Zurück in den Cyberspace

Video: Vor sechs Monaten entschieden sich Pal Luckey und seine Kollegen für die Kickstarter-Kampagne.
Konstrukteur Palmer Luckey und sein Kollege Nate Mitchell führten uns einen Prototyp vor, welcher noch behelfsmäßig mit Klebeband gebastelt wurde. Auch Unterstützer der Kickstarter-Aktion müssen bei der günstigsten Variante (275 Dollar) selbst die Einzelteile montieren. Für 25 Dollar mehr gibt es einen fertigen Prototyp. Auch das Endprodukt soll sich in einem massenmarkttauglichen Preisrahmen bewegen – einen Release-Termin gibt es aber noch nicht. Das Development Kit richtet sich eher an Entwickler, welche die Hardware ausprobieren und mit ihrem Spiel kompatibel machen wollen.
Leichtgewicht mit Gaffa-Tape
Der Rasenmähermann lässt grüßen: In Köln wagten wir ein Spielchen mit dem Prototyp und Doom 3 BFG.
Die erste Überraschung erwartete mich gleich beim Aufsetzen. Die Brille ist trotz ihrer klobigen Form erstaunlich leicht: Nur rund 220 Gramm wiegt der aktuelle Prototyp. Auch das Gummiband am Hinterkopf und die seitliche Abdunklung aus Schaumstoff sitzen schon sehr bequem. Als nächstes musste ich das Gerät noch ein paar Millimeter nach oben du unten schieben, bis meine Augen das Bild richtig scharf sahen.
Bevor ich in das Doom 3 BFG Edition eintauche, ein paar technische Details zum Verständnis. Anders als bei Sonys Headset HMZ-T1 oder Nintendos Virtual Boy wirkt es hier nicht, als sitze man vor einer großen Leinwand mit 3D-Bild. Bei den genannten Beispielen hat jedes Auge einen eigenen Bildschirm vor sich.