Grand Theft Auto - Special, Action, PC, Spielkultur, PlayStation - 4Players.de

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Grand Theft Auto (Action) von Gremlin Interactive
Grand Theft Auto
Arcade-Action
Entwickler: DMA Design
Publisher: Gremlin Interactive
Release:
10.10.1997
10.10.1997
10.10.1997
Spielinfo Bilder Videos
G.T.A. Drei unscheinbare Buchstaben, die 1997 als Kürzel für Grand Theft Auto erstmals in den Spieleregalen auftauchten. Im Verlauf der folgenden mehr als 15 Jahre sollten diese Lettern zum Inbegriff des Open-World-Hypes werden. Jetzt steht Grand Theft Auto 5 in den Startlöchern. Und das ist mehr als Grund genug, einen Blick auf die bescheidenen Anfänge der Serie zu werfen, die Rockstar Games einen Platz im Spieleolymp eingebracht hat.

Eine kurze Geschichte der Zeit

1997 war ein gutes Jahr für Spieler auf allen Systemen: Age of Empires erscheint ebenso wie Blade Runner, Final Fantasy 7, Blast Corps, GoldenEye, Diablo, Dungeon Keeper, Tomb Raider 2, MDK, Quake 2, Outlaws, G-Police, Dark Reign, Fallout, Grandia oder Imperium Galactica - die Liste ließe sich noch über Seiten fortsetzen. 
GTA erschien zu einer Zeit, als sich Final Fantasy 7 und GoldenEye um den Titel des "Spiel des Jahres" gestritten haben...
GTA erschien zu einer Zeit, als sich Final Fantasy 7 und GoldenEye um den Titel des "Spiel des Jahres" gestritten haben...
Da hatte es das vom kleinen schottischen Studio DMA Design entwickelte Grand Theft Auto, ein Action-Spiel mit konsequenter Vogelperspektive, natürlich nicht leicht. Dennoch konnte sich der seinerzeit auf PC und der ersten PlayStation erschienene Titel durchsetzen und lt. vgchartz.com stattliche Verkaufszahlen jenseits der Zwei-Millionen-Marke erreichen – weit über die Hälfte davon konnte in Europa abgesetzt werden. Es folgten zwei Add-Ons bzw. eine Standalone-Disc auf der PSone, die statt der drei amerikanischen Metropolen Liberty City, Vice City und San Andreas das Geschehen ins britische London verlegten. Doch der Erfolg war eher verhalten. Lag es daran, dass man sich statt auf Fantasiestädte auf einen „realen“ Schauplatz konzentrierte?

Kurz bevor 1999 die Fortsetzung erschien, die auf das gleiche Prinzip der Action aus der Überkopf-Kamera setzte, landete DMA schließlich im Rahmen einer Übernahme von Gremlin durch Infogrames über Umwege bei Rockstar Games. Und obwohl Grand Theft Auto 2 die Verkaufszahlen steigern konnte, wollte man für den dritten Teil, der vorerst nur auf der damals neuen PlayStation 2 erscheinen würde, offensichtlich eine neue Richtung einschlagen. Mit dem Wechsel in die dritte Dimension kam der absolute Durchbruch für die Reihe, die fortan mit jedem neuen Ableger für weitere Verkaufsrekorde sorgen und im Laufe der Zeit auch auf diversen mobilen Systemen wie GBA, Nintendo DS sowie Android- oder iOS-Plattformen erscheinen sollte. Teil 5 geht demnächst an den Start, doch auch wenn die Kulisse mittlerweile ganz andere Standards setzt als das pixelig-krümelige Aussehen des Ur-GTA, wurde damals bereits der Grundstein für viele der Elemente gelegt, die bis heute motivieren und die Spiele wie Just Cause oder Saints Row ebenfalls zu Erfolgen gemacht haben.

Kleingangster auf dem Weg nach oben

Das Liberty City von 1997 unterscheidet sich deutlich von den Versionen, die man 2001 (GTA 3) oder 2008 (GTA 4) als Schauplatz genießen durfte.
Das Liberty City von 1997 unterscheidet sich deutlich von den Versionen, die man 2001 (GTA 3) oder 2008 (GTA 4) als Schauplatz genießen durfte.
Man startet als einer von acht Kleingangstern, die sich allerdings nur hinsichtlich Hosen- und Haarfarbe unterscheiden, in der fiktiven Stadt Liberty City, die New York nachempfunden ist. Um weiterzukommen und damit u.a. Zugriff auf die weiteren Städte Vice City (entspricht Miami) und Los Santos (das Los Angeles im GTA-Universum) zu erlangen, muss man eine bestimmte Punktzahl erreichen. Auf große Story-Verknüpfungen wird zu diesem Zeitpunkt noch verzichtet. Doch ein Stützpfeiler der GTA-Mechanik, ist die Freiheit, die man später als Open-World oder Sandbox bezeichnet. Und die ist schon bei den allerersten Ausflügen als Gangster spürbar: Wie man diese Punktzahlen erreicht, steht einem vollkommen frei. Es gibt außer der Stadtgrenze keine räumlichen Beschränkungen innerhalb jeder Metropole, man kann fahren oder laufen, wohin man will. Natürlich bekommt man mehr Punkte (sowie einen Punkt-Multiplikator), wenn man die Aufträge erfüllt, die man an bestimmten Telefonzellen einkassieren kann. Doch wenn man will, kann man sich die nötigen Erlöse auch durch Rowdytum im Straßenverkehr (sprich: Unfälle verursachen, im Idealfall mit Personenschaden) oder den Diebstahl von Autos erarbeiten. Allerdings muss man bei seinen ersten Ausflügen noch verdammt vorsichtig sein: Unter Umständen ist schon ein Treffer oder ein Fall ins tiefe Wasser tödlich. Und das hat nicht nur den Verlust eines der limitierten Leben zur Folge, sondern auch eine Halbierung des Multiplikators.  


