Oculus Rift - Special, Hardware, PC - 4Players.de

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Oculus Rift (Hardware) von Facebook
Oculus Rift
Hardware
Entwickler: Oculus VR
Publisher: Facebook
Release:
28.03.2016
28.03.2016
28.03.2016
Spielinfo Bilder Videos

Nach der Renaissance der 3D-Technik wollen einige Hardware-Tüftler aus Long Beach einen Schritt weiter gehen: Ihr per Kickstarter finanziertes Headset „Oculus Rift“ soll den Spieler direkt in die virtuelle Welt versetzen. Ähnlich wie es die Virtual-Reality-Headsets in den Neunzigern taten, allerdings mit der Technik des Jahres 2012. In Köln haben wir die futuristische Hardware ausprobiert, welche momentan für den PC entwickelt wird.



Zurück in den Cyberspace

Video
Vor sechs Monaten entschieden sich Pal Luckey und seine Kollegen für die Kickstarter-Kampagne.
Ein Info vorweg: Meine Probe-Session mit der Hardware hat sich gelohnt. Der räumliche Ausflug in die BFG-Edition von Doom 3 war beeindruckend – obwohl sich Probleme wie die geringe Auflösung des Prototyps negativ bemerkbar machten. Einen Stand auf der gamescom konnten die Entwickler auf die Schnelle nicht mehr organisieren. Sie luden uns aber in ein Hotel am Rhein ein, um ihr Baby in Aktion zu erleben, welches von Fürsprechern wie id-Gründer John Carmack oder Epics Cliff Bleszinski in höchsten Tönen gelobt wird.

Konstrukteur Palmer Luckey und sein Kollege Nate Mitchell führten uns einen Prototyp vor, welcher noch behelfsmäßig mit Klebeband gebastelt wurde. Auch Unterstützer der Kickstarter-Aktion müssen bei der günstigsten Variante (275 Dollar) selbst die Einzelteile montieren. Für 25 Dollar mehr gibt es einen fertigen Prototyp. Auch das Endprodukt soll sich in einem massenmarkttauglichen Preisrahmen bewegen – einen Release-Termin gibt es aber noch nicht. Das Development Kit richtet sich eher an Entwickler, welche die Hardware ausprobieren und mit ihrem Spiel kompatibel machen wollen.

Leichtgewicht mit Gaffa-Tape

Der Rasenmähermann lässt grüßen: In Köln wagten wir ein Spielchen mit dem Prototyp und Doom 3 BFG.
Der Rasenmähermann lässt grüßen: In Köln wagten wir ein Spielchen mit dem Prototyp und Doom 3 BFG.

Die erste Überraschung erwartete mich gleich beim Aufsetzen. Die Brille ist trotz ihrer klobigen Form erstaunlich leicht: Nur rund 220 Gramm wiegt der aktuelle Prototyp. Auch das Gummiband am Hinterkopf und die seitliche Abdunklung aus Schaumstoff sitzen schon sehr bequem. Als nächstes musste ich das Gerät noch ein paar Millimeter nach oben du unten schieben, bis meine Augen das Bild richtig scharf sahen.

Bevor ich in das Doom 3 BFG Edition eintauche, ein paar technische Details zum Verständnis. Anders als bei Sonys Headset HMZ-T1 oder Nintendos Virtual Boy wirkt es hier nicht, als sitze man vor einer großen Leinwand mit 3D-Bild. Bei den genannten Beispielen hat jedes Auge einen eigenen Bildschirm vor sich.

 

