Special: 4Players: Spiele des Jahres 2006
So testet 4Players
Das Spiel mit der Kettensäge hat Berserkerinnen. Zelda hat mächtige Endgegner. God of War hat unheimlich pompöse Bestien. Aber nur ein Spiel hat nicht nur Dutzende davon, sondern auch die größten und lebendigsten: Gigantische Kreaturen, die sich bewegen, während man an ihnen klettert, pompöse Level im Level. Dieses Spiel definierte den Begriff "Bosskampf" völlig neu: Da steht kein Chef, kein Anführer, sondern ein urtümlicher Titan, mal schwimmend, mal fliegend, mal stampfend - und man ist mitten drauf! Das sind Momente, die man nicht vergisst und die in einem Duell mit einem Koloss gipfeln, gegen den der D-Day aller Call of Dutys dieser Welt ein Zuckerschlecken ist.Platz 2: God of War
Platz 3: Prey
Wer hätte gedacht, dass das Herumdrücken auf den Knöpfen einer Plastikklampfe zu Rock-Klassikern so viel Spaß machen kann? Das Konzept mag nicht neu sein ("Guitar Freaks"), aber Harmonix führte es mit Perfektion in westliche Gefilde und machte es gleichzeitig massenmarkttauglich. Wir waren sicher nicht die einzige lahm gelegte Redaktion, die ein Rockkonzert nach dem anderen gefeiert und sich im Multiplayer spannende Gitarren-Duelle geliefert hat. Ein echter Überraschungshit!Platz 2: Wii Sports
Platz 3: LocoRoco
Diese Entscheidung sollte eigentlich leicht fallen: Es gab ja nicht viel Gutes. Gothic 3 ging unter, Anstoß war nur ordentlich, die Siedler ebenfalls. Es ging letztlich nur um das Saurierschlachtfeld ParaWorld, die rätselhafte Geheimakte Tunguska und das epische Aufbauspiel Anno 1701. Die Debatte nahm dann doch mehr Zeit in Anspruch als erwartet und als ParaWorld schließlich rausfiel, konnte sich das perfekt designte Anno 1701 aufgrund seiner enormen Langzeitmotivation und der prächtigen Kulisse gegen den Adventure-Neuling durchsetzen. Es war knapp, aber die Wiedergeburt der deutschen Aufbautugenden muss gefeiert werden.Platz 2: Geheimakte Tunguska
Platz 3: ParaWorld