Kommentare

Gerberos schrieb am
Einfach Nostalgie-Pur,das Addon London1969 war auch genial.
Nächste Woche erscheint GTA5,freu mich wie ein Schnitzel drauf :D
Mr.Coconut/sickbiig schrieb am
Oh Gott ich erinnere mich noch genau wie ich teilweise Stunden GTA 2 gezockt hab, nur bei der Autowerkstatt, ständig neues Öl geholt hab und dann die komplette Straße zugeölt hab, nur um dann zuzuschauen wie der Verkehr vollkommen im Chaos versinkt, weil niemand mehr grade aus fahren kann XD.
Bei GTA 1 war ich noch zu jung um mich daran zu erinnern, kp ob wir das besessen haben, auf jeden Fall sind wir (mein Bruder und ich) auf die Idee gekommen GTA London zu holen und damit hats bei mir angefangen, aber auch nicht mehr viele Erinnerungen, meine mich nur an einen Pool auf einem Dach zu erinnern über den ich immer mit dem Moped drüber wollte :D.
Dann eben GTA 2 mit dem Panzer zwischen den Häusern, die Legendären Elvisimitatoren und und und.
Mit GTA 3 gings dann in die dritte Dimension. Hier und da mal die Missionen gespielt, doch meistens landete das Spiel nur in der Konsole, wenn der Zettel mit den Cheat für bewaffnete und aggressive Zivilisten in Reichweit war ;D.
Mit 12 oder 13 oder vllt sogar schon 14 dann mit San Andreas weitergemacht, Vice City wurde ausgelassen, ein HipHop-Setting, das mich auch heute noch perfekt anspricht, so weit bin ich vorher und nachher nie mehr in der Story gekommen (abgesehen von Chinatown Wars), zu Ende gespielt hab ichs aber doch nicht, hab zu oft bei nem Kumpel zugeschaut ^^
GTA 4 dann eine maßlose Enttäuschung für mich gewesen, hat mir einfach keinen Spaß gemacht.
Die wenigen Sachen, die ich bisher von GTA5 gesehen hab, vermitteln mir aber wieder den Spaß an der Serie und ich hoffe, das bleibt auch beim selber spielen so :)
RGB schrieb am
Bluewoodtree hat geschrieben:Jaja ich weiss, viele wuerden sagen ich haette das beste verpasst, aber ich finde der 2. und der 3. Teil waren fuer mich die Interessantesten der Reihe. Der Zweite war wirklich ne nette Geplaenkelei fuer Zwischendurch, und der Dritte hatte das Genre (war glaube ich kurz nach Driver) in die naechste Dimension gehievt. Dann hatte ich aber auch erstmal genug und hab mich dann est wieder mit dem 4. Teil vor 2 Jahren an einen weiteren Ableger der Serie gewagt. War sogar ganz spassig, besser als ich zuerst erwartet hatte. GTA 5 gefaellt mir bisher von den Trailern gerade wegen den interessanten Charakeren, nur habe ich keine Heimkonsole mehr und plane auch keine Anschaffung. Was ich aber immer noch mal nachholen moechte waere Chinatown Wars, nur weiss ich nichtmob lieber DS oder iPad, beide Versionen sind ja recht guenstig. Tipps?
Zunächst einmal: Du hast das Beste verpasst :mrgreen:
(Dein Vorteil ist dann jedoch, das GTA5 dich umhauen wird, falls es wirklich genauso umfangreich wird wie SA)
Was Chinatown Wars angeht muss ich sagen, die iPad-Steuerung ist schrecklich, vorallem beim fahren, da es keine realen Tasten gibt und die Kamera rech willkührlich schwenkt, statt wie bei 1&2 still zu stehen.
Wurmjunge schrieb am
GTA London war für mich irgendwie der heißeste Teil, der Linksverkehr war gewöhnungsbedürftig aber die Radiosender genau mein Ding. Das übrigens auch meine größte Enttäuschung bei Teil4, das ganze geniale Trojan-Reggae-Zeugs war für mich immer so eine Art Markenzeichen der GTA-Serie, und dann der Reggae-Sender in Teil4: Bob Marley und nichts als Bob Marley (wtf?), ichs wollts echt nich glauben!
Einer dieser denkwürdigen Augenblicke, wenn einem ein Spiel unmißverständlich klar macht, daß es auf so elitäre Freaks wie unsereins absolut nicht mehr angewiesen ist. :angst:
lenymo schrieb am
RGB hat geschrieben:
Randum hat geschrieben:Sind die jogger nicht die sekten-typen? Aber für mich waren es auch immer jogger :-)
Also wir (d.h. ich und die Leute die ich damals kannte, die auch GTA spielten) hielten die immer für ne "Schwulengruppe", weil die sich immer zu (hinter?) einen gestellt haben und dann soeeine Art Trockenf****en gemacht haben.
Ich hab die Typen in den orangen Anzügen früher immer für eine Sträflings-Straßenreinungstruppe (Müllaufsammler) gehalten. :lol:
schrieb am

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