Red Dead Redemption 2: Western im Wandel der Zeit - Special

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Red Dead Redemption 2 (Action) von Take-Two Interactive
Western im Wandel der Zeit
Action-Adventure
Entwickler: Rockstar Games
Release:
26.10.2018
26.10.2018
26.10.2018
26.10.2018
Spielinfo Bilder Videos
Endlich ist es so weit! In Kürze erscheint der Nachfolger eines Spiels, das für Viele zu den besten der vergangenen Konsolengeneration gehört. Dabei ist Red Dead Redemption 2 streng genommen ein Nischentitel – es gibt ja nicht gerade viele Geschichten, die im echten Wilden Westen spielen. Denn so zahlreich die Revolverhelden in vielen Bereichen moderner Unterhaltung auch ihre Spuren hinterlassen haben, so selten tauchen sie in einem nur für sie geschaffenen Abenteuer auf. Auch deshalb haben wir die Frage gestellt: Welche gibt es eigentlich und wie haben sie sich entwickelt?Endlich ist es so weit! In Kürze erscheint der Nachfolger eines Spiels, das für Viele zu den besten der vergangenen Konsolengeneration gehört. Dabei ist Red Dead Redemption 2 streng genommen ein Nischentitel – es gibt ja nicht gerade viele Geschichten, die im echten Wilden Westen spielen. Denn so zahlreich die Revolverhelden in vielen Bereichen moderner Unterhaltung auch ihre Spuren hinterlassen haben, so selten tauchen sie in einem nur für sie geschaffenen Abenteuer auf. Auch deshalb haben wir die Frage gestellt: Welche gibt es eigentlich und wie haben sie sich entwickelt?
Endlich ist es so weit! In Kürze erscheint der Nachfolger eines Spiels, das für Viele zu den besten der vergangenen Konsolengeneration gehört. Dabei ist Red Dead Redemption 2 streng genommen ein Nischentitel – es gibt ja nicht gerade viele Geschichten, die im echten Wilden Westen spielen. Denn so zahlreich die Revolverhelden in vielen Bereichen moderner Unterhaltung auch ihre Spuren hinterlassen haben, so selten tauchen sie in einem nur für sie geschaffenen Abenteuer auf. Auch deshalb haben wir die Frage gestellt: Welche gibt es eigentlich und wie haben sie sich entwickelt?


Der echte Wilde Westen?

So richtig „echt“ ist der Wilde Westen natürlich nicht. Immerhin bezeichnet der Begriff fast immer nur die stark idealisierte Version einer Ära, die vor gar nicht allzu langer Zeit erst vorüber ging. Denn vor gerade mal 100 Jahren näherte sich dieses prägende Kapitel der nordamerikanischen Geschichte seinem Ende, nachdem es im späten 19. Jahrhundert seine Hochzeit hatte. Die US-Bevölkerung breitete sich damals verstärkt im westlichen Teil „ihres“ Kontinents aus, genoss dort eine gewisse Unabhängigkeit, förderte Bodenschätze zutage und vertrieb Indianer von ihrem Land.

Das alles haben Bücher, Filme und andere Medien zum Bild des Western verzerrt, in dem Cowboys nach Selbstjustiz streben und mit dem Colt geübt sind, als hätten sie ihr Leben lang nichts anderes getan. Etliche Züge werden von Banden überfallen, um Gold wird sowieso gekämpft und die Bars kleiner Siedlungen dienen nicht nur den Gerechten, sondern auch Bösewichten als Treffpunkt, bevor zumindest einige von ihnen vor roten Felsen in den Sonnenuntergang reiten.

Spiel mir das Lied vom Tod: So stellte sich Sergio Leone den Wilden Westen vor.
Spiel mir das Lied vom Tod: So stellte sich Sergio Leone den Wilden Westen vor...

 
Filmemacher sind dabei oft an der Psychologie der mythisch überhöhten Charakterköpfe interessiert – man denke an die langen Einstellungen eines Sergio Leone –, viele Videospiele reduzieren die Motive des Wilden Westens allerdings auf ein einziges Motiv: Ballern um zwölf Uhr mittags.

Pistole statt Psychostudie

Der im Original High Noon, in Deutschland Zwölf Uhr mittags genannte Film ist sogar ein Musterbeispiel für eine Geschichte, die mit dem finalen Schusswechsel kaum etwas zu tun hat – während man im offiziell lizenzierten Spiel einfach nur Wellen an Gegnern erschießt. 1984 war das; eine Zeit, in der Spiele ohnehin kaum mehr als profane Geschicklichkeitstests waren.