Kommentare

GreySoul schrieb am
OriginalSchlagen hat geschrieben:Nunja, nach mehr als einem Schritt in die richtige Richtung, hört sich das nicht an. Mit dem Kopf zielen, stelle ich mir nicht nur als gewöhnungsbedürftig vor. Es zerstört die die Illusion der virtuellen Realität.
Alle die den Rift getestet haben, erzählen genau das Gegenteil. Mit dem Rift hast du eine Illusion einer Realität die seines gleichen sucht. Für das Hirn ist es total egal das es mit dem Kopf ein Laserpointer steuert. Das zerstört nicht die Immersion.
OriginalSchlagen hat geschrieben: Es müsste schon eine "Lightgun" sein, ein zusätzliches peripheres Eingabegerät, verbunden mit dem VR-Helm. Ganz oder gar nicht. Ich bleche bestimmt keine hunderte Euro, für ein weiteres unausgearbeitetes VR-Konzept. Als "The Real Deal" wurden schon die frühen Umsetzungen von home-virtual-reallity angepriesen.
Bei allen anderen bisherigen Versuchen wurde nur eine Vision verkauft. Jeder der sich die alten VR-Helme aufgesetzt hat, hat diese immer kritisiert. Das Sichtfeld und die Latenzen waren immer jenseits des nutzbaren. Du hast bei denen abseits des Marketings nahezu ausschließlich negative Kommentare zu hören bekommen. Das ist jetzt zum ersten mal nicht mehr so. Die Tester des Rifts sagen dagegen alle das sie so eine Immersion noch nie erlebt haben und dass das der "real deal" ist.
OriginalSchlagen hat geschrieben: Verstehe nicht, warum man sich nicht mal dahinter setzt und ein reifes Produkt ausarbeitet. Mit heutiger Technik (PS3 "Move", Xbox360 "Kintect", Wii) wäre es ein regelrechtes Kinderspiel, diese beiden Technologien miteinander zu verschmelzen.
Genau, man geht natürlich den zweiten Schritt vor dem ersten. Fakt ist, dass wir erstmal ne anständig nutzbare VR-Brille benötigen bevor wir die mit was anderem verschmelzen können. Der Kickstarter soll dafür sorgen das...
OriginalSchlagen schrieb am
Nunja, nach mehr als einem Schritt in die richtige Richtung, hört sich das nicht an. Mit dem Kopf zielen, stelle ich mir nicht nur als gewöhnungsbedürftig vor. Es zerstört die die Illusion der virtuellen Realität. Es müsste schon eine "Lightgun" sein, ein zusätzliches peripheres Eingabegerät, verbunden mit dem VR-Helm. Ganz oder gar nicht. Ich bleche bestimmt keine hunderte Euro, für ein weiteres unausgearbeitetes VR-Konzept. Als "The Real Deal" wurden schon die frühen Umsetzungen von home-virtual-reallity angepriesen. Verstehe nicht, warum man sich nicht mal dahinter setzt und ein reifes Produkt ausarbeitet. Mit heutiger Technik (PS3 "Move", Xbox360 "Kintect", Wii) wäre es ein regelrechtes Kinderspiel, diese beiden Technologien miteinander zu verschmelzen.
Sabrehawk schrieb am
solange das game unabhängige Achsen für Bewegungsrichtung und Blickrichtung , Ausrichtung der Waffe usw bietet ...und das tun die wenigsten Games mit EgoPerspektive,
trotzdem bleibt es ein interessantes Ding sofern der input lag nicht spürbar ist, einem nicht schlecht wird und das Problem für Brillenträger gelöst wird, und
der Preis sich im Rahmen hält. Für konventionelle Simulatoren ist das sicherlich sehr geil , aber auch für Minecraft stelle ichs mir lustig vor...und eben sowieso für
alles was aus der Ego Perspektive läuft und einem ein tieferes Eintauchen in die Spielwelt ermöglicht. Ich befürchte allerdings das vielen schlecht werden wird, wenn es
die erwähnten Symptome hinsichtlich des Bewegungszentrums des Gehirns gibt ^^ Der Golem Redakteur der hatte recht schnell einen würgereiz obwohl er begeistert war^^
Sven Power schrieb am
Ja, der Zeiss Cinemizer Plus hört sich mehr als gut an ;)
ABER ich möchte (wenn ich schon viel Geld in PC-Technik investiere) wenigstens einen (mini-)HDMI Eingang haben. Das setze ich wirklich voraus! Die Auflösung muss einfach höher sein. Selbst mit dem 500? teuren Gerät von Zeiss UND dem noch teureren Gerät von Sony (800?) hat man nativ pro OLED nur eine Auflösung von 640x480. Das ist fürs Zocken (ich spiele momentan auf 1920x1200) und fürs Blu Ray schauen VIEL ZU WENIG!!!
Wie ich schon schrieb, wenn Rift es schafft, ein 1080P Signal zu verarbeiten und als 720P 3D signal aktiv auszugeben, bin ich mehr als bereit Geld dafür auf den Tisch zu legen ^^ Zumal 3D Blu Rays meines Wissens nach sowieso "nur" in 720P ausgegeben werden (da 2 Bilder parallel dargestellt werden müssen)
Wenn es also wirklich um den Spielgenuss + Blu Ray schauen geht... rate ich eher vom Zeiss Cinemizer Plus ab und warte voller Spannung auf mein ins Herz geschlossenes Rift *.*
Das könnte wirklich der nächste Schritt in die Spielezukunft sein! Ein, in meinen Augen, WEIT größerer Schritt, als es Nintendo mit den WiiMotes der Wii gemacht hat. DAS wird das Spielerlebnis um ein vielfaches intensiver machen!
Tyler Durden schrieb am
4P|Jan hat geschrieben: Jep, beim TrackIR richtet man die Augen ja immer auf den Monitor. (@Tyler Durden: Oder benutzt du das System mit einem Headset?)
Nö, bisher war mir die Auflösung immer zu gering, oder viel zu teuer, wenns ne halbwegs ordentliche Auflösung werden soll. Das geht aber, man gewöhnt sich daran den Kopf zu bewegen, aber die Augen auf dem Monitor zu halten.
Ich sitz auch immer und stell mir ne Kurve bei der Empfindlichkeit ein. Kleine Kopfbewegungen sind 1:1 danach gehts recht radikal hoch, so dass ich mit ca 45 Grad Kopfbewegung 180 Grad im Spiel habe.
Eingabegeräte mit so einer Brille muss man aber dann auch blind bedienen.
Das Teil von Zeiss hört sich verdammt gut an un 500 EUR ist langsam in dem Bereich, den ich bezahlen würde.
mfg tyler
schrieb am

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