HDTV - Special, Sonstiges, PlayStation 3, Xbox 360, PC, Nintendo Wii - 4Players.de

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Sonstiges
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Spielinfo Bilder Videos
Mit der nächsten Konsolengeneration wollen Microsoft und Sony ein neues Grafikzeitalter einläuten: Die so genannte HD- oder High Definition-Ära. Versprochen werden gestochen scharfe Spielwelten in einer Auflösung, die man sonst nur vom PC-Monitor kennt. Das Zauberwort heißt HDTV. Wir sagen euch, was es damit auf sich hat und was man braucht, um die neue Grafikpracht ohne Abstriche genießen zu können.

Wie alles begann

HDTV ist eigentlich nichts Neues. Der Begriff wurde schon 1936 beim Experimentieren mit verschiedenen TV-Auflösungen in England geprägt. Auch heute gibt es keine einheitliche HDTV-Norm. Allerdings haben sich inzwischen bestimmte Standards herauskristallisiert (siehe Tabelle).
Format     Auflösung              Bildfrequenz

720p   1280x720 Pixel    50/60 Vollbilder/Sekunde
1080i  1920x1080 Pixel  50/60 Halbbilder/Sekunde
1080p 1920x1080 Pixel  50/60 Vollbilder/Sekunde
In Deutschland steckt HDTV nach einem gescheiterten Einführungsversuch Ende der 80er Jahre jedoch noch immer in den Kinderschuhen, während in Japan und den USA schon seit Jahren alle großen Sender durch eine Gesetzesinitiative in HD-Qualität ausstrahlen  und bereits von Millionen Haushalten empfangen werden können.

Worauf sollte man achten?

Inzwischen wird auch in Deutschland kräftig die HDTV-Werbetrommel gerührt. Nahezu jedem neuen Fernseher werden HDTV-Qualitäten attestiert (HDTV-fähig, HDTV-kompatibel, etc.). Doch HDTV ist nicht gleich HDTV. Viele Geräte können Auflösungen wie sie die neuen Konsolen in Aussicht stellen nämlich gar nicht eins zu eins darstellen und müssen die Eingangssignale entsprechend herunterrechnen. Für das von Microsoft forcierte 720p reichen zwar die meisten aktuellen Geräte aus (auf offizielles HD-ready-Siegel achten!),
HD-ready-Siegel (Mindestanforderungen):

Physische Auflösung: mind. 1280x720 Pixel in 16:9
Wiedergabeformate: 720p & 1080i in 50 und 60 Hz
Digitale Videoeingänge: DVI oder HDMI
Analoge Videoeingänge: YUV (YPbPr)
Unterstützung des Kopierschutzes HDCP
aber wenn Sony mit PlayStation 3 und Blu-Ray tatsächlich Spiele und Filme in 1080p erstrahlen lässt, müssen selbst teure Highend-Apparate passen und das Bild interpolieren. Der Qualitätsverlust fällt dank immer besserer Bildprozessoren bei gängigen Displaygrößen jedoch kaum auf. Im direkten Vergleich zwischen 720p und 1080i empfinden viele sogar die geringere Auflösung als besser. Bei steigender Größe der Bilddiagonale kehren sich die Umfrageergebnisse allerdings wieder um. Daher sollten vor allem Käufer von großen Plasma- & LCD-Fernsehern auf eine möglichst hohe physikalische Auflösung achten.

Plasma, LCD oder Beamer?

Generell bieten Plasma-Geräte die größeren Displays zum günstigeren Preis und punkten zudem mit höherer Farbtiefe und Leuchtkraft. Auch Nachzieheffekte sind aufgrund der schnelleren Reaktionszeiten der Pixel weit seltener als bei LCD-Geräten. An die Farbtiefe und Reaktionszeiten eines herkömmlichen Röhrenfernsehers kommt man jedoch noch immer nicht heran.

Mehr Details dank HDTV: Auf diesem Vergleichsbild erkennt man deutlich den Unterschied zwischen hochauflösendem HDTV- (oben)und herkömmlichem Fernsehbild (unten).

Zum Vergrößern Bild anklicken und Vollbild wählen!

LCD-Displays überzeugen währenddessen mit niedrigerem Stromverbrauch sowie längerer Lebensdauer und kommen wegen der geringeren Wärmeentwicklung sogar ohne Lüfter aus. Auch Einbrennschäden bei längeren Standbildern sind bei LCD-Fernsehern nicht zu befürchten. Alternativ kann man sich auch für einen HDTV-tauglichen Projektor (Beamer) entscheiden, dem selbst Bilddiagonalen von mehreren Metern keine Probleme bereiten - eine entsprechende Leuchtkraft vorausgesetzt.Zu hoch sollte der Helligkeitswert (ANSI-Lumen) allerdings auch nicht sein, da sonst Schwarztöne zu hell dargestellt werden. Die Auflösung sollte für HDTV nicht weniger als 1280 x 768 (SXGA) Pixel betragen, besser noch, aber auch wesentlich kostspieliger sind Auflösungen von 1600 x 1200 (UXGA) oder 1920 x 1080 Bildpunkten. Zudem sollte man auf ein hohes Kontrastverhältnis sowie eine möglichst natürliche Farbwiedergabe achten.