Schon eins der allerersten Westernspiele, schlicht Shootout genannt, bestand anno 1972 aus einfachem Zielen und Abdrücken – für den Sheriff jedenfalls, der eine Lichtpistole als Controller in der Hand hielt. Spieler Nummer zwei musste das Fenster markieren, in dem sich ein Mitglied der Dalton-Gang befand. Er durfte sich dann eine kurze Zeitlang nicht bewegen, um Spieler eins die Gelegenheit zum Zielen und Schießen zu geben.

... und so sah er im Videospiel anfangs aus: High Noon für den C64. (Quelle: Mobygames)
... und so sah er im Videospiel anfangs aus: High Noon für den C64. (Quelle: Mobygames)



Möglich machte das die Funktionsweise der ersten kommerziell vertriebenen Videospielkonsole, der Odyssey von Magnavox. Über einen horizontalen und einen vertikalen Drehknopf bewegte man dort eine Markierung über den Fernseher, während vor der Mattscheibe befestigte Schablonen die Kulisse darstellten, in diesem Fall Häuserwände mit Fenstern.

Generalprobe vor dem Angriff der Außerirdischen

Ein wirkliches Duell war das freilich nicht – zum echten Showdown traf man sich erst in dem 1975 veröffentlichten Automaten Western Gun, in Amerika Gun Fight genannt. Der Shooter, den Solisten auch alleine spielen konnten, führte die bis heute populäre Zwei-Stick-Steuerung ein, bei der man mit einem Stick zielt und mit dem anderen die eigene Figur bewegt. Nur wurden damals keine Analogsticks verwendet, weshalb man lediglich acht Richtungen eingeben konnte.

Kommentare

adlerfront schrieb am
gnadenlos-GER hat geschrieben: ?
22.10.2018 14:12
adlerfront hat geschrieben: ?
22.10.2018 12:48
Im Zuge eines Uni-Referats (Der Indianer im Videospiel)
Darf man die Ureinwohner tatsächlich auf Uni-Niveau noch schlicht als "Indianer" bezeichnen?
Tja, denken die wenigsten, aber das darf man in der Tat. Ja, es handelt sich um eine Fremdbezeichnung und ja der Ursprung resultiert auf einem unglaublichen Missverständnis von Kolumbus, ABER: Der Name ist im Deutschen nicht positiv oder negativ aufgeladen. Er grenzt eine klar definierte Gruppe von Menschen ab, ohne sie erst einmal zu werten. Er beschreibt einfach die Menschen, die in Amerika gelebt haben, bevor die Europäer dort ankamen. Daher durchaus zu benutzen und kein Drama, wenn auch andere Begriffe für Indianer benutzt werden (Native, Indigene, oä.). Anzumerken sei hierbei allerdings, dass dies nur im Deutschen funktioniert. Im Englischen ("Indians") ist eine Doppeldeutigkeit vorhanden, die es problematischer macht, das Wort zu benutzten und daher von den Gruppen abgelehnt wird. Ein weiterer Fehler ist allerdings, Eigenbezeichnungen mit dem Wort Indianer zu vermischen (Bsp. Sioux-Indianer, Irokesen-Indianer, Blackfeet-Indianer). Das ist falsch. Ich versuche dies an einem Beispiel zu erleutern. Es ist in etwa so, als würde man an jede europäische Landesbezeichnung "-Europäer" drangehängen. Spanier-Europäer, Deutsche-Europäer,...
master-2006 schrieb am
Erinnert sich noch wer an America von Data Becker? Klasse Strategiespiel!
oxynator schrieb am
gnadenlos-GER hat geschrieben: ?
22.10.2018 14:12
adlerfront hat geschrieben: ?
22.10.2018 12:48
Im Zuge eines Uni-Referats (Der Indianer im Videospiel)
Darf man die Ureinwohner tatsächlich auf Uni-Niveau noch schlicht als "Indianer" bezeichnen?
Dann warst du nie auf der Uni was... Indianer hat nichts mit den Indern zutun... Indianer bedeutet einfach nur Indigene Völker....
gnadenlos-GER schrieb am
adlerfront hat geschrieben: ?
22.10.2018 12:48
Im Zuge eines Uni-Referats (Der Indianer im Videospiel)
Darf man die Ureinwohner tatsächlich auf Uni-Niveau noch schlicht als "Indianer" bezeichnen?
dude2k9 schrieb am
Haha wollte gerade in die Runde fragen wie das C64 Game hieß, indem man immer nur an der Seite den Cowboy mit seinem Revolver gesehen hat...
Hat sich erledigt ;) Mensch ist das lang her...
schrieb am

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