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Kickstarter (Unternehmen) von
Kickstarter
Tim Schafer hat den Stein mit seinem Double-Fine-Adventure ins Rollen gebracht und Kickstarter einen gewaltigen Popularitätsschub innerhalb der Spielebranche verschafft. Mittlerweile nutzen zahlreiche unabhängige Entwickler und Studios Kickstarter oder andere Crowdfunding-Plattform, um ihre Projekte zu finanzieren - oft mit Erfolg. Besonders hoch im Kurs stehen derzeit Rollenspiele. Wir haben uns durch die Angebote gewühlt und stellen interessante Kandidaten vor...

The Banner Saga

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The Banner Saga brauchte 100.000 Dollar, am Ende wurden es über 700.000!
Unter der Leitung der ehemaligen BioWare-Veteranen Arnie Jorgensen, Alex Thomas und John Watson entsteht im neu gegründeten Studio Stoic diese Mischung aus Rollen- und Strategiespiel. Dabei will man sich vor allem eine reife Geschichte für Erwachsene auf die Fahnen schreiben, in der schwere Entscheidungen getroffen werden müssen. Bei der abenteuerlichen Reise in einer Karawane soll vor allem das Entstehen von Beziehungen und der gemeinsame Kampf ums Überleben im Mittelpunkt stehen. Ausreichende Versorgung, das Klären von Familienangelegenheiten, Schutz und Rekrutieren neuer Begleiter - all das wird zu den Aufgaben gehören. Das Fantasy-Szenario ist an die nordische Kultur angelehnt und soll mit farbenfrohen Kulissen stilistisch Erinnerungen an handgemalte Zeichentrickfilme wecken. Die Kämpfe werden sich an traditionellen Rollenspielen orientieren und sollen taktisch geprägt sein, wobei unterschiedliche Fähigkeiten der Charaktere von Bedeutung sind. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb die Macher den Titel gerne als rundenbasiertes Strategiespiel bezeichnen, doch aufgrund des hohen Stellenwerts der Geschichte und Entscheidungen dürfte die Grenze zum klassischen Rollenspiel fließend sein. Erkundung, Entscheidungen und Kämpfe sollen sich die Waage halten. Genau wie Mass Effect wird auch The Banner Saga als Trilogie geplant und soll wie eine TV-Serie konzipiert werden. Getroffene Entscheidungen werden sich über die drei Spiele erstrecken und genauso übernommen wie die Charaktere. Der Schwerpunkt soll zwar auf der Kampagne liegen, doch will man zusätzlich auch einen Mehrspielermodus anbieten, in dem Spieler eine separate Truppe aufbauen und diese auf Charaktere anderer Spieler hetzen können. Von den veranschlagten 100.000 Dollar kamen innerhalb eines Monats 723.886 Dollar zusammen. Eine Veröffentlichung ist für November 2013 geplant.

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Wasteland 2

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Die ersten Spielszenen suggerieren, dass das Crowdfunding-Geld gut angelegt wird.
Brian Fargo träumte schon lange von einer Fortsetzung seines postapokalyptischen RPG-Klassikers aus dem Jahr 1988. Doch Publisher zeigten ihm immer wieder die rote Karte und machten den Plänen für Wasteland 2 damit einen Strich durch die Rechnung. Also versuchte er es zusammen mit seinem Team von inXile Entertainment auf eigene Faust, startete die Kickstarter-Kampagne und versprach sogar, 100.000 Dollar aus eigener Tasche zu zahlen, um das Mindest-Budget von einer Million Dollar zu erreichen. Ein Schritt, der nicht unbedingt nötig gewesen wäre, denn wie sich zeigte, stand die Finanzierung bereits nach zwei Tagen - bis zum Ablauf der Kampagne kamen sogar knapp drei Millionen Dollar zusammen. „Keine Kompromisse“ lautet daher auch die Ansage von Fargo und inXile, die aufgrund der zusammengekommenen Summe sogar Unterstützung von Obsidian-Entwicklern bekommen und auf Designentscheidungen zugunsten einer breiteren Akzeptanz im Massenmarkt bewusst verzichten wollen. Entsprechend will man sich hinsichtlich der Aufmachung stark am Klassiker orientieren und erneut mit einer Mischung aus taktischen Rundenkämpfen sowie einer tiefgründigen Geschichte mit vielen Möglichkeiten der Verzweigung begeistern. Für die Veröffentlichung hat man Oktober 2013 angepeilt. Da das Budget die Kreation einer größeren Spielwelt erlaubt und neben dem PC auch die versprochenen Mac- sowie Linux-Versionen realisiert werden, könnte es aber auch noch etwas länger dauern, bis Wasteland 2 endgültig das Licht der Welt erblickt.