Wie profitieren die Spiele?

Videospieler werden durch HDTV erstmals eine Bildqualität genießen können, wie sie sonst nur PC-User kennen. Also ein gestochen scharfes, nahezu flimmerfreies Bild, bei dem selbst kleinste Details noch voll zur Geltung kommen - und das alles in kinoreifem Breitbildformat. Egal, ob Xbox 360 oder PlayStation 3, der Qualitätsunterschied zum gewöhnlichen PAL-Bild wir deutlich erkennbar sein. Microsoft schreibt den Entwicklern sogar eine Nutzung von 720p mit zweifacher Kantenglättung (Anti-Aliasing) vor, optional sind aber auch 1080i und vierfaches Anti-Aliasing möglich. Die PS3 schafft sogar 1080p und erreicht mit zwei angeschlossenen HD-Fernsehern theoretisch Auflösungen von bis zu 3840 x 1080 Bildpunkten. In der Praxis werden aus Performance-Gründen aber wohl nur die wenigsten Spiele solche Auflösungen unterstützen - vom Platz- und Kostenaufwand für den User ganz abgesehen. Trotzdem ist HDTV die Zukunft, der sich im Videospielbereich einzig noch Nintendo verschließt.          

Kommentare

2komma9 schrieb am
ich konnte nur für meinen Teil behaupten das ich ohne zu wissen wieviel Frames das Spiel hat nicht zwischen 40 Frames oder 60 unterscheiden könnte, aber wenn dem doch so ist, dann lasse ich mich gerne belehren.
Ohnehin nimmt das menschliche Gehirn mehr als 24 fps die es mindestens benötigt um ein flüssiges Bild zu haben. Es gab da auch Versuche in der Richtung, da flogen Kampfpiloten in einer Simulation und es wurden nacheinander mehrere Objekte eingeblendet, allerdings nur 1/300 Sekunde. Jedoch haben alle Piloten alle Objekte hinterher aufzählen können.
Unser Auge kann also viel mehr Bilder aufnehmen, entscheidend ist wie unser Gehirn trainiert ist. So aber das nur am Rande, eigentlich gings ja hier um HDTV *g*
Alastor schrieb am
Sandstrudler hat geschrieben:Du kannst natürlich sofort loslegen, besser ist es aber sich ein RGB Kabel zu besorgen. Muss ich leider auch. :wink:

Exzellent. Ja,werde ich auch machen. Mit RGB ist immer besser als mit dem Standardkabel ;)
Thx
4P|Jens schrieb am
4P|Evin hat geschrieben:Wobei ich mir jetzt nicht sicher bin ob es da noch einen Unterschied gibt, zwischen den Vollbildern vom Monitor, und den Halbbildern beim TV... @__@°

und ob es da einen unterschied gibt. bei 50 vollbildern hast du jede fünfzigstel sekunde ein komplett neues bild, bei 50 halbbildern hingegen nur jede fünfundzwanzigstel sekunde, da ja jede fünfzigstel sekunde immer nur ein halbes bild aufgefrischt wird. beim fern- oder dvd-schauen fällt der unterschied zwischen interlaced (halbbilder) und progressive (vollbilder), abgesehen vom reduzierten flimmern, aber nicht weiter auf, da das quellsignal (tv-sender, dvd-film etc.) gar keine 50 vollbilder bereitstellt.
bei videospielen ist das jedoch anders, da z.b. im progressive-modus tatsächlich 50 vollbilder an das fernsehgerät übertragen werden können, sofern das gerät progressive unterstützt und die grafik-engine des spiels auch wirklich echte 50 fps schafft. schafft die engine hingegen nur 25 fps wird nur das flimmern reduziert, das "ruckeln" hingegen bleibt :wink:
johndoe-freename-84142 schrieb am
rising_fury hat geschrieben:Das hilft mir leider auch nicht weiter... :cry:

Du kannst natürlich sofort loslegen, besser ist es aber sich ein RGB Kabel zu besorgen. Muss ich leider auch. :wink:
johndoe-freename-82921 schrieb am
@Jens:
Ruckartig ist das falsche Wort; wenn ich etwas Filme ist es nicht ruckartig, sondern zieht nach.
EDIT: Was bei Filmen ruckelt, sind schnelle Bewegungen in Slow-Motion. Und solche Zeitlupen ruckelfrei darzustellen muss man mit Kameras Filmen, welche MEHR als eben die 24/25FPS belichten.
Wenn du eine Kamera hast, welch 50 Bilder pro Sekunde belichtet, kannst du es danach mit halber Geschwindigkeit "ruckelfrei" ablaufen lassen.
EDIT-ENDE
Wobei ich mir jetzt nicht sicher bin ob es da noch einen Unterschied gibt, zwischen den Vollbildern vom Monitor, und den Halbbildern beim TV... @__@°
EDIT2:
Es wurde nachgewiesen dass Gamer durchaus MEHR FPS wahrnehmen können, als beispielsweise Non-Gamer.
Das Gehirn bzw. die Augen werden durch das ständige Training trainiert. Afair ist jedoch irgendwo bei 60-70 FPS selbst bei den versiertesten Gamer Schluss.
schrieb am

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