigens mit installierten PESedit Patch Online Spielen? Oder gibt es da Komplikationen?

Das habe ich bisher noch nicht getan.
Was ist dran mit den Verbindungsproblemen?
bei amazon schreiben in den Kommentaren einige bei Problemen mit 1+1 oder Alice Kunden:
http://www.amazon.de/PES-2013-Pro-Evolu ... 898&sr=8-2
also bei pes 2012 gings, du musstest halt vorher online einstellen in dem selector
C.Montgomery Wörns schrieb am
Also ich bin bei PES13 langsam an dem Punkt wo ich mir überlege, ob ich es wieder verkaufen soll. Der Variantenreichtum in der Spielweise ist echt nur Theoretisch da. Online spielen die Leute eigentlich alle gleich. Der Tödliche Pass ist einfach nur bekackt...vor allem bei hoher Passhilfe. Die ganzen Onlineleute erobern immer nur den ball und drücken dann sofort Y. Spielaufbau kommt quasi nie vor. Und obendrein ist dann auch noch jeder schuss ein treffer. Echt murks...
Naja....dank Onlinepass werde ich es dann aber wohl doch nich verkaufen...
Tom_Magnum schrieb am
Als alter Fuppes-Prof, hab ich sie mir dieses Jahr beide gegönnt. Ich finde dieses Jahr ist ein guter Jahrgang, den Konami und EA haben beide an den richtigen Schräubchen gedreht und so haben wir dieses Jahr 2 gute Fussball-Games zur Auswahl.
Mein Favorit ist dieses Jahr, nach langer Abstinenz und Wechsel zu FIFA, wieder PES.
Konami hat eine gute Balance zwischen Angriff und Abwehr gefunden. Besonders das neue optionale manuelle Passen/Schießen/Flanken im laufenden Spiel bricht viele Strukturen auf. Abgerundet wird die Sache dann durch die diesjährig sehr guten KI-Mitspieler, die sich gut mitbewegen, Anspielstationen schaffen und Lücken reißen. Auch die Gegner-KI ist diesmal deutlich gesteigert. Ich empfinde es als sehr angenehm, dass ich bislang so gut wie kein Tor der Marke "KI = Gott = trifft irgendwie immer" kassiert habe. Für mich als Offline-Zocker ist das ein enorm wichtiger Punkt. Bisher waren das immer blitzsaubere Tore. Gut herausgespielt, mal ein guter Standart, ein Abstauber oder auch mal ein Knaller aus 2. Reihe.
Bisher hatte ich tatsächlich nicht einmal so eine Situation, wo man gefrustet auf die Couch sackt und in den Controller beißen will, weil die KI zum 2. Mal in einer Partie ansatzlos aus 30 Meter in den Winkel ballert. Alternativ: Gegenspieler die sich ständig, trotz wildester (selbst illegaler) Halteversuche, durchtanken und dann noch fast den Torwart mit ins Tor schießen. Das waren Kritikpunkte in vielen früheren Versionen (nicht nur PES, vor allem auch FIFA), die mich immens gestört haben. Sowas stört mich persönlich wesentlich stärker, wie die altbackene Optik (wobei die [bei beiden Titeln] natürlich auch kein Zustand mehr ist und dringend eine Frischzellenkur benötigt!).
FIFA ist dieses Jahr auch ein guter Jahrgang. EA hat in die richtige Richtung verbessert und die Offensive belebt. Da ich aber nicht komplett manuell spielen möchte, fehlt bei FIFA die ganz große Freiheit. Trotz der feinen Animationen...
C.Montgomery Wörns schrieb am
Ryuneke_Nirgendwo hat geschrieben:bei mir wird es wohl fifa werden, auch wenn ich niemals dachte, jemals von pes wegzukommen.
ich spiele pes seit seiner geburtsstunde und hätte mir nie träumen lassen, mal zu fifa zu wechseln. gerade wer sich an pes 1 erinnert und zum vergleich das zeitgenössiche fifa gespielt hat, kam es wie eine revolution vor; doch das hat sich für mich geändert...
jedes jahr hab ich pes eine chance gegeben, was 2010 zu herbesten enttäuschung führte :(
seit 2012 spielt sich pes besser, aber meiner meinung nach nicht gut. ich hab das ding mit freunden rauf und runter gespielt und uns ist aufgefallen, dass so viele tore durch fehler der k.i. verursacht werden. torhüter lassen den ball prallen, abwehrspieler lassen bälle durchrutschen, usw. klar, im echten fußball passiert sowas natürlich auch, aber nicht so häufig und so krass.
fifa 12 hab ich dann mal ausprobiert und war beigeistert. wenn man das ding auf langsam stellt und mit manuellem passsystem spielt, wirkt das ungemein "realitätsnah". auch die option mit den schiebereglern das verhalten der k.i. anzupassen, finde ich großartig. mein mitbewohner und ich spielen seit geraumer zeit ausschließlich fifa12. die tore fallen "immer" anders. die k.i. macht weniger dumme fehler...klar hat auch fifa schwachpunkte (spieler sind mit ball oft gleich schnell wie die ohne ball, die k.i. grätscht nicht, etc.) <--wie wurden diese punkte in fifa 13 umgesetzt? wäre schön, wenn mir da jemand ne antwort drauf geben könnte
übrigens spiegelt dieser post lediglich meine meinung wieder und soll nicht als normativ verstanden werden. dieses rumgemeckerte hier ist nicht so toll. hier vertreten verschiedene personen, verschiedene meinungen, und das ist gut so. denn sowohl pes als auch fifa sind gute spiele, keine frage, allerdings sollte man doch jedem...
schrieb am

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