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Shadowrun Returns

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Shadowrun soll ab dem 29. April vorbestellbar sein.
Und noch ein Rollenspiel mit rundenbasierten Kämpfen, mit dem man nach dem gefloppten Marken-Ausflug ins Shooter-Genre wieder zu den Wurzeln zurückkehren will. Basierend auf dem amerikanischen Pen&Paper-Rollenspiel aus dem Jahr 1989 orientiert sich Entwickler Harebrained Schemes LLC unter der Leitung von Shadowrun-Erfinder Jordan Weisman am 2D-Rollenspiel für das SNES aus dem Jahr 1993. Die Spielwelt wirkt laut Entwicklern erneut wie eine Mischung aus der Cyberpunk-Zukunft eines Blade Runners mit Kreaturen und Rassen im Stil von Der Herr der Ringe, frei nach dem Motto: Technologie trifft auf Magie. Statt fester Klassen sollen sich Spieler zwischen verschiedenen Archetypen wie Magier oder Street Samurai entscheiden und ihren Charakter dann völlig frei weiterentwickeln können. Die Geschichte rund um den Krieg zwischen mächtigen Unternehmen soll im Zusammenspiel mit der tiefgründigen Charakterentwicklung und dem taktischen Kampfsystem das Flair des Vorbilds einfangen und in ein modernes Gewand kleiden. Wie schon The Banner Saga und Wasteland 2 ist auch Shadowrun Returns eine Kickstarter-Erfolgsgeschichte: Innerhalb von nur 28 Stunden war das minimale Ziel von 400.000 Dollar erreicht. Bis zum Ende kamen 1.836.447 Dollar zusammen, mit PayPal-Zahlungen sogar 1.895.772 Dollar. Im Juni soll das Spiel über Steam veröffentlicht werden - Vorbestellungen sind ab dem 29. April möglich. Eine DRM-freie Version wird man auch über die Webseite des Herstellers beziehen können. Community-Inhalte, die Nutzer über den integrierten Editor erstellen können, lassen sich aber nur in der Steam-Fassung direkt betrachten und laden. Auch die geplanten DLC-Erweiterungen werden nur über Valves Plattform vertrieben.

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Kommentare

mohnstrudel schrieb am
Mr.Freaky hat geschrieben:@mohnstrudel
Du solltest unbedingt deinen Beitrag editieren und Gothic 4(das in meiner Welt nie wirklich existiert hat) nicht mit dem großartigen Arcanum verwechseln. ;)

Auweia, Asche über mein Haupt! Natürlich wollte ich "Arcania" schreiben, da ich für mich ein Gothic 4 ebenfalls nie existiert hat und ich keine der beiden Namen in den Dreck ziehen wollte. Wird natürlich sofort gemacht :D
Liegt wohl daran, dass ich erst neulich bei Arcanum auf gog.com zugelangt habe (und mich noch für einen kurzen Moment gewundert habe "Äh, haben diese Spiele wirklich den gleichen Namen?!" - war dann aber doch leider zu bequem, schnell nach zu googlen :( )
Mindflare schrieb am
Armin hat geschrieben:
mohnstrudel hat geschrieben:KoA würde ich als komprimiertes (Hardcore)SinglePlayer-MMO bezeichnen. Dort gibt es so viele Klassen, so viele Crafting-Möglichkeiten, so viel einfach von allem, dass es beinahe schwindelig wird :) Ist halt wie ein MMO, nur für den solo-Gebrauch.

Hoert sich eigentlich nicht schlecht an, wie ists mit levelscaling?

Gefühlt würde ich sagen, dass die Gegner regionenabhängig stärker werden. Eventuell skalieren die noch leicht bis zu einer gewissen Grenze mit, aber nicht extrem.
Überhaupt ist das Spiel eher Skill- als Levelabhängig. Ausweichen und Fähigkeiten spielen wirklich ne große Rolle. Dazu ist die Story echt gut für diesen Typ Spiel.
ElWebs schrieb am
PixelMurder hat geschrieben:
ElWebs hat geschrieben:Ich habe jetzt die letzten Seiten gelesen und muss sagen, was mich an Leuten wie Pixelmurder extrem stört ist die Tendenz, selbst gut auszuteilen, aber selbst hochsensibel bei jedweder potenzieller Kritik an sich selbst zu reagieren. Das ist ein bisschen inkonsistent, eines über 40-Jährigen nicht würdig und untergräbt ansonsten gute Diskussionsbeiträge

Wie wenn das mit dem Häkelkurs ein "Austeilen" und ein persönlicher Angriff gewesen wäre, für den man das Kriegsbeil ausgraben müsste. Aber ich spamme das Thema nicht weiter zu.

Eben. Genausowenig waren das aber die Statements "gegen" Dich. Darauf wollte ich hinaus.
Mr.Freaky schrieb am
@mohnstrudel
Du solltest unbedingt deinen Beitrag editieren und Gothic 4(das in meiner Welt nie wirklich existiert hat) nicht mit dem großartigen Arcanum verwechseln. ;)
PixelMurder schrieb am
ElWebs hat geschrieben:Ich habe jetzt die letzten Seiten gelesen und muss sagen, was mich an Leuten wie Pixelmurder extrem stört ist die Tendenz, selbst gut auszuteilen, aber selbst hochsensibel bei jedweder potenzieller Kritik an sich selbst zu reagieren. Das ist ein bisschen inkonsistent, eines über 40-Jährigen nicht würdig und untergräbt ansonsten gute Diskussionsbeiträge

Wie wenn das mit dem Häkelkurs ein "Austeilen" und ein persönlicher Angriff gewesen wäre, für den man das Kriegsbeil ausgraben müsste. Aber ich spamme das Thema nicht weiter zu.
schrieb am

